Buy The Dip

Welche Aktien nach -40 % wieder spannend sind! 13.04.2025, 06:12 Uhr von Aktienwelt360

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
The Trade Desk Registered (A) 37,13 USD -0,03 % Nasdaq
Airbnb Registered (A) 132,79 USD -5,20 % Nasdaq

Buy The Dip Donald Trump Zoll-Crash 2025. Die Aktienmärkte sind in den letzten Tagen stark unter Druck geraten. Panikstimmung ist an den Märkten spürbar, die Anleger schalten in den Angstmodus. Vielleicht zu Recht, denn der mächtigste Mann Amerikas wagt ein ökonomisches Experiment, dessen Ausgang niemand vorhersagen kann.

Dass nun einige Qualitätsaktien innerhalb kürzester Zeit 40, 50 oder 60 % verloren haben, mag aus meiner Sicht übertrieben sein. Zumindest wenn man in die Zukunft nach seiner Präsidentschaft blickt und einen ebenso langfristigen Anlagehorizont hat. Hier sollten die Kursrückgänge bei Qualitätsaktien mit Wachstumspotenzial wieder aufgeholt werden können.

Zu den Aktien, die aktuell stark abverkauft wurden, gehören unter anderem Airbnb (WKN: A2QG35) und The Trade Desk (WKN: A2ARCV). Beide notieren mehr als 40 % unter ihrem vor nicht allzu langer Zeit erreichten Allzeithoch.

Gleichzeitig verfügen sie über disruptive Technologien und wachsen stark. Das sollte meiner Meinung nach langfristig so bleiben, auch wenn sie vor konjunkturellen Rückschlägen nicht gefeit sind. Aber Schwankungen gehören zum Geschäft, was aus meiner Sicht das Narrativ einer Kaufgelegenheit stützen könnte. Werfen wir einen tieferen Blick auf ihre Wettbewerbsvorteile.

Airbnb: Kurzzeitvermietung und Sharing Economy im Fokus

Die Aktie des gleichnamigen Online-Portals hat sich auf die Vermittlung von Privatunterkünften spezialisiert. In der Sharing Economy nimmt es sogar eine Leuchtturmfunktion ein. 

Nach Jahren der Expansion ist das Wachstum weiterhin hoch. Zwölf Prozent mehr Umsatz wurden im Geschäftsjahr 2024 erzielt. Dabei wird Cash ohne Ende generiert.

Bei einem Umsatz von etwas mehr als 11 Mrd. US-Dollar wurde ein Free Cashflow von unglaublichen 4,5 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet. Erklärbar ist er durch die hochskalierbare Plattform.

Setzt man den Free Cashflow nun ins Verhältnis zum Enterprise Value von etwas über 60 Mrd. US-Dollar, wird schnell klar, warum das Unternehmen ein Schnäppchen sein könnte.

Das Wachstumspotenzial ist dabei weiterhin groß, wenn man sich anschaut, in welche Richtung noch überall expandiert werden kann. Und dass das von CEO Brian Chesky geführte Unternehmen eine ähnliche Richtung einschlagen könnte wie der Marktführer Booking Holdings (WKN: A2JEXP), lässt auf weitere Umsatzschübe hoffen.

Ein Grund für die extrem niedrige Bewertung ist natürlich die Abhängigkeit vom Google-Algorithmus. Dieser sorgt für den Traffic auf der Airbnb-Seite. Auf der anderen Seite gibt es Bedenken hinsichtlich der Beschränkungen für Kurzzeitvermietungen. 

Gerade in Städten mit chronischem Wohnungsmangel sorgt das Geschäftsmodell von Airbnb für zusätzliche Wohnungsknappheit. Genau das könnte zu einem Verbot führen, wie es in New York bereits seit 2023 in Kraft ist.

The Trade Desk: Werbeplattform für Streaming macht Hoffnung

Ähnlich profitabel und stark wachsend ist der führende Anbieter von Demand-Side-Plattformen. Im Kern handelt es sich dabei um eine Werbeplattform, auf der digitale Werbeplätze in Echtzeit eingekauft werden können – unabhängig und besonders stark im Bereich Connected TV (Streaming). Anders als Meta oder Google, die eigene Werbeökosysteme betreiben, ist The Trade Desk jedoch neutral und arbeitet mit einer Vielzahl von Publishern zusammen. Genau dieser Sachverhalt könnte ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Mit der Entwicklung von Unified ID 2.0 hat The Trade Desk aber auch einen datenschutzfreundlichen Weg gefunden, Third-Party-Cookies zu umgehen.

Die jüngsten Quartalszahlen zeigen jedenfalls, dass das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von 23 % weiter auf Wachstumskurs ist. Bei einem Umsatz von knapp 2,5 Mrd. US-Dollar wurde ein Nettogewinn von knapp 400 Mio. US-Dollar erzielt. Das bereinigte EBITDA lag bei etwas über einer Milliarde US-Dollar. Der Enterprise Value von rund 22 erscheint demgegenüber nicht mehr so hoch.

Der Artikel Buy The Dip: Welche Aktien nach -40 % wieder spannend sind! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

Der Bärenmarkt-Überlebensguide: Wie du mit einer Marktkorrektur umgehst!

Ein erneutes Aufflammen von Corona in China, Krieg innerhalb Europas und eine schwächelnde Industrie in Deutschland in Zeiten hoher Inflation und steigender Zinsen. Das sind ziemlich viele Risiken, die deinem Depot nicht guttun.

Hier sind vier Schritte, die man unserer Meinung nach immer vor Augen haben sollte, wenn der Aktienmarkt einen Rücksetzer erlebt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Frank Seehawer besitzt Aktien von Airbnb. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Airbnb und The Trade Desk.

Aktienwelt360 2025

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,15
Hebel: 21
mit starkem Hebel
Ask: 0,77
Hebel: 4
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VJ2JEA VH8CJH. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer