Besser als Amazon? Diese E-Commerce-Aktie ist gerade 40 % günstiger geworden 13.04.2026, 10:00 Uhr von Aktienwelt360

Bei Coupang (WKN: A2QQZ2) stimmt die eigentliche Wachstumsthese: Durch eine starke Logistik hat sich der E-Commerce-Akteur eine führende Wettbewerbsposition in Südkorea aufgebaut. Waren werden binnen weniger Stunden geliefert, wodurch es eine Kombination aus E-Commerce und Quick-Commerce gibt.

Der aktuelle Dip der Coupang-Aktie hat einen verblüffenden Grund

Aber die Zahlen für das vierte Quartal zeigen, dass ein einziger Mitarbeiter manchmal selbst so eine trendstarke Wachstumsgeschichte ins Wanken bringen kann. Bei Coupang hat ein Mitarbeiter Kundendaten entwendet. Betroffen seien mehr als 33 Mio. Kundendaten, wobei es 140 Mio. Zugriffe gegeben hat. Bei 3.000 Kunden sei es zu einem Herunterladen von Kundendaten gekommen. Coupang betont, dass das Datenleck oberflächliche Daten betreffe. So seien Namen, Waren und ggfls. Adressen von der Causa tangiert. Einen finanziellen Schaden gäbe es nicht, geschweige denn, dass sensible Daten wie Passwörter oder persönliche Zahlungsdaten betroffen seien. Dennoch führt das dazu, dass das Vertrauen vieler Südkoreaner in die Marke einen kleineren Knick bekommen hat.

Laut Coupang spüre man das auch in den Zahlen für das vierte Quartal, wo es einen signifikanten Rückgang beim Wachstum gegeben habe. Der Umsatz sei vor allem deshalb um lediglich 8 % im Jahresvergleich auf 8,8 Mrd. US-Dollar gestiegen. Aufgrund der Kosten im Zusammenhang mit den Datenlecks sei bei Coupang das Nettoergebnis zudem um 162 Mio. US-Dollar schlechter ausgefallen. Dadurch sei Coupang in die roten Zahlen mit einem Verlust von 26 Mio. US-Dollar gerutscht.

Seit ihrem letzten Hoch im September 2025 hat die Coupang-Aktie über 40 % eingebüßt. Das Unternehmen ist jetzt mit gut 36 Mrd. US-Dollar bewertet.

Gibt es denn auch gute Nachrichten?

Immerhin: Im Gesamtjahr 2025 bleibt Coupang mit einem Nettoergebnis von 208 Mio. US-Dollar und einem Wachstum in Höhe von 54 Mio. US-Dollar in den schwarzen Zahlen. Aber wir sehen auch, dass sich das Umsatzwachstum verlangsamt hat. Denn im Gesamtjahr stieg der Umsatz um 14 % auf 34,5 Mrd. US-Dollar. Hier ist das schwächere vierte Quartal ebenfalls abgebildet.

Bei einem operativen Cashflow von 1,8 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet das Geschäft von Coupang noch immer reichliche Mittelzuflüsse. Der freie Cashflow lag noch bei 528 Mio. US-Dollar. Solide Werte, die eine grundsätzlich profitable Tendenz noch immer unterstreichen.

In Anbetracht dieser schlechten News müssen wir zudem noch zwingend überprüfen, wie sich das Kundenverhalten von Coupang entwickelt: Mit 24,6 Mio. aktiven Kunden hat Coupang seinen Nutzerkreis immerhin um 8 % im Jahresvergleich gesteigert. Beim durchschnittlichen Umsatz je Kunden sehen wir jedoch, dass der Wert trotz des Vorweihnachtsquartals bei 302 US-Dollar stagnierte. Es könnte ein Indikator dafür sein, dass seit Bekanntgabe des Datenlecks etwas Vertrauen verloren gegangen ist. Wobei wir in Anbetracht dieser Zahlen keine klare Tendenz erkennen können.

Unser Fazit zur Coupang-Aktie

Immerhin: Coupang kann die aktuell günstigeren Kurse nutzen. So flossen in 243 Mio. US-Dollar in 8,8 Mio. Aktien des chinesischen E-Commerce-Akteurs. Mit einem 6,3 Mrd. US-Dollar Cash in der Bilanz besteht in jedem Fall ein ausreichend hohes Puffer, um weiter in die eigene Coupang-Aktie zu investieren, den Fall gründlich zu überprüfen und das Vertrauen sicherzustellen. Wie das Management weiter ausführt, arbeite man unter anderem mit Palo Alto Networks an der Aufarbeitung der Causa und an Lösungen, dass ein solches Datenleck nicht noch einmal passiert.

Gut so, denn eines dürfen wir nie vergessen: Vertrauen in die Integrität solcher Tech-Konzerne bleibt das Fundament für den Erfolg. Auch für uns als Investoren. Wir beobachten die Situation daher sehr genau.

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