Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
EQS-News

Kirchhoff Consult I Digitales Reporting: Hybrid-Bericht hat sich gegenüber Full-HTML-Bericht durchgesetzt 12.06.2024, 09:39 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

EQS-News: Kirchhoff Consult GmbH / Schlagwort(e): Studie/Studienergebnisse
Kirchhoff Consult I Digitales Reporting: Hybrid-Bericht hat sich gegenüber Full-HTML-Bericht durchgesetzt

12.06.2024 / 09:39 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


 

  • Interaktive PDF ist Standardformat
  • Mehr Hybrid- als Full-HTML-Berichte für das Geschäftsjahr 2023
  • Hybride Formate setzen sich vor allem bei Small- und Midcaps durch
  • Nur ein Drittel der Unternehmen nutzt Potenziale des digitalen Reportings
  • Mehr Bewegtbild im digitalen Reporting
Hamburg, 12. Juni 2024 – Weiterhin ist die PDF das meistverbreitete Format im Reporting und nur ein Drittel der DAX160-Unternehmen erstellt zusätzlich einen digitalen Geschäftsbericht. Damit bleiben die Potenziale von digitalen Formaten vielfach ungenutzt. Im digitalen Reporting haben sich hybride Berichte, also Mischformate bestehend aus Microsite oder Unterseite und eingebundenen PDF-Dokumenten, gegenüber Full-HTML als Berichtsformat durchgesetzt. Die Anzahl der Full-HTML-Berichte liegt seit zehn Jahren auf gleichem Niveau. Dies hat eine Analyse der 160 Berichte für das Geschäftsjahr 2023 aus DAX40, MDAX und SDAX von Kirchhoff Consult ergeben..
 
„Seit über 20 Jahren begleiten wir unsere Kunden bei der Digitalisierung ihres Reportings und untersuchen dazu regelmäßig die Nutzung verschiedener Formate und Medien,“ so Jens Hecht, Managing Partner bei Kirchhoff. „Lange ist der Markt davon ausgegangen, dass sich der HTML-Bericht als das Standardformat im digitalen Reporting durchsetzen wird. Bis heute ist dies allerdings nicht eingetreten. Vielmehr haben sich intelligente Mischformate, Hybrid-Berichte und Reporting Suites entwickelt. Durch die effiziente Verbindung von Storytelling mit einem umfassenden Informationsangebot sowie der Einbindung interaktiver Elemente und Videos werden diese Formate aus unserer Sicht künftig zum Goldstandard.“
 
Bei den klassischen PDF-Berichten setzen immer mehr Unternehmen auf interaktive Funktionen: 76 Prozent veröffentlichen eine so genannte „interaktive PDF“. Im DAX40 ist es mit 85 Prozent die deutliche Mehrheit der Unternehmen. Insgesamt 36 Prozent haben sich für ein Screen-PDF entschieden, also ein Querformat mit verbesserter Bildschirm-Lesbarkeit.
 
Ungenutztes Potenzial: Nur ein Drittel veröffentlicht digitalen Geschäftsbericht
 
Nur 30 Prozent aller 160 untersuchten Unternehmen aus DAX40, MDAX und SDAX veröffentlichten für das Geschäftsjahr 2023 einen digitalen Geschäftsbericht – also entweder einen vollständig in HTML programmierten Online-Geschäftsbericht oder einen sogenannten hybriden Bericht. 50 Prozent sind es im DAX40, 32 Prozent im MDAX und 17 Prozent der SDAX-Unternehmen. Vor zehn Jahren lagen diese Quoten noch deutlich höher. Damals ergab unsere Untersuchung, dass jeweils mehr als die Hälfte der DAX30- (63 Prozent) und MDAX-Unternehmen (52 Prozent) einen digitalen Bericht veröffentlichte. Allerdings sind seitdem die Flash-basierten Berichtsformate weggefallen.
 
Anzahl der Full-HTML-Berichte seit zehn Jahren auf gleichem Niveau

Rund 14 Prozent der untersuchten Unternehmen erstellen einen Full-HTML-Bericht: darunter ein Viertel der DAX40-Unternehmen, 18 Prozent der Unternehmen aus dem MDAX und nur knapp 6 Prozent der SDAX-Unternehmen. Ein ähnliches Bild ergab unsere Untersuchung schon vor zehn Jahren. Im Jahr 2014 waren es 23 Prozent der im DAX30 gelisteten Unternehmen und 14 Prozent im MDAX. HTML-Berichte sind also nicht zum „State-of-the-Art“ geworden, wie von einigen Marktteilnehmern prognostiziert.
 
Insgesamt werden mehr hybride Berichte als Full-HTML-Berichte veröffentlicht: 16 Prozent aller untersuchten Unternehmen veröffentlichten für das Geschäftsjahr 2023 einen Hybrid-Bericht. Im DAX40 sind es 25 Prozent der Unternehmen, im MDAX 14 Prozent und 11 Prozent im SDAX. Damit sind es im SDAX sogar doppelt so viele Hybrid- wie Full-HTML-Berichte.
 
Hybride Berichte bieten optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis
 
„Der Trend geht eindeutig zu effizienten, weniger zeit- und kostenintensiven Formaten,“ erklärt Fazilet Polat, Senior Consultant Online bei Kirchhoff. „Hybride Berichte bieten eine höhere Nutzerfreundlichkeit und eine vielseitig nutzbare Plattform für Storytelling. Dabei werden die Stärken der miteinander verknüpften Medienformate möglichst effizient eingesetzt.“
 
Unternehmen setzen vermehrt auf Videos und Bewegtbild
 
Die diesjährige Analyse der Berichtsformate zeigt auch, dass Bewegtbild als Medium im Reporting immer wichtiger wird. Gut die Hälfte der Unternehmen (56 Prozent), die einen digitalen Bericht erstellen, setzt auch Videos ein: beispielweise im Header der Microsite (knapp 38 Prozent) und/oder im CEO-Statement (33 Prozent). Dieser Trend ist auch auf eine aktivere Vermarktung und Nutzung des Reporting-Contents in Sozialen Medien oder bei IR-Veranstaltungen zurückzuführen.


12.06.2024 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com


1923577  12.06.2024 CET/CEST

fncls.ssp?fn=show_t_gif&application_id=1923577&application_name=news&site_id=boersennews_de~~~d41e2cc8-bdcb-47ba-bb51-c77a04513666
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer