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Was kann eine bundeseigene Wohnungsbaugesellschaft wirklich leisten – und was nicht? 02.04.2026, 09:25 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0


EQS-Media / 02.04.2026 / 09:25 CET/CEST

Kommentar von Tomas Peeters, CEO der Bilthouse-Gruppe

Der politische Wille, den Wohnungsmarkt zu entlasten, ist da. Das zeigt der Vorstoß der Bundesbauministerin Verena Hubertz, die eine bundeseigene Wohnungsbaugesellschaft aufbauen will. Jede zusätzliche Initiative, die bezahlbaren Wohnraum schafft, ist grundsätzlich zu begrüßen. Wir brauchen Wohnungen, die sich die Menschen leisten können, und auch Wohnungen, die staatlich gefördert werden.

Aber wir sollten ehrlich bleiben: Ein neuer, staatlicher Projektentwickler allein wird die strukturellen Probleme im Wohnungsbau nicht lösen. Es braucht mutige Reformen. Denn auch eine staatliche Wohnbaugesellschaft steht vor den gleichen Herausforderungen wie alle anderen:

  • Die Genehmigungsprozesse sind unnötig kompliziert und dauern viel zu lange.
  • Material- und Finanzierungskosten sind massiv gestiegen. Bauen ist so teuer geworden, dass es sich häufig kaum noch lohnt.
  • An allen Ecken und Enden fehlen Fachkräfte.
  • Bürokratie und Regulierung machen allen am Bau- und Planungsprozess Beteiligten das Leben unnötig schwer, kosten Geld und Zeit.

Bezahlbarer Wohnraum wird nur dann entstehen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen – unabhängig davon, wer baut. Es braucht schnellere Verfahren, verlässliche Förderungen, Anreize für Fachkräfte und echte Entlastung bei Baukosten, Bürokratie und Regulierung. Ob Bürokratieabbau durch mehr Staat gelingt, ist zumindest fraglich.

Was es auch braucht: Vertrauen in die Privatwirtschaft. Der Staat ist nicht der beste Bauherr. Er kann – und muss – Impulse setzen, auch für sozialen Wohnungsbau. Die Umsetzung jedoch sollte in der Privatwirtschaft verantwortet werden. Dort finden wir gewachsene Kompetenz, die es braucht, um auch komplexe Projekte effizient in die Tat umzusetzen.

Zu einer echten Lösung finden wir nur, wenn alle – Politik, Kommunen, Bauwirtschaft, Finanzierer und Investoren – an einem Strang ziehen, ihre eigene Expertise einbringen und den Willen zeigen, eingefahrene, ineffiziente Strukturen aufzubrechen.

+++++

Über Bilthouse
Die Bilthouse-Gruppe ist einer der führenden Anbieter für Baufinanzierungsvermittlung in Deutschland. Gegründet im Jahr 2022 vereint Bilthouse die erfolgreichen Marken von Baufi24, Hüttig & Rompf und Creditweb. Dabei setzt das Unternehmen auf persönliche, digital gestützte und vor allem transparente Finanzierungsberatung für Menschen, die eine Immobilie suchen. Um einen klaren Mehrwert für Endkunden zu schaffen, gehör auch Kredit24 für Privatkredite dazu. Das B2B-Fintech FinLink komplettiert das Angebot als CRM für die Immobilienfinanzierung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 700 Mitarbeitende mit einem vermittelten Baufinanzierungsvolumen von rund fünf Milliarden Euro pro Jahr. Baufi24 wurde im Jahr 2025 als zweitbester Baufinanzierungsvermittler vom Wirtschaftsmagazin €uro ausgezeichnet. 

Pressekontakt
Dirk Ulmer
Kerl & Cie Kommunikationsberatung
Telefon: +49 160 972 378 73
E-Mail: bilthouse@kerlundcie.de



Emittent/Herausgeber: Bilthouse GmbH
Schlagwort(e): Immobilien

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