EQS-News: Südafrika unterstützt Aufrufe zur globalen Zusammenarbeit zur Förderung des Handels und Bewältigung von wirtschaftlichen Herausforderungen und des Klimawandels 07.02.2023, 17:15 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

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Südafrika unterstützt Aufrufe zur globalen Zusammenarbeit zur Förderung des Handels und Bewältigung von wirtschaftlichen Herausforderungen und des Klimawandels 

07.02.2023 / 17:15 CET/CEST
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PRESSEMITTEILUNG VON BRAND SOUTH AFRICA

Südafrika unterstützt Aufrufe zur globalen Zusammenarbeit zur Förderung des Handels und Bewältigung von wirtschaftlichen Herausforderungen und des Klimawandels 

JOHANNESBURG, SÜDAFRIKA – African Media Agency – 07. Februar 2023 – Das 53. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos (Schweiz) wurde am Freitag, dem 20. Januar 2023, abgeschlossen. Führende Politiker und Wirtschaftsvertreter weltweit verliehen ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die drohende Rezession der Weltwirtschaft vermieden werden könnte, wenn die Länder zusammenarbeiten, um den weltweiten Handel und die Investitionen anzukurbeln.

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Eine hochrangige südafrikanische Delegation, die aus Regierungsmitgliedern und Geschäftsleuten bestand, kehrte vom Treffen mit größerer Zuversicht als zuvor zurück, dass die derzeitige Konjunkturabschwächung und zunehmende Inflation überwunden werden könnten, wenn die Nationen das das Problem globaler Störungen von Lieferketten, die zur Knappheit von Waren führen und die Energie- und Lebensmittelpreise nach oben treiben, angehen.

Die Delegation wurde vom Finanzminister Enoch Godongwana angeführt, der von den Leitern südafrikanischer Großunternehmen in verschiedenen Wirtschaftssektoren begleitet wurde. Der Delegation gehörten außerdem der Minister für Handel, Industrie und Wettbewerb, Ebrahim Patel, die Außenministerin Naledi Pandor, sowie die Ministerin für Raumordnung, Mmamoloko Kubayi, an.

Das diesjährige Jahrestreffen des WEF stand unter dem Motto „Zusammenarbeit in einer fragmentierten Welt” und behandelte viele miteinander zusammenhängende Themen einschließlich der Auswirkungen des andauernden Kriegs zwischen Russland und der Ukraine auf die Rohstoffmärkte, der aufgrund der steigenden Inflation und der restriktiveren Geldpolitik der Zentralbanken nach oben schießenden Lebenshaltungskosten, des Klimawandels und der zunehmenden Auswirkungen von künstlicher Intelligenz (KI) auf Arbeitsplätze und -märkte.

„Die südafrikanische Delegation leistete hervorragende Arbeit in Davos, wo sich unser Land gegenüber den weltweiten Investoren als wirtschafts- und anlegerfreundlicher Markt präsentierte. Ungeachtet der Einschränkungen bei der Energieversorgung, mit denen unser Land derzeit zu kämpfen hat, bleibt Südafrika aufgrund seiner ausgezeichneten Infrastruktur, der hoch entwickelten Finanzmärkte und der qualifizierten Arbeitskräfte weiterhin ein attraktiver Investitionsstandort”, erklärte Sithembile Ntombela, Acting CEO von Brand South Africa.

Die südafrikanische Regierung setzt derzeit Strukturreformen um, die den Energiesektor für private Investitionen öffnen, um die Energieerzeugung zu fördern und Lastabschaltungen, welche die Wirtschaft einschränken, zu beenden. 

„Die derzeit von der Regierung durchgeführten Strukturreformen erzielen Fortschritte bei der Beseitigung von Investitionsstaus und der Senkung von geschäftlichen Kosten. Diese Reformen werden es Südafrika – einem bevorzugten Standort für örtliche Investoren und global operierende multinationale Unternehmen, die in Afrika expandieren möchten – erlauben, die Möglichkeiten, die sich durch die panafrikanische Freihandelszone (AfCFTA) ergeben, zu nutzen”, erklärte Ntombela.

Die AfCFTA, die 2021 offiziell gestartet wurde, wird die weltweit größte Freihandelszone schaffen, den innerafrikanischen Handel ankurbeln, regionale Wertschöpfungsketten entwickeln und die Industrialisierung auf dem gesamten Kontinent vorantreiben.

Das Sekretariat der AfCFTA und das Weltwirtschaftsforum legten durch einen beim diesjährigen Treffen in Davos präsentierten Bericht offen, dass die AfCFTA einen Binnenmarkt schaffen soll, der bis 2030      1,7 Milliarden Menschen umfassen und Konsum- und Investitionsausgaben in Höhe von 6,7 Billionen $ aufweisen soll.

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Es wird davon ausgegangen, dass bis 2050 2,5 Mrd. Menschen auf dem Kontinent leben werden und ein Markt mit kombinierten Konsum- und Investitionsausgaben in Höhe von 16,12 Billionen $ entstehen wird. 

Der Bericht mit dem Titel „A New Era for Global Business and Investment in Africa” (Ein neues Zeitalter für globale Geschäftsaktivitäten und Investitionen in Afrika) führt vier Sektoren mit hohem Entwicklungspotenzial auf, die lukrative Möglichkeiten für Unternehmen, die in Afrika investieren möchten, bieten.

Bei diesen Sektoren handelt es sich um die Kfz-Branche, die Landwirtschaft und den Sektor der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelverarbeitung, die Pharma-Branche sowie den Verkehrs- und Logistiksektor, bei denen in Zusammenhang mit der AfCFTA jeweils ein schnelles Wachstum bei Produktion und Handelsvolumen erwartet wird.

„Aufgrund der Tatsache, dass Südafrika die am stärksten industrialisierte und entwickelte Volkswirtschaft in Afrika ist, ist das Land gut aufgestellt, um die durch die AfCFTA gebotenen Chancen zu nutzen. Die Entwicklung der Freihandelszone wird massive Investitionen in die logistische und Telekommunikationsinfrastruktur erfordern, um die Geschäftskosten zu senken und die Freizügigkeit von Menschen, Waren und Dienstleistungen zu ermöglichen”, erläuterte Ntombela.

Im Rahmen des weltweit mit Hochdruck durchgeführten Übergangs hin zu grüner Energie und des digitalen Übergangs hat die Delegation, die Südafrika beim Treffen des WEF im Jahr 2023 vertrat, ihre Unterstützung für die Forderung nach Neu- und Weiterqualifizierung von Arbeitskräften, insbesondere der Jugend, zum Ausdruck gebracht, um sie für die Arbeitsplätze der Zukunft vorzubereiten und dem Stellenabbau entgegenzuwirken.

Die Delegation war beeindruckt vom Fortschritt, der von der 2020 vom WEF gestarteten „Reskilling Revolution” zur Befähigung von 1 Milliarde Menschen erzielt wurde. Bis dato haben 350 Millionen Menschen von dieser Initiative profitiert.

Der Klimawandel war ein weiteres zentrales Thema beim WEF. Die führenden Politiker und Wirtschaftsvertreter der Welt verpflichteten sich, die Umsetzung des Übereinkommens von Paris zu unterstützen. Darin werden alle Länder aufgerufen, die CO2-Emissionen zu reduzieren, um die globale Erwärmung auf einen Wert von ca. 1,5 Grad Celsius zu begrenzen und danach zu streben, die Nettoemissionen bis 2050 auf null zu bringen.

Diese Verpflichtung erfordert, dass Länder und Unternehmen vom Einsatz fossiler Energiequellen wie Kohle und Rohöl Abstand nehmen und auf saubere und umweltfreundliche Energiequellen wie Wind- und Sonnenenergie setzen.

Der Start der neuen Koalition der Handelsminister für das Klima, der mehr als 50 Länder angehören, war ein weiterer Höhepunkt des diesjährigen WEF-Jahrestreffens.

Die Koalition zielt darauf ab, den Klimawandel zu bekämpfen, indem sie Handels- und Investitionsaktivitäten unterstützt, die die Einführung von Waren, Dienstleistungen und Technologien fördern, die den Klimawandel sowohl in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern abschwächen.

„Die globalen Herausforderungen, die beim Weltwirtschaftsforum 2023 hervorgehoben wurden, können jedoch nicht in einer fragmentierten Welt, in der sich die Länder in unterschiedliche Richtungen bewegen, überwunden werden. Diese Herausforderungen erfordern Zusammenarbeit und Einheit von den Nationen der Welt. Die Länder müssen zusammenarbeiten, um gemeinsame Lösungen in einer integrierten Weltwirtschaft zu finden”, bemerkte Ntombela abschließend.
 

Kontakt: Phindi Mathebula

E-Mail:phindilem@brandsouthafrica.com

Mobiltelefonnummer: +27 64 890 7414

 

Über Brand South Africa

Brand South Africa ist die offizielle Marketingagentur von Südafrika und damit beauftragt, die Markenreputation des Landes aufzubauen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Südafrikas in der Welt zu verbessern. Ihr Ziel ist es außerdem, Stolz und Patriotismus unter den Südafrikanern zu fördern, um den sozialen Zusammenhalt und die Identifikation der Einwohner mit ihrem Land zu verbessern.

 

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