Bullenmarkt oder Börsencrash? So profitierst du ganz smart von beiden Szenarien! 25.02.2025, 04:05 Uhr von Aktienwelt360

Wenn man sich die Entwicklung der für uns wichtigsten Börsenindizes einmal anschaut, dann ist festzustellen, dass wir uns derzeit durchaus in einem Bullenmarkt befinden. Denn sowohl der DAX als auch der Dow Jones konnten in den letzten Monaten massiv zulegen und notieren beide rund um ihre Höchststände.

Doch wir wissen natürlich, dass dies nicht so bleiben wird. Und so könnten die Märkte beispielsweise in eine Seitwärtsbewegung übergehen. Auch ein handfester Börsencrash kann sicherlich nie ausgeschlossen werden.

Vor allem nach einem langen Bullenmarkt hinterlässt ein starker Markteinbruch aber in der Regel relativ frustrierte Investoren. Es könnte meines Erachtens deshalb ratsam sein, wenn wir uns heute einmal anschauen, wie man nicht nur von einer Hausse profitiert, sondern auch in einem Börsencrash Chancen wahrnehmen kann.

Das gute Gefühl, wenn die Kurse steigen

Wenn es an den Börsen auf breiter Front mit den Kursen aufwärtsgeht, dann löst dies bei den Anlegern in der Regel ein recht gutes Gefühl aus. Und auch wenn vielleicht die ein oder andere Aktie im Depot ein wenig hinterherhinkt. Die Gesamtperformance sollte aber wohl eindeutig in einem schönen positiven Bereich liegen.

Bei solch einem Szenario sollte man meiner Ansicht nach am meisten profitieren, wenn man die Gewinne einfach laufen lässt. Dies macht vor allem bei den Titeln Sinn, die sich in dieser Zeit am besten entwickeln. Das klingt ja selbstredend absolut einfach und logisch wirst du jetzt denken.

Ganz so leicht ist es allerdings dann doch nicht. Und zwar, weil eben die Versuchung relativ groß ist, einen schönen Buchgewinn von 100, 200 oder auch 300 % jetzt teilweise zu realisieren. Hier sollte man aber besser standhaft bleiben. Vor allem auch, weil sich gerade über längere Zeiträume hinweg Aktienkurssteigerungen exponentiell entwickeln können.

Man kann in einem Bullenmarkt deshalb noch anderweitig profitieren. Weil nämlich eine intakte Aufwärtsbewegung bei guten Aktien sehr lange anhalten kann. Investoren könnten nach solchen Werten Ausschau halten und dann auf den fahrenden Zug mit aufspringen. Die Qualität der jeweiligen Aktie sollte hierbei aber auf jeden Fall von höchster Qualität sein.

Hurra, der Börsencrash ist da

Das klingt jetzt vielleicht etwas überzogen. Doch man sollte einen Börsencrash nach meiner Meinung als das ansehen, was er ist. Nämlich ein marktbereinigender Kursabschwung, der helfen kann, eine Blasenbildung zu verhindern. Auch wenn er natürlich meistens überraschend kommt und der Auslöser dafür mit der Börse erst einmal gar nichts zu tun haben muss. So wie auch beim letzten großen Kurseinbruch, der Anfang 2020 durch ein Influenzavirus verursacht wurde.

Kommen wir nun aber zu den Chancen, die uns ein Börsencrash bietet. Wenn die Märkte in Aufruhr sind, fallen oft auch die Kurse von Aktien vieler solider Unternehmen deutlich unter ihren fairen Wert. Als langfristiger Investor kann man diese Situation sicherlich wunderbar für sich nutzen. Indem man nämlich Qualitätsaktien oder ETFs zu einem Schnäppchenpreis einsammelt.

Es könnte sich auch lohnen, einen Blick auf dividendenstarke Aktien zu werfen. Denn Konzerne mit stabilen Geschäftsmodellen zahlen auch in Crashzeiten ihre Dividenden zuverlässig weiter. Außerdem ist bei einem gedrückten Kurs mit einer höheren Dividendenrendite zu rechnen. Was es dann noch leichter macht, sich ein passives Einkommen mit den Gewinnausschüttungen aufzubauen.

Es könnte in meinen Augen aber auch noch einen psychologischen Vorteil geben. Behält man nämlich die Nerven und steht einen Börsencrash unbeschadet durch, kann sich dadurch sicherlich eine stärkere emotionale Widerstandskraft entwickeln. Dies sollte dann auch in zukünftigen Krisen helfen, besonnen zu bleiben und nicht etwa in Panik zu verkaufen.

Zum Schluss

Wie man sieht, kann man in beiden Szenarien Vorteile für sich nutzen und eventuell den Grundstein dafür legen, langfristig an der Börse erfolgreich zu sein. Möglicherweise findet der eine oder andere jetzt aber trotzdem ein Haar in der Suppe. Denn es klingt ja erst einmal widersprüchlich, seine Gewinne laufen zu lassen und diese dann in einem Börsencrash wieder abschmelzen zu sehen.

Dazu sollte man aber wissen, dass sich zumindest in den USA und Deutschland die Kurse nach einem heftigen Einbruch immer wieder erholt und ihre vorherigen Höchststände dann anschließend übertroffen haben. Mit diesem Wissen im Hinterkopf sollte man eine Börsenkrise also nicht als eine schlimme Katastrophe ansehen, sondern in der Lage sein, relativ smart zu handeln, um langfristig von ihr sogar noch zu profitieren.

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Stehen wir vor einem Crash wie 2001, 2008 und 2020?! Okay, so weit würden wir von Aktienwelt360 selbstverständlich nie gehen. Allerdings sind wir der Meinung: Jetzt ist einer der schlechteren Zeitpunkte, um All-in in Aktien zu gehen. Und das, obwohl die Börsen reihenweise Rekordhochs erklimmen.

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