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von Tomas Peeters, CEO der Bilthouse-Gruppe
„Die angekündigten Pläne zur Lockerung und Entbürokratisierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sind aus Marktsicht zunächst ein wichtiges Signal der Deregulierung. Weniger Zwang und mehr Flexibilität können den Sanierungsstau in Deutschland jedoch nicht allein auflösen. Jetzt ist Besonnenheit gefragt. Ob die geplanten Erleichterungen in der Praxis tatsächlich zu einer spürbaren finanziellen Entlastung führen, bleibt abzuwarten. Die Details der Umsetzung werden darüber entscheiden, ob wir hier eine echte bürokratische Kehrtwende erleben oder lediglich eine zeitliche Verschiebung notwendiger Investitionen. Als Finanzierungsexperten mahnen wir jedoch zur Weitsicht: Eine Lockerung der gesetzlichen Einbaupflichten ist kein wirtschaftlicher Freibrief für den dauerhaften Verbleib bei fossilen Heizsystemen. Wer die gewonnene Freiheit dazu nutzt, jetzt noch schnell auf veraltete Öl- oder Gasheizungen zu setzen, läuft Gefahr, in eine wirtschaftliche Falle zu tappen. Die CO2-Bepreisung ist ein marktwirtschaftlicher Mechanismus, der in den kommenden Jahren unerbittlich anziehen wird. Wer die kurzfristige Ersparnis beim Einbau gegen die langfristig steigenden Betriebskosten durch fossile Brennstoffe aufrechnet, könnte eine böse Überraschung erleben. Zumal die „Grüngasquote“ auf wackeligen Beinen steht, die ausreichende Versorgung damit ist nicht sicher. Zudem dürfen Immobilienbesitzer den Faktor Werterhalt nicht unterschätzen. Banken und Finanzierungspartner schauen heute genauer denn je auf die energetische Beschaffenheit eines Objekts. Eine Immobilie, die heute nicht zukunftsfähig saniert wird, ist morgen ein Risiko im Portfolio – sowohl für den Eigentümer als auch für den Kreditgeber. Unser Rat lautet daher: Die gewonnene Flexibilität nutzen, um Sanierungen klug und ohne Zeitdruck zu planen, aber den Pfad der Transformation keinesfalls zu verlassen. Souveränität bedeutet heute, sich unabhängig von fossilen Preisspiralen zu machen.“ +++++ Über Bilthouse Die Bilthouse-Gruppe ist einer der führenden Anbieter für Baufinanzierungsvermittlung in Deutschland. Gegründet im Jahr 2022 vereint Bilthouse die erfolgreichen Marken von Baufi24, Hüttig & Rompf und Creditweb. Dabei setzt das Unternehmen auf persönliche, digital gestützte und vor allem transparente Finanzierungsberatung für Menschen, die eine Immobilie suchen. Um einen klaren Mehrwert für Endkunden zu schaffen, gehör auch Kredit24 für Privatkredite dazu. Das B2B-Fintech FinLink komplettiert das Angebot als CRM für die Immobilienfinanzierung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 700 Mitarbeitende mit einem vermittelten Baufinanzierungsvolumen von rund fünf Milliarden Euro pro Jahr. Pressekontakt Dirk Ulmer Kerl & Cie Kommunikationsberatung Telefon: +49 160 972 378 73 E-Mail: bilthouse@kerlundcie.de Emittent/Herausgeber: Bilthouse GmbH Schlagwort(e): Immobilien
Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group. |
Lockerung des Heizungsgesetzes – ein Signal der Vernunft, aber kein ökonomischer Freibrief für energetischen Stillstand 25.02.2026, 15:14 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0
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