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HÖRMANN Industries in den ersten neun Monaten 2023 weiterhin im Plan

30.11.2023 / 09:00 CET/CEST
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HÖRMANN Industries in den ersten neun Monaten 2023 weiterhin im Plan
 

  • Umsatz steigt um 20,8 % auf 568,6 Mio. € (Vorjahr: 470,7 Mio. €), EBITDA verbessert sich auf 22,7 Mio. € (Vorjahr: 12,5 Mio. €), EBIT auf 13,8 Mio. € (Vorjahr: 3,8 Mio. €)
  • Erholung der Geschäftsbereiche Automotive und Engineering kennzeichnet Ergebnisentwicklung im Berichtszeitraum, Communication 2023 nach Auslaufen der Sonderkonjunkturprogramme wieder mit „normalisiertem“ Ergebnis
  • Prognose für das operative Ergebnis auf Vorjahresniveau bestätigt


Kirchseeon, 30. November 2023 – Die HÖRMANN Industries GmbH (Unternehmensanleihe, ISIN NO0012938325) hat heute ihre Finanzergebnisse für die ersten neun Monate 2023 veröffentlicht. In den ersten drei Quartalen erwirtschaftete die HÖRMANN Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von 568,6 Mio. €, ein deutlicher Anstieg um 97,9 Mio. € gegenüber der Vorjahresperiode (470,7 Mio. €). Während die Berichtsperiode durch die Erholung der Nutzfahrzeugbranche und die inflationsbedingten Preisüberwälzungen gekennzeichnet war, war die Vergleichsperiode im Vorjahr durch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie sowie die damit verbundenen Lieferengpässe und Produktionsunterbrechungen belastet. Infolge der stabilisierten Geschäftslage verbesserte sich auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in den ersten neun Monaten 2023 deutlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 12,5 Mio. € auf 22,7 Mio. € und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,8 Mio. € auf 13,8 Mio. €.

Johann Schmid-Davis, CFO der HÖRMANN Industries GmbH: „Dank des wieder einmal tollen Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir uns in den ersten neun Monaten gut entwickelt. Gleichwohl merken auch wir die Auswirkungen und Unsicherheiten aufgrund des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds, bspw. in Form der im laufenden Quartal zurückhaltenden Auftragsvergaben unserer Kunden. Hier haben die Risiken unter Berücksichtigung der jüngsten Berichte und Meldungen unserer Hauptkunden aus dem Bereich Automotive zugenommen. Dennoch beurteilen wir die Lage unseres Unternehmens dank der breiten Aufstellung über vier Geschäftsbereiche als sehr stabil.“

Alle vier Geschäftsbereiche mit Beitrag zur Ergebnisverbesserung

Im Geschäftsbereich Automotive stieg der Umsatz gegenüber Vorjahr inbesondere aufgrund der genannten mehrwöchigen Produktionsunterbrechungen großer OEM-Kunden im Vorjahreszeitraum von 288,2 Mio. € um 25,1 % auf 360,5 Mio. €. Zudem sind die positiven Prognosen der wichtigen Hauptkunden in der Lkw-Produktion in den ersten drei Quartalen 2023 eingetreten. Mit dieser hohen Umsatzsteigerung gelang der Turnaround und es wurde ein EBIT von 0,2 Mio. € erwirtschaftet (Vorjahr: -6,7 Mio. €).

Der Bereich Communication erreichte im Berichtszeitraum die Planwerte und verbuchte nach neun Monaten einen Umsatz von 120,0 Mio. € (Vorjahr: 116,8 Mio. €). Nach dem Auslaufen der Sonderkonjunkturprogramme öffentlicher Auftraggeber hat sich das Ergebnis mit 15,2 Mio. € wieder normalisiert (Vorjahr: 17,0 Mio. €).

Der im Vorjahr stark von Lieferengpässen und Marktunsicherheiten belastete Geschäftsbereich Intralogistics konnte in den ersten neun Monaten 2023 einen Umsatzanstieg auf 68,6 Mio. € (Vorjahr: 50,0 Mio. €) verzeichnen. In dem im Mai 2022 neu gegründeten Bereich liegt der Fokus weiterhin auf der Organisationsentwicklung und der Abarbeitung der mehrjährigen Projektaufträge. Dank des gestiegenen Umsatzes hat der Bereich im Berichtszeitraum das Ergebnis auf 1,0 Mio. € verbessert (Vorjahr: -4,9 Mio. €).

Mit Umsatzerlösen von 19,5 Mio. € lag der Bereich Engineering um 27,5 % über dem Vorjahreszeitraum 2022 (15,3 Mio. €). Durch einen gegenüber dem Vorjahr geänderten Leistungsmix blieb das Ergebnis vor Zinsen und Steuern bei 3,4 Mio. € und damit auf Vorjahresniveau (3,2 Mio. €).

Das gestiegene Geschäftsvolumen zeigte sich im laufenden Geschäftsjahr auch im Auftragseingang, wobei beginnend ab dem vierten Quartal 2023 die Auftragsvergaben auf Kundenseite spürbar zurückgegangen sind. Der Auftragsbestand der HÖRMANN Gruppe erhöhte sich zum 30. September 2023 gegenüber dem 31. Dezember 2022 (461,3 Mio. €) um 59,1 Mio. € auf 520,4 Mio. €. Hiervon entfallen auf den Geschäftsbereich Communication 216,2 Mio. €, auf den Geschäftsbereich Intralogistics 120,7 Mio. €, auf den Geschäftsbereich Automotive 133,4 Mio. € und auf den Geschäftsbereich Engineering 50,2 Mio. €. Damit halten die projektorientierten Geschäftsbereiche Communication, Intralogistics und Engineering einen Auftragsvorlauf von über einem Jahresumsatz vor. Im Geschäftsbereich Automotive werden die bestehenden mehrjährigen Rahmenverträge mit OEM-Kunden nur mit den avisierten Abrufaufträgen von durchschnittlich zehn Wochen in den Bestand aufgenommen.

Prognose für das Gesamtjahr 2023 bestätigt

Die HÖRMANN Industries GmbH bestätigt ihre im Geschäftsbericht 2022 veröffentlichte Prognose und erwartet nach Bewertung der aktuellen Auftragslage und zuversichtlicher Einschätzung der Geschäftsentwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche im Jahr 2023 weiterhin einen Gesamtumsatz von 730 Mio. € bis 770 Mio. € (2022: 685,7 Mio. €). Für das operative Geschäft wird unter Berücksichtigung der durch die Inflation deutlich gestiegenen Kostenbasis ein um einmalige Sondereffekte bereinigtes positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf dem Niveau des Vorjahres zwischen 34 Mio. € und 36 Mio. € (2022: 35,3 Mio. €) erwartet. Aus der zum 1. November 2023 vollzogenen Veräußerung der verlustbehafteten HÖRMANN Automotive Eislingen GmbH wird mit einem einmaligen Sonderaufwand im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich gerechnet. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (operatives EBIT) prognostiziert die HÖRMANN Gruppe auf dem Vorjahresniveau (2022: 23,7 Mio. €). Grund für die Ergebnisentwicklung ist, neben der weiterhin hohen Kostenbasis, die seit Beginn des vierten Quartals 2023 einsetzende Abkühlung der Auftragslage im Bereich Automotive sowie die Ergebnisverschiebung zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen der HÖRMANN Gruppe.

Der Konzernzwischenbericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2023 der HÖRMANN Industries GmbH ist unter http://www.hoermann-gruppe.de/investor-relations/finanzpublikationen/ abrufbar.

 

Ausgewählte Finanzkennzahlen der HÖRMANN Industries GmbH (in Mio. €)
 

Ertrags- und Finanzlage 9M 2023 9M 2022  
Umsatz 568,6 470,7  
Gesamtleistung 596,3 501,0  
Rohergebnis 250,3 209,2  
EBITDA (1) 22,7 12,5  
EBIT (2) 13,8 3,8  
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -2,7 -22,5  
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -25,3 -5,5  
     
Vermögenslage 30.09.2023 31.12.2022  
Bilanzsumme 363,4 364,8  
Eigenkapital 134,5 136,4  
Eigenkapitalquote (in %) 37,0 % 37,4 %  
Working Capital (3) 127,4 112,4  
Nettofinanzmittelbestand (4) 32,6 65,3  
Mitarbeitende 5 (5) 2.923 2.876  
           

 

Kontakt:

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D-85614 Kirchseeon
T +49 8091 5630 0
F +49 8091 5630 195
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Über die HÖRMANN Gruppe

Seit der Unternehmensgründung 1955 ist die HÖRMANN Gruppe ständig gewachsen. Unter dem Dach der HÖRMANN Holding GmbH & Co. KG sind mehr als 30 Tochtergesellschaften in den Geschäftsbereichen Automotive, Communication, Engineering und Intralogistics mit hoher unternehmerischer Initiative und Eigenständigkeit tätig. Ziel der HÖRMANN Gruppe ist, den Kunden spezifische Lösungen und Dienstleistungen zu liefern, die wirtschaftliche Vorteile und einen hohen Kundennutzen bieten. Dafür setzt die HÖRMANN Gruppe mit rund 2.920 hochqualifizierten Mitarbeitern das gesamte breit diversifizierte und vernetzte Wissen aus den unterschiedlichsten Technologiebereichen ein.

www.hoermann-gruppe.com

 



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