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Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company
/ Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
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Spritpreise sprengen im September alle Rekorde
Nürnberg, 1. Oktober 2026. Die Kraftstoffpreise in Deutschland sprengten im September alle bisherigen Rekorde. Bundesweit kostete ein Liter Super E10 im Monatsdurchschnitt rund 2,2797 Euro und damit etwa 13 Cent mehr als im August (2,1488 Euro). Noch stärker verteuerte sich Diesel: Für einen Liter zahlten Autofahrende im Schnitt 2,4000 Euro und damit rund 17 Cent mehr als im Vormonat (2,2266 Euro). „Super E10 und Diesel waren im September so teuer wie in keinem Monat seit Beginn unserer systematischen Aufzeichnungen im September 2013“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken. Geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt bestimmendes Thema: Im September blieb der Iran-Krieg der entscheidende Preistreiber an den Rohölmärkten – und damit auch an den hiesigen Tankstellen. Neben der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus verschärften die Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf die Energieinfrastruktur Saudi-Arabiens die bereits angespannte Versorgungslage im Nahen Osten. Das Königreich ist der weltweit größte Rohölexporteur und damit von zentraler Bedeutung für die globale Versorgung. Die zeitweise Stilllegung einer wichtigen saudischen Ölpipeline verstärkte zusätzlich die Befürchtungen vor Versorgungsengpässen auf dem Weltmarkt. Diesel im September 12 Cent teuer als Benzin Auch im September kam der steuerliche Vorteil von Diesel nicht bei den Autofahrenden an. Zwar liegt die Energiesteuer auf Diesel derzeit 18,41 Cent je Liter unter der von Benzin, dennoch war Diesel im Monatsdurchschnitt rund 12,03 Cent teurer als Super E10. Die günstigsten und teuersten Tanktage im September Der günstigste Tanktag für beide Kraftstoffsorten war im vergangenen Monat der 1. September. An diesem Dienstag kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 2,2000 Euro und ein Liter Diesel rund 2,2510 Euro. Städteranking im September: Unter den 20 größten deutschen Städten war München im September erneut die günstigste Super-E10-Tankstadt. Autofahrende zahlten hier im Monatsdurchschnitt 2,2227 Euro pro Liter. Nürnberg folgte mit 2,2253 Euro auf Platz zwei, Stuttgart mit 2,2418 Euro auf Platz drei. Stuttgart gehört damit zum sechsten Mal in Folge zu den drei günstigsten Super-E10-Tankstädten.
Ausblick für Oktober:
Auch im Oktober werden die Kraftstoffpreise voraussichtlich stark von den Rohölpreisen abhängen, die seit sieben Monaten maßgeblich von der Entwicklung des Iran-Konflikts und der Situation an den wichtigen Transportwegen im Nahen Osten beeinflusst werden. Eine ausbleibende Einigung zwischen den USA und dem Iran sowie weitere politische oder militärische Eskalationen könnten die Notierungen erneut in die Höhe treiben. Spartipps:
Steffen Bock rät Autofahrenden zunächst, nicht darauf zu setzen, dass die Entlastung durch den Tankrabatt bereits heute überall vollständig an den Zapfsäulen ankommt. Der Kraftstoff, der sich zu diesem Zeitpunkt noch in den Tanks der Tankstellen befindet, wurde in der Regel noch zum höheren Steuersatz aus den Raffinerien oder Großtanklagern ausgeliefert. „Wer noch genügend Kraftstoff im Tank hat, sollte deshalb nach Möglichkeit erst am 2. oder 3. Oktober tanken. Erfahrungsgemäß dürfte sich der Steuereffekt bis dahin weitgehend im Markt niedergeschlagen haben“, so Bock.
Über Clever Tanken
Städteranking der Spritkosten für September 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im September 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group. |
Spritpreise sprengen im September alle Rekorde 01.10.2026, 11:15 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0
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