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PSI 2025 mit Einmalaufwendungen und Wachstum bei Auftragseingang und Umsatz 13.07.2026, 15:50 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

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EQS-News: PSI Software SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Jahresbericht
PSI 2025 mit Einmalaufwendungen und Wachstum bei Auftragseingang und Umsatz

13.07.2026 / 15:50 CET/CEST
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PSI 2025 mit Einmalaufwendungen und Wachstum bei Auftragseingang und Umsatz
- Auftragseingang mit 322 Millionen Euro 25,3 % über dem Vorjahreswert
- Umsatz um 9,5 % auf 285,5 Millionen Euro gesteigert
- Bereinigte EBIT-Marge mit 4,1 % im Rahmen der Erwartungen
 

Kennzahlen (TEUR) 01.01. – 31.12.2025 01.01. – 31.12.2024 Veränderung
Umsatz 285.527 260.838 +9,5 %
Bereinigtes EBIT 11.734 −15.244 >100 %
EBIT −20.980 −15.244 −37,6 %
Konzernergebnis −31.644 −20.956 −51,0 %
Ergebnis je Aktie (EUR) −2,04 −1,35 −51,1 %


Berlin, 13. Juli 2026 – Der PSI-Konzern ist 2025 wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt und hat seine Ziele im Wesentlichen erreicht. Der Konzernumsatz lag 2025 mit 285,5 Millionen Euro 9,5 % über dem Vorjahreswert (2024: 260,8 Millionen Euro). Die jährlich wiederkehrenden Erlöse aus Wartungs-, Upgrade- und SaaS-Verträgen stiegen gegenüber dem Vorjahr auf 112,1 Millionen Euro (2024: 106,0 Millionen Euro). Das bereinigte Betriebsergebnis des PSI-Konzerns war mit 11,7 Millionen Euro positiv (2024: −15,2 Millionen Euro). Das unbereinigte Betriebsergebnis, in dem auch die Kosten für Restrukturierung, Mergers & Acquisitions und solche Kosten enthalten sind, die im Zusammenhang mit dem von Warburg Pincus abgegebenen Übernahmeangebot stehen, war mit −21,0 Millionen Euro deutlich negativ (2024: −15,2 Millionen Euro). Der Auftragseingang lag mit 322 Millionen Euro 25,3 % über dem Vorjahreswert (2024: 257 Millionen Euro). Der Auftragsbestand zum Jahresende erhöhte sich trotz der Veräußerung des Geschäftsbereichs Mobility am Jahresanfang um 3,9 % auf 158 Millionen Euro 31.12.2024: 152 Millionen Euro).

Im Segment Grid & Energy Management wurde der Umsatz um 21,9 % auf 140,9 Millionen Euro gesteigert (2024: 115,6 Millionen Euro), was einem Anteil von 49,4 % des Konzernumsatzes entspricht. Von den Umsätzen des Segments entfielen 56,9 Millionen Euro und damit 40,4 % des Segmentumsatzes auf jährlich wiederkehrende Umsätze. Das Betriebsergebnis verbesserte sich auf −6,4 Millionen Euro (2024: −14,8 Millionen Euro), obwohl es durch Restrukturierungskosten belastet wurde.

Das zweitgrößte Segment Process Industries & Metals erhöhte den Umsatz um 11,0 % auf 72,9 Millionen Euro (2024: 65,7 Millionen Euro), was einem Anteil von 25,5 % des Konzernumsatzes entspricht. Von diesen Umsatzerlösen entfielen 20,3 Millionen Euro auf jährlich wiederkehrende Erlöse (27,9 % des Segmentumsatzes). Das Betriebsergebnis wurde auf 4,3 Millionen Euro verbessert (2024: 1,2 Millionen Euro). Ein wesentlicher Treiber war wie im Vorjahr das Nordamerikageschäft.

Das Segment Discrete Manufacturing war erfolgreich in der Akquisition von Neukunden und erzielte einen um 18,3 % höheren Umsatz von 35,5 Millionen Euro (2024: 31,4 Millionen Euro). Der Anteil der Umsatzerlöse am Konzernumsatz belief sich somit auf 12,4 %. Von den Segmentumsätzen entfielen 18,5 Millionen Euro (52,1 % des Segmentumsatzes) auf jährlich wiederkehrende Erlöse. Das Betriebsergebnis war trotz der Aufwendungen für das neue Cloud-/SaaS-basierte MES-Produkt mit −0,3 Millionen Euro nur leicht negativ (2024: 0,4 Millionen Euro).

Das Segment Logistics erzielte einen um 6,3 % höheren Umsatz von 33,4 Millionen Euro (2024: 30,0 Millionen Euro). Damit belief sich der Anteil der Segmenterlöse am Konzernumsatz auf 11,7 %, der Anteil der jährlich wiederkehrenden Erlöse in diesem Segment erreichte 14,5 Millionen Euro und damit 43,4 % des Segmentumsatzes. Das Segment Logistics investierte ebenfalls in eine neue Cloud-/SaaS-basierte Produktversion und erreichte ein auf −0,2 Millionen Euro verringertes Betriebsergebnis (2024: 0,7 Millionen Euro).

Die Mitarbeiterzahl des Konzerns am Jahresende verringerte sich um 54 auf 2.380 Beschäftigte (31.12.2024: 2.434). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verbesserte sich auf 12,0 Millionen Euro. (31.12.2024: −19,7 Millionen Euro Euro). Die liquiden Mittel lagen mit 27,3 Millionen Euro über dem Vorjahreswert (31.12.2024: 26,5 Millionen Euro), ihnen standen zudem geringere kurzfristige Finanzverbindlichkeiten von 18,5 Millionen Euro (31.12.2024: 21,1 Millionen Euro) gegenüber.

Am 1. Juli 2026 hat Warburg Pincus bekanntgegeben, dass alle Bedingungen des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots an die Aktionäre der PSI erfüllt wurden. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung der strategischen Partnerschaft erreicht, so dass PSI nun beschleunigt in Innovationen und die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells investieren wird.

Trotz der konjunkturellen Unsicherheiten und des weiterhin hohen Investitionsbedarfs strebt PSI für 2026 ein Wachstum des Auftragseingangs und Umsatzes um etwa 10 % und eine um Einmalaufwendungen bereinigte EBIT-Marge von etwa 4 % an. Nach der Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses wird PSI nun die ordentliche Hauptversammlung einberufen, die am 2. September 2026 in Berlin stattfinden wird.

Der PSI-Konzern entwickelt Softwareprodukte zur Optimierung des Energie- und Materialflusses bei Versorgern und Industrie. Als unabhängiger Softwarehersteller mit 2.300 Beschäftigten ist PSI seit 1969 Technologieführer für Prozesssteuerungssysteme, die durch die Kombination von KI-Methoden mit industriell bewährten Optimierungsverfahren für eine nachhaltige Energieversorgung, Produktion und Logistik sorgen. Die innovativen Branchenprodukte können vom Kunden selbst oder in der Cloud betrieben werden. www.psi.de

Kontakt:

PSI Software SE

Karsten Pierschke
Leiter Investor Relations und Konzernkommunikation
Dircksenstraße 42-44
10178 Berlin
Deutschland

Tel. +49 30 2801-2727
E-Mail: kpierschke@psi.de



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Unternehmen: PSI Software SE
Dircksenstraße 42-44
10178 Berlin
Deutschland
Telefon: +49 (0)30 2801-0
Fax: +49 (0)30 2801-1000
E-Mail: ir@psi.de
Internet: www.psi.de
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