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Geschäftsjahr 2025: Maschinenbauer GEA wächst profitabel, erreicht Klimaziele vorzeitig und erwartet beschleunigtes Wachstum für 2026 09.03.2026, 07:30 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

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EQS-News: GEA Group Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Geschäftsjahr 2025: Maschinenbauer GEA wächst profitabel, erreicht Klimaziele vorzeitig und erwartet beschleunigtes Wachstum für 2026

09.03.2026 / 07:30 CET/CEST
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Pressemitteilung des Konzerns

Geschäftsjahr 2025: Maschinenbauer GEA wächst profitabel, erreicht Klimaziele vorzeitig und erwartet beschleunigtes Wachstum für 2026

 

Düsseldorf, 9. März 2026 – Deutliches Wachstum und eine weiter steigende Profitabilität prägten das abgelaufene Geschäftsjahr von GEA. Speziell beim Auftragseingang konnte der Technologiekonzern erheblich zulegen. Dazu trugen alle Divisionen bei. Darüber hinaus hat GEA in allen strategischen Wachstumsfeldern der Mission 30 Fortschritte erzielt. Zudem erreichte GEA wesentliche Zwischenziele seines Klimaplans vorzeitig. Wichtige Meilensteine des Geschäftsjahres 2025 waren die Aufnahme in den DAX, der Zuschlag zu einem der größten Aufträge der Firmengeschichte sowie die Verschlankung der Unternehmensstruktur.

 

  • Auftragseingang um 6,7 Prozent auf 5,9 Mrd. EUR verbessert (2024: 5,6 Mrd. EUR); organisches Wachstum von 9,1 Prozent (Vorjahr: 4,6 Prozent)
  • Umsatz steigt um 1,4 Prozent auf 5,5 Mrd. EUR (2024: 5,4 Mrd. EUR), organisches Umsatzwachstum von 3,7 Prozent – damit am oberen Ende der im Juli erhöhten Guidance von 2,0 bis 4,0 Prozent
  • Erneut deutliche Steigerung des EBITDA vor Restrukturierungsaufwand auf 907 Mio. EUR (2024: 837 Mio. EUR)
  • EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand für Gesamtjahr in Höhe von 16,5 Prozent (Vorjahr: 15,4 Prozent) – oberhalb der erhöhten Guidance von 16,2 bis 16,4 Prozent
  • Net Working Capital verbessert auf 3,2 Prozent vom Umsatz (2024: 6,0 Prozent)
  • Dividenden-Vorschlag von 1,30 EUR je Aktie (2024: 1,15 EUR)
  • Fortschritte bei allen Wachstumstreibern der Mission 30 sowie vorzeitige Erreichung des Zwischenziels für die Reduktion von Scope-1-&-2-Treibhausgasemissionen
  • GEA erwartet organisches Umsatzwachstum von mindestens 5 Prozent und weitere Margenverbesserung für laufendes Geschäftsjahr 2026

 

„2025 war ein sehr erfolgreiches Jahr für GEA. Wir haben unseren Auftragseingang in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, gegen den Trend deutlich gesteigert, haben wesentliche Klimaziele vorzeitig erreicht und sind noch profitabler geworden. Zudem haben wir unsere Organisation agiler gemacht. Und wir sind im DAX angekommen. All dies haben wir aus eigener Kraft geschafft“, sagt GEA CEO Stefan Klebert. „Im laufenden Jahr werden wir unser Wachstum weiter beschleunigen. Der starke Auftragsbestand, unsere schnellere, flexiblere Organisation und die weltweite Nachfrage nach unseren nachhaltigen Anlagen und Prozessen sind unsere Wachstumstreiber.“

 

Auftragseingang deutlich erhöht

Der Technologiekonzern erzielte Verbesserungen bei allen wichtigen finanziellen Kennzahlen. Der Auftragseingang stieg deutlich um 6,7 Prozent auf 5,9 Mrd. EUR (2024: 5,6 Mrd. EUR). Organisch – also bereinigt um Portfolio und Währungsumrechnungseffekte – lag das Wachstum bei starken 9,1 Prozent. Dazu trug auch ein höheres Volumen an Großaufträgen (Auftragsvolumen > 15 Mio. EUR) bei. Insgesamt konnte GEA 15 Großaufträge mit einem Gesamtwert von 560,6 Mio. EUR (2024: 437,2 Mio. EUR) gewinnen. Das überdurchschnittlich profitable Service-Geschäft wurde ebenfalls ausgebaut: Zum Stichtag betrug sein Anteil am Gesamtumsatz von GEA 40,0 Prozent (2024: 38,9 Prozent). Mit Blick auf die Kundenindustrien waren vor allem Dairy Processing, Food und Pharma Wachstumstreiber. Etwa die Hälfte der Umsätze erzielte GEA in Europa, die Regionen Nordamerika und Asien-Pazifik trugen mit jeweils etwa 20 Prozent dazu bei.

Ein Anstieg des Umsatzes um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr resultierte in einen Jahresumsatz von 5,5 Mrd. EUR (2024: 5,4 Mrd. EUR). Organisch lag der Zuwachs bei 3,7 Prozent. Ausschlaggebend war hier das Wachstum in den drei Divisionen Food & Healthcare Technologies, Heating & Refrigeration Technologies und Separation & Flow Technologies.

 

Finanzposition weiter gestärkt, Dividendenerhöhung vorgeschlagen

Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwand legte um 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 907,4 Mio. EUR zu (2024: 837,3 Mio. EUR). Die EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand verbesserte sich mit einer Steigerung um mehr als einen Prozentpunkt erneut und erreichte 16,5 Prozent (2024: 15,4 Prozent). Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) konnte GEA auf hohem Niveau nochmals steigern und erzielte einen Wert von 36,2 Prozent (2024: 33,8 Prozent). Das Net Working Capital lag zum Jahresende bei 3,2 Prozent des Umsatzes (2024: 6,0 Prozent). GEA verbesserte sich dementsprechend ebenfalls beim Free Cashflow: Dieser belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 511,8 Mio. EUR (2024: 504,8 Mio. EUR). Die Nettoliquidität stieg um 10 Prozent auf 378,9 Mio. EUR (2024: 343,5 Mio. EUR). Die Cash Conversion war ebenfalls stark: 59 Prozent des EBITDA vor Restrukturierungsaufwand wurden im Geschäftsjahr in Free Cashflow umgewandelt.

Auf der kommenden Hauptversammlung am 29. April 2026 werden Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam eine erneute Erhöhung der Dividende um 15 Cent auf 1,30 EUR je Aktie vorschlagen (2024: 1,15 EUR je Aktie).

 

Fortschritte bei allen Wachstumstreibern der Mission 30

In seiner Mission 30 hat GEA sechs strategische Wachstumstreiber definiert. In all diesen Feldern hat der Konzern 2025 Fortschritte gemacht.

  • Nachhaltigkeit: Der Umsatzanteil nachhaltiger Technologien liegt bereits bei über 45 Prozent, mit Zielmarke 60 Prozent bis 2030.
  • New Food: Das hochinnovative Geschäft mit alternativen Proteinen generierte rund 70 Mio. EUR Umsatz und wurde weiter ausgebaut.
  • Digitalisierung: Der Umsatzanteil digitaler Lösungen stieg auf rund 80 Mio. EUR an und näherte sich so ebenfalls dem Ziel von über 200 Mio. EUR für 2030.
  • Service: Das Servicegeschäft trug 2,2 Mrd. EUR zum Umsatz bei, bei einem Ziel von 2,9 Mrd. EUR in 2030. Schon heute beträgt sein Anteil am Gesamtumsatz 40 Prozent.
  • Innovation: Zudem stieg der Umsatzanteil mit Lösungen, die nicht älter als fünf Jahre sind („Vitality Index“), auf knapp 20 Prozent, bei einer Zielmarke von 30 Prozent für 2030.
  • Zukunftsweisende Technologien: Der Auftragseingang für innovative Technologien mit überdurchschnittlichem Wachstum (z.B. GEA Nexus) stieg mit mehr als 30 Prozent stark an.

Nachhaltigkeitsstrategie ambitioniert vorangetrieben

GEA machte ebenfalls Fortschritte in der Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie. In seiner Klimastrategie erreichte GEA vorzeitig wichtige Zwischenziele: Das Unternehmen konnte seine für Ende 2026 gesteckten Reduktionsziele für Scope-1&-2 Treibhausgase bereits ein Jahr vor Plan erreichen: Diese wurden Ende 2025 um 62 Prozent gegenüber 2019 reduziert – geplant waren 60 Prozent bis Ende 2026. Bei der Senkung der Scope-3-Treibhausgasemissionen ist GEA ebenfalls gut im Plan und konnte diese mit Ende des Geschäftsjahres um 38 Prozent gegenüber 2019 reduzieren. GEA ist damit auf Kurs, sein Netto-Null-Emissionsziel 2040 zu erreichen.

GEA verfolgt eine integrierte Nachhaltigkeitsstrategie, die neben Klimazielen auch auf gesellschaftliches Engagement setzt. Die Firma hat sich verpflichtet, über die GEA Foundation jährlich ein Prozent des Konzernergebnisses für das Gemeinwohl zu spenden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sie über vier Millionen Euro gespendet. Schwerpunkte des Stiftungsengagements sind die Förderung technisch-naturwissenschaftlicher Bildung, Zugang zu sauberem Wasser und nachhaltiger Energie, Bekämpfung von Kinderarmut und akute Katastrophenhilfe.

Stefan Klebert: „Bei GEA verstehen wir unter Verantwortung mehr als Ressourcenschutz – wir investieren bewusst in Menschen und Gemeinschaften. Das ist Teil unserer Philosophie. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Haltung auch zu unserem unternehmerischen Erfolg beiträgt.“

 

Geschäftsjahr der Meilensteine und Weichenstellungen

Das Geschäftsjahr 2025 war für GEA von mehreren Meilensteinen geprägt. Im September wurde das Unternehmen in den DAX, den Leitindex der deutschen Börse, aufgenommen – als Resultat der erfolgreichen Transformation und starken Aktienkursentwicklung der vergangenen Jahre. Zudem sicherte sich GEA einen der größten Einzelaufträge der Unternehmensgeschichte: den Bau der weltweit größten, integrierten Anlage zur Milchpulverproduktion in Algerien. Mit einem Volumen von 140 bis 170 Mio. EUR unterstreicht das Projekt die Expertise von GEA als führendem Anbieter großtechnischer Anlagen- und Prozesstechnik. Mit der Eröffnung eines Technologiezentrums für alternative Proteine in den USA stärkte GEA zudem Kapazitäten im Wachstumsfeld New Food.

Darüber hinaus stellte GEA Ende 2025 die Weichen für die nächste, ambitionierte Wachstumsphase: Die Organisationsstruktur wurde vereinfacht, um Flexibilität zu erhöhen und Entscheidungen zu beschleunigen. Unter anderem wurden die Wachstumsmärkte China und Indien stärker priorisiert. Die Anzahl der Divisionen wurde auf vier reduziert (Pure Flow Processing, Nutrition Plant Engineering, Pharma & Food Applications, Farm Technologies). Ab dem ersten Quartal 2026 wird GEA entsprechend der neuen Struktur seine Finanzzahlen berichten. Darüber hinaus wurde CEO Stefan Klebert vorzeitig bis Ende 2028 in seinem Amt bestätigt.

 

Ausblick 2026: Beschleunigtes Umsatzwachstum und weitere Profitabilitätssteigerungen

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet GEA ein organisches Umsatzwachstum zwischen 5,0 bis 7,0 Prozent. Die erwartete EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand beläuft sich auf 16,6 bis 17,2 Prozent. Beim ROCE geht GEA von einem Wert zwischen 34,0 und 38,0 Prozent aus.

 

HINWEISE AN DIE REDAKTION

KONTAKT MEDIA RELATIONS

Matthias Schnettler
Vice President Media Relations

Mobil: +49 (0) 162 34 63 734
matthias.schnettler@gea.com

 

ÜBER GEA

GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.

Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.

GEA ist im deutschen MDAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter gea.com.

 




Kontakt:
GEA Group Aktiengesellschaft
Tel. +49 (0)211 9136 1500
gea.com


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E-Mail: ir@gea.com
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