EQS-News: SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB: Deutscher Mittelstandsanleihen FONDS: Hinweise auf Fehler der Verwaltungsgesellschaft IPConcept verdichten sich. Wann endlich nimmt die DZ Privatbank S.A. Stellung 04.09.2023, 15:08 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

Emittent / Herausgeber: SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB / Schlagwort(e): Fonds/Liquiditätsprobleme
SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB: Deutscher Mittelstandsanleihen FONDS: Hinweise auf Fehler der Verwaltungsgesellschaft IPConcept verdichten sich. Wann endlich nimmt die DZ Privatbank S.A. Stellung

04.09.2023 / 15:08 CET/CEST
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Deutscher Mittelstandsanleihen FONDS: Hinweise auf Fehler der Verwaltungsgesellschaft IPConcept verdichten sich. Wann endlich nimmt die DZ Privatbank S.A. Stellung zu Ihrer Rolle bei der überraschenden Liquidation des Fonds?

 

Die überraschende Entscheidung der IPConcept S.A. vom 14.06.2023, den Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS zu liquidieren, schlägt immer höhere Wellen. Von Anfang an haben Marktteilnehmer den beispiellosen Alleingang kritisiert, mit dem IPConcept S.A. und die Verwahrstelle DZ Privatbank S.A. den Fonds in die Liquidation schicken wollten. Dabei hatte die IPConcept S.A. weder die verantwortlichen Organe aus dem Fondsmanagement konsultiert, noch hatte sie auch nur für die Sicherstellung des weiteren Risikomanagements gesorgt. Was sind die Motive für diesen „Abgang durch die Hintertür“? 

Neueste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die IPConcept S.A. mit der überraschenden Liquidation zumindest auch von eigenen Fehlern der Vergangenheit ablenken will. Ganz unklar ist bislang die Rolle der DZ Privatbank S.A. Die Investoren, die Ihr Geld in den Fonds investiert hatten, verlangen Aufklärung.   

Dr. Wolfgang Schirp, Berlin, dessen Kanzlei Schirp & Partner mehr als 100 private und institutionelle Investoren des Fonds vertritt: „Unsere Recherchen haben ergeben, dass die IPConcept S.A. seit mehreren Jahren ihren Berichtspflichten gegenüber der luxemburgischen Finanzaufsicht CSSF nicht vollständig und ordnungsgemäß nachgekommen ist. Es fehlen „closing documents“ und „management letters“ für die Jahre 2020 bis 2022. Auch die erforderliche Dokumentation zum Liquidationsstichtag 14.06.2023 liegt zumindest nicht vollständig vor. Das sind sehr ungewöhnliche Versäumnisse, die man von einer professionellen Verwaltungsgesellschaft nicht gewohnt ist und die auch kein gutes Licht auf die Depotbank werfen.“   

Dr. Wolfgang Schirp weiter: „Von der IPConcept S.A. haben wir bislang nur eine sehr inhaltsleere, formalistische Antwort erhalten. Die DZ Privatbank S.A. hat sich noch überhaupt nicht zu den Vorgängen erklärt. Wir werden das nicht auf sich beruhen lassen, sondern den Sachverhalt weiter aufklären. Schadensersatzansprüche gegen diese beiden Institutionen stehen, anhängig von unseren weiteren Rechercheergebnissen, weiterhin im Raum.“

Für weitere Informationen steht zur Verfügung: Dr. Wolfgang Schirp, Schirp & Partner Rechtsanwälte, Leipziger Platz 9, D – 10117 Berlin, Tel. 0049-30-3276170, mail: schirp@schirp.com, URL: www.schirp.com        

 



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