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Zero Waste Forum und Festival treiben die COP31-Agenda der Türkei voran 19.06.2026, 14:21 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0


EQS-Media / 19.06.2026 / 14:21 CET/CEST

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Im Vorfeld der COP31 in Antalya positionierten das Zero Waste Forum 2026 und das Zero Waste Festival Istanbul als Plattform, die internationale Umweltdiplomatie, praktische Umsetzung, öffentliches Bewusstsein und gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen der Zero-Waste-Agenda miteinander verbindet.

İstanbul — Das Zero Waste Forum 2026, organisiert von der Zero Waste Foundation, fand vom 5. bis 7. Juni 2026 am Flughafen Atatürk in Istanbul unter dem Motto „Road to Antalya: Zero Waste as Climate Action“ statt und brachte Regierungen, Städte, internationale Organisationen, Experten und Interessengruppen zusammen, um die Umsetzungsbereitschaft für die COP31 in Antalya zu stärken. Im Mittelpunkt standen dabei Ankündigungen, Partnerschaften und praktische Maßnahmen statt formelle Verhandlungen.

„Zero Waste ist eine praxisorientierte Klimaschutzagenda, die sich auf Abfallvermeidung, den Wandel von Systemen und die Fähigkeit zur Umsetzung konzentriert“, sagte Samed Ağırbaş, Präsident der Zero Waste Foundation und hochrangiger COP31-Klimabeauftragter, der unter der Vision S.E. Emine Erdoğans arbeitet – Gründerin der Zero-Waste-Bewegung, Vorsitzende des Hochrangigen UN-Beratungsgremiums für Zero Waste und Ehrenpräsidentin der Zero Waste Foundation.

„Das Zero Waste Forum 2026 bot die politische, diplomatische und praktische Umsetzungsplattform für den Weg nach Antalya, während das Zero Waste Festival dieser Agenda öffentliche Sichtbarkeit, Bewusstsein und gesellschaftliche Beteiligung verlieh.“ „Gemeinsam verdeutlichten sie, wie die COP31 hochrangige Ambitionen mit praktischen Maßnahmen verbinden kann – von Regierungen und Städten bis hin zu Bürgerinnen, Bürgern und Gemeinschaften.“

Eine hochrangige Generalprobe für Antalya

Das Zero Waste Forum 2026 zählte zu den größten und bedeutendsten Treffen der internationalen Umweltdiplomatie. Mit mehr als 120 Ministerinnen und Ministern aus 183 Ländern, Hunderten von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie über 5.000 Teilnehmenden war es die bislang größte Generalprobe der Zero-Waste-Bewegung im Vorfeld der COP31 in Antalya.

Das Forum beschleunigte die Zusammenarbeit, stärkte Partnerschaften und erhöhte die Bereitschaft zur praktischen Umsetzung. Zudem fungierte es als institutionelle Brücke zwischen der Multi-Stakeholder-Plattform der Stiftung und der Umsetzungsagenda der COP31, indem es COP31-ausgerichtete Initiativen unterstützte und die Prioritäten der beteiligten Akteure in konkrete Wege zur Umsetzung übertrug.

Praktische Maßnahmen über verschiedene Systeme hinweg

Das dreitägige Programm mit 247 Rednerinnen und Rednern war breit aufgestellt, sektorübergreifend und auf ganzheitliche Systemlösungen ausgerichtet. Ein besonderer Themenschwerpunkt lag auf Lebensmittelverschwendung und Maßnahmen zur Methanreduzierung als strategische Klimapriorität. Dabei wurden Themen wie die Vermeidung und Wiederverwertung von Lebensmittelabfällen in Produktion, Logistik, Handel und Gastronomie sowie das Management organischer Abfälle, die Reduzierung von Methanemissionen, kommunale Umsetzung, skalierbare Lösungen und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen behandelt.

Darüber hinaus fanden drei hochrangige Ministerrunden zu den Themen Industrie und Technologie, Landwirtschaft und Forstwirtschaft sowie Energie und natürliche Ressourcen statt, die die sektorspezifische Führungsrolle auf dem Weg nach Antalya stärkten.

Zu den wichtigsten Ergebnissen des Forums gehörten die „Road to Antalya“-Erklärung, das Paket für kommunale Umsetzungsverpflichtungen, der Leitfaden für Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung und Methanemissionen sowie die Partnerschafts- und Projektpipeline.

Öffentliche Beteiligung an der Zero-Waste-Agenda

Das Zero Waste Forum 2026 bildete den Höhepunkt der Zero Waste Week, die vom 1. bis 7. Juni 2026 von der Gouverneursverwaltung Istanbul in Zusammenarbeit mit der Zero Waste Foundation veranstaltet wurde. Das parallel stattfindende Zero Waste Festival in Istanbul zählte mit über 1 Million Besucherinnen und Besuchern zu den größten Umweltveranstaltungen Europas.

Mit Themen wie Umweltbewusstsein, nachhaltigen Lebensweisen, Kultur, Kunst, Technologie, Ausstellungen, Workshops und interaktiven Formaten brachte das Festival breite Teile der Öffentlichkeit mit der Zero-Waste-Agenda zusammen. Gemeinsam positionierten Forum und Festival Istanbul als globale Plattform für Zero-Waste-Initiativen und konkrete Maßnahmen.

 

Auf dem Weg zur COP31

Auf dem Weg zur COP31 stärkten das Forum und das Festival den Weg der Türkei nach Antalya, indem sie Diplomatie, praktische Umsetzung, öffentliche Aufmerksamkeit und gesellschaftliche Beteiligung zusammenführten. Während das Forum die politische, diplomatische und operative Grundlage schuf, bot das Festival eine Plattform für die Einbindung der Öffentlichkeit. Die COP31 bildet den strategischen Rahmen, der beide Bereiche miteinander verknüpft.

 

Kontakt:
Ahmet Musa Bala
basin@sifiratikvakfi.org
 



Emittent/Herausgeber: Zero Waste Foundation
Schlagwort(e): Soziales

Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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