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EQS-News: SYNBIOTIC SE
/ Schlagwort(e): Marktbericht/Sonstiges
Corporate News Düsseldorf, 21.01.2026 – Die internationale Cannabisindustrie erhält neue politische Impulse aus den Vereinigten Staaten. Trump unterzeichnet Executive Order zur Cannabis-Reform Der US-Präsident Donald Trump hat am 18. Dezember 2025 eine Exekutivverordnung unterschrieben, die eine rasche Änderung des Status von „Marihuana“ (Cannabis) auf Bundesebene vorantreibt. Die Bundesregierung der USA wird Marihuana von Schedule I („hoch gefährlich“) auf Schedule III („weniger gefährlich“) umstufen. Das gilt als größter Wandel in der US-Drogenpolitik seit Jahrzehnten. Darüber hinaus nahm die Durchführungsverordnung eine entschiedene und positive Haltung ein, was die weitere Entwicklung und Unterstützung der in den USA ansässigen Hanfindustrie betrifft. Was die neue Einstufung bedeutet Keine vollständige Legalisierung – Cannabis bleibt auf Bundesebene in den USA weiterhin illegal für Freizeitgebrauch, aber die Klassifizierung und damit gewisse Regulierungen ändern sich. Die Änderung soll die formelle Entwicklung des medizinischen Cannabissektors in den USA erleichtern, die Teilnahme am internationalen Cannabishandel vereinfachen und die medizinische Forschung fördern, indem Forschungsbarrieren abgebaut und der Zugang zu klinischen Studien verbessert werden. Wie bereits erwähnt, gibt es darüber hinaus Bemühungen, Produkte aus Hanf, wie CBD, für die breite Bevölkerung zugänglicher zu machen und Erstattungen durch Bundes-programme zu ermöglichen, beispielsweise durch Pilotprogramme von Medicare. Reaktionen aus Industrie und Politik in den USA Unternehmen und Aktienmärkte reagierten positiv, weil steuerliche Belastungen (u. a. die restriktiven IRS-Vorschriften Sektion 280E) und Bankenprobleme sich verbessern könnten. Einige konservative Gruppen und republikanische Politiker äußern Bedenken, insbesondere wegen öffentlicher Gesundheit, Jugendkonsum-Risiken oder traditionellen „Anti-Drogen“-Standpunkten. Befürworter sehen die Entscheidung als wichtigen Schritt zur Anerkennung medizinischer Cannabisnutzung, kritisieren aber, dass die Maßnahme nicht weit genug geht, z. B. keine Entkriminalisierung oder breitere Rechtsreformen umgesetzt werden. Trump bezeichnete den Schritt als „common sense“ und hob hervor, dass viele Patienten – darunter auch Veteranen mit Schmerzen – von medizinischem Cannabis profitieren könnten. Gleichzeitig betonte er, dass dies keine Legalisierung von Freizeitkonsum sei. Die Entscheidung wird teilweise als politischer Schachzug vor den Zwischenwahlen 2026 bewertet, um jüngere und moderatere Wählergruppen anzusprechen. Auch wenn ein formaler Beschluss noch aussteht, werten Marktteilnehmer die jüngsten politischen Signale als bedeutenden Schritt in Richtung einer strukturellen Neubewertung des Cannabismarktes. Internationale Signalwirkung über die USA hinaus Unabhängig vom konkreten Zeitplan unterstreichen die Entwicklungen in den USA eine zentrale Tendenz: Cannabis wird zunehmend als reguliertes Gesundheits-, Agrar- und Industriegut betrachtet – und nicht mehr primär als ordnungspolitisches Randthema. Diese Neubewertung entfaltet eine erhebliche Signalwirkung für andere Märkte, insbesondere für Europa, wo regulatorische Prozesse oft internationalitätsgetrieben verlaufen. Gerade für Deutschland, als größten Gesundheits- und Pharmamarkt Europas, sind internationale regulatorische Fortschritte von hoher Relevanz. Sie stärken den politischen und wissenschaftlichen Rückenwind für medizinisches Cannabis, fördern Investitionen in Forschung und Qualitätsstandards und beschleunigen die Entwicklung eines nachhaltigen, regulierten Marktes. SYNBIOTIC begleitet diese Entwicklungen Die jüngsten Signale aus den USA markieren einen weiteren wichtigen Meilenstein in der globalen Entwicklung der Cannabisindustrie. Für Europa und Deutschland erhöhen sie den Erwartungsdruck, regulatorische Rahmenbedingungen weiter zu harmonisieren und innovationsfreundlich auszugestalten. Robert Hoban, strategischer Berater bei SYNBIOTIC, beschäftigt sich seit langem mit diesem Thema in Washington, D.C. Er weist darauf hin, dass die Neuklassifizierung von „Marihuana“ (wie es im US-Bundesgesetzbuch bezeichnet wird) dazu beitragen wird, medizinische Kanäle durch die Vereinigten Staaten zu öffnen, was international aufgestellten Unternehmen wie SYNBIOTIC direkt zugutekommen wird. SYNBIOTIC wird alle Entwicklungen aufmerksam begleiten und die eigene Strategie weiterhin konsequent an regulatorischer Klarheit, operativer Exzellenz und nachhaltigem Wachstum ausrichten. Das Unternehmen sieht sich gut positioniert, um von einer fortschreitenden Öffnung des Marktes und einer zunehmenden politischen Neubewertung von Cannabis zu profitieren.
Herausgeber SYNBIOTIC SE Daniel Kruse Geschäftsführender Direktor Münsterstraße 336 40470 Düsseldorf Deutschland
Medienkontakt Patrick Hirschauer SYNBIOTIC Public Relations Manager E-Mail patrick.hirschauer@synbiotic.com
Über SYNBIOTIC SYNBIOTIC ist eine börsengelistete Unternehmensgruppe im Medizinalcannabis- und Industriehanf-Sektor mit einer auf Europa fokussierten Buy-and-Build-Investmentstrategie. Die Gruppe umfasst die gesamte Wertschöpfungskette vom Anbau über die Produktion bis zum Handel - vom Feld bis ins Regal. Kerngeschäfte der Tochterunternehmen sind die Forschung und Entwicklung, die Produktion sowie die Vermarktung von Medizinalcannabis, Industriehanf und CBD-Produkten. SYNBIOTIC verfolgt die klare paneuropäische Strategie mit ihren Geschäftsbereichen weiter zu expandieren, um so die relevanten Wachstumsmärkte abzudecken und gleichzeitig durch Diversifikation Risiken zu minimieren und die Chancen für Investoren zu erhöhen.
21.01.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | SYNBIOTIC SE |
| Münsterstr. 336 | |
| 40470 Düsseldorf | |
| Deutschland | |
| E-Mail: | office@synbiotic.com |
| Internet: | https://www.synbiotic.com/ |
| ISIN: | DE000A3E5A59 |
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