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Das Europäische Parlament organisiert eine Konferenz zu den weltweiten Risiken von Nanoplastik 19.03.2026, 08:50 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

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Das Europäische Parlament organisiert eine Konferenz zu den weltweiten Risiken von Nanoplastik

19.03.2026 / 08:50 CET/CEST
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Internationale Experten fordern Forschung, Monitoring und Sensibilisierung der Öffentlichkeit hinsichtlich der Verschmutzung durch Mikro- und Nanoplastik

BRÜSSEL, 19. März 2026 /PRNewswire/ -- Am 24. Februar 2026 veranstaltete das Europäische Parlament eine internationale Konferenz mit dem Titel „Nanoplastics: Hidden Connections and Emerging Risks" („Nanoplastik: Verborgene Zusammenhänge und neue Risiken"). Die unter der Schirmherrschaft des Europaabgeordneten Ondřej Knotek in Zusammenarbeit mit dem ALLATRA Global Research Center organisierte Veranstaltung brachte Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger und Vertreter der Zivilgesellschaft zusammen, um die wachsenden globalen Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu erörtern, die von Mikro- und Nanoplastik ausgehen.

A. Ragusa, J. Kára, O. Knotek, M. Burns, M. Ovtsynova, J. Ahn, A. Kotlyar und A. Masny im Europäischen Parlament während der Konferenz „NANOPLASTICS: HIDDEN CONNECTIONS AND EMERGING RISKS“.

 

Experten wiesen darauf hin, dass diese mikroskopisch kleinen Kunststoffpartikel in der Luft, im Wasser, in Lebensmitteln und im menschlichen Gewebe vorkommen und somit ein zunehmendes Problem für die Umwelt und die öffentliche Gesundheit darstellen. Berichten zufolge sind die Konzentrationen in Teilen des Mittelmeers höher als in einigen Gebieten des Pazifischen Ozeans, die mit der Ansammlung von Kunststoffen in Verbindung gebracht werden. Dr. John Ahn, PhD, MBA (USA), erklärte: „Wenn diese Partikel in den Blutkreislauf gelangen, können sie sich im gesamten Körper verteilen und wurden bereits in verschiedenen Organen nachgewiesen, darunter in der Leber, den Nieren, dem Herzen und der Plazenta." Anna Kotlyar, MSc (Israel), fügte hinzu: „Mikro- und Nanonplastik sollte als neuer physikalischer und chemischer Faktor auf globaler Ebene betrachtet werden."

Es wurden gesundheitliche Auswirkungen erörtert, einschließlich Zellschäden. Alexander Masny, MSc (Deutschland), erklärte, dass Nanoplastik aufgrund seiner geringen Größe und Oberflächenladung in Zellen eindringen und die Funktion der Mitochondrien beeinträchtigen kann. Prof. Antonio Ragusa, MD (Italien), stellte Forschungsergebnisse vor, die Mikroplastik im menschlichen Plazentagewebe nachweisen, und wies dabei auf Risiken für die pränatale Entwicklung sowie auf die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen hin.

Auch die Auswirkungen auf die Umwelt und die Atmosphäre wurden behandelt. Der tschechische Experte RNDr. Jan Kára, PhD, wies darauf hin, dass Nanoplastik den Wasserkreislauf, die Wolkenbildung und die Wechselwirkungen zwischen Ozean und Atmosphäre beeinflussen kann, und betonte die Notwendigkeit einer weltweit einheitlichen Überwachung, um dessen Verbreitung zu erfassen.

Die Konferenzteilnehmer wiesen darauf hin, dass es weltweit keine Überwachungsstandards für Partikel unter 10 Mikrometer sowie keine Protokolle zur Bewertung der gesundheitlichen Auswirkungen gibt. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Verhalten von Nanoplastik gewidmet, das aufgrund seiner Oberflächenladung mit der Umgebung, einschließlich lebendem Gewebe, in Wechselwirkung tritt. Um diese Wechselwirkungen besser zu verstehen und wirksame Überwachungs- und Minderungsstrategien zu entwickeln, ist eine koordinierte internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit erforderlich. Zu den Empfehlungen gehörten die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Medizin, Umweltwissenschaften und Geowissenschaften, die Aufstockung der Forschungsmittel sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, um eine evidenzbasierte Politikgestaltung zu unterstützen. Der Europaabgeordnete Ondřej Knotek betonte, dass politische Maßnahmen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren müssen. Pastor Mark Burns (USA), Vorsitzender der Initiative „Spiritual Diplomats", und Maryna Ovtsynova (USA), Präsidentin von ALLATRA IPM, betonten, wie wichtig es aus moralischer Sicht sei, diese Themen verantwortungsbewusst anzugehen, und riefen zu einem internationalen Dialog sowie zu einem stärkeren Engagement der Öffentlichkeit bei globalen Umweltproblemen auf.

Die vollständige Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie unter: https://allatra.org/press-release/first-steps-toward-solution-nanoplastics-were-presented-european-parliament

Medienkontakt:
Veronika Leštáchová
events@allatraglobal.com
ALLATRA Global Research Center  (ALLATRA GRC) ist im EU-Transparenzregister eingetragen (REG 1148853102055-15)

ALLATRA-Logo

 

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