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vbw Pressemitteilung: vbw unterstützt Forderung nach Überarbeitung des Arbeitszeitrechts 25.03.2024, 16:33 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

Emittent / Herausgeber: ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges
vbw Pressemitteilung: vbw unterstützt Forderung nach Überarbeitung des Arbeitszeitrechts

25.03.2024 / 16:33 CET/CEST
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vbw unterstützt Forderung nach Überarbeitung des Arbeitszeitrechts
Brossardt: „Tägliche Höchstarbeitszeit an europäische Vorgaben anpassen“

(München, 25.03.2024). Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. unterstützt die Forderung der bayerischen Arbeits- und Sozialministerin Ulrike Scharf nach einer Veränderung des deutschen Arbeitszeitrechts und insbesondere der starren Höchstarbeitszeitregel von 10 Stunden. „Das deutsche Arbeitszeitrecht entspricht nicht den Anforderungen einer modernen und flexiblen Arbeitswelt. Es muss entsprechend verändert werden“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die vbw ist wie die Ministerin der Ansicht, dass die tägliche Höchstarbeitszeit von zehn Stunden abgeschafft werden muss, zugunsten einer durchschnittlichen wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 48 Stunden. Die europäische Arbeitszeitrichtlinie ermöglicht das. „Ein Verzicht auf die tägliche Höchstgrenze von zehn Stunden führt nicht zu einer Erhöhung des Arbeitszeitvolumens, sondern nur zu mehr Flexibilität bei der wöchentlichen Verteilung. Eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit kommt auch den Mitarbeitenden zugute, da diese damit die Möglichkeit haben, Beruf und Familie noch individueller miteinander vereinbaren zu können“, sagte Brossardt.

Die vbw fordert zudem, dass auch die Möglichkeiten zur Ausgestaltung der elfstündigen täglichen Ruhezeit aus der EU-Arbeitszeitrichtlinie voll in das deutsche Arbeitszeitgesetz übernommen werden müssen – derzeit ist das deutsche Gesetz strenger als die Richtlinie. „Es kann nicht sein, dass die Ruhezeit von neuem zu laufen beginnt, wenn der Arbeitnehmer abends zu Hause einen kurzen Blick auf seine dienstlichen E-Mails wirft oder ein kurzes berufliches Telefonat führt. Es fehlt hier noch an der klar geregelten Rechtssicherheit“, sagte Brossardt.

Kontakt: Andreas Ebersperger, 089-551 78-373, andreas.ebersperger@ibw-bayern.de, www.vbw-bayern.de
 


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