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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius besucht Raumfahrtunternehmen OHB 14.07.2026, 16:38 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius besucht Raumfahrtunternehmen OHB

14.07.2026 / 16:38 CET/CEST
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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius besucht Raumfahrtunternehmen OHB

Der Bundesminister der Verteidigung, Boris Pistorius, hat heute das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB besucht und sich vor Ort über aktuelle Raumfahrtprogramme, technologische Entwicklungen sowie die Bedeutung weltraumgestützter Infrastruktur für Sicherheit und Verteidigung informiert. Angesichts der veränderten geopolitischen Lage und der wachsenden Bedeutung des Weltraums für Europas Handlungsfähigkeit stand insbesondere die Rolle der Raumfahrt für die nationale und europäische Souveränität im Mittelpunkt des Austauschs.

Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE, sagte:
 „Die Raumfahrt ist ein strategischer Faktor für die Sicherheit und Souveränität Europas geworden. Die von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius auf dem Weltraumkongress verkündeten Investitionen von 35 Milliarden Euro in militärische Weltraumfähigkeiten sind ein wichtiges Signal für Deutschland und Europa. OHB steht bereit, mit 45 Jahren Erfahrung, hochspezialisierten Expertenteams und einzigartigem Raumfahrt-Know-how dazu beizutragen, dass Europa handlungsfähig bleibt und Deutschland verteidigungsfähig wird und wir unsere technologische Unabhängigkeit im All weiter ausbauen.“

Gespräche mit Mitarbeitenden und Dual-Studierenden
Empfangen wurde Pistorius von Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE, sowie weiteren Mitgliedern der Geschäftsleitung. Neben Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte waren auch die Bundestagsabgeordneten Thomas Röwekamp (Bremen), Uwe Schmidt (Bremerhaven) und Andreas Mattfeldt (Osterholz) beim Besuch dabei. Der Präsident des Bremer Senats betonte, wie wichtig die Raumfahrt für Bremen sei.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte:
„Bremen ist auch dank OHB die Space City Nummer 1 in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa. Bremen ist der bedeutendste Technologiestandort im Nordwesten. Und Bremen entwickelt sich immer mehr zur Schaltzentrale der See- und Weltraumverteidigung. Damit leistet die heimische Luft- und Raumfahrtindustrie nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur europäischen Eigenständigkeit, sondern sichert und schafft auch Tausende von Arbeitsplätzen.“

Gemeinsam besuchte die Delegation Reinräume des Unternehmens und besichtigte aktuelle Satellitenprogramme und gewann Einblicke in die laufende Produktion hochmoderner Raumfahrtsysteme.

Später tauschte sich Boris Pistorius mit Mitarbeitenden und Dual-Studierenden des Konzerns aus. Dabei wurde noch einmal deutlich, welche Perspektiven die Raumfahrt gerade auch jungen Menschen bietet und wie groß die Rolle der Raumfahrt im Alltag ist – von Kommunikation und Navigation über Wettervorhersagen bis hin zu Krisenmanagement und Sicherheit.



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