Cash ist ein kleiner King: Nicht mehr und nicht weniger 28.11.2022, 13:10 Uhr von Aktienwelt360

Cash is King: Jeder kennt das Sprichwort, was sinngemäß besagt, dass das Halten von Flexibilität in einigen Lebenslagen hilfreich sein kann. Liquidität bedeutet Möglichkeiten. Bargeld oder eben nicht investiertes Geld ebenfalls, sodass sich diese Weisheit auch im Aktienkontext verbreitet hat.

Nach Jahren niedriger bis negativer Zinsen und in der jetzigen Phase hoher Inflation ist Cash vielleicht noch ein kleiner König. Der inzwischen auch etwas verstaubt ist und inzwischen an Relevanz und Renditepotenzial verloren hat. Trotzdem: Ein kleiner King bleibt die Liquidität weiterhin. Eben weil sie Möglichkeiten schafft.

Cash: Ein kleiner King

Insbesondere eine kleine Cash-Position ist weiterhin ratsam für viele Investoren. Selbst Warren Buffett ist mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway alles andere als voll investiert. Zwar sitzt der Starinvestor noch immer auf deutlich mehr als 100 Mrd. US-Dollar, was Kritikern deutlich zu viel ist. Jedoch sagt er selbst: Auch wenn es Möglichkeiten gäbe, so hat er für allgemeine Marktphasen immer gerne 30 Mrd. US-Dollar auf der Hand. Früher sind es 20 Mrd. US-Dollar gewesen, allerdings steigt auch die Größe seiner Beteiligungsgesellschaft.

Was ist das King-Kriterium, das aus dem Cash einen Mehrwert macht? Die einfache Antwort: Das Opportunitätskostenprinzip. Bargeld und Liquidität schaffen eben besagte Möglichkeiten, die man gegebenenfalls ergreifen möchte. Eine leichte Position an liquiden Mitteln wahrt konsequent diese Option. Die Kosten, dass man auf diese Variante verzichtet oder gegebenenfalls mit teuren Fremdmitteln nachsteuern müsste, ist vielen Anlegern definitiv weniger lieb.

Cash ist auch ein Mittel, das uns und Unternehmen Sicherheit gibt. Ist ausreichend Liquidität vorhanden, so führt das eben nicht nur zur Flexibilität beim Investieren. Nein, sondern es handelt sich auch um einen Puffer, auf den wir in Notsituationen zurückgreifen können. Auch das lässt sich auf Opportunitätskosten zurückführen. Für ein bisschen Verzicht auf Rendite können auch wir als Verbraucher mehr Sicherheit erhalten.

Der Preis der Sicherheit

Cash ist daher ein kleiner King, weil es Möglichkeiten schafft. Jedoch ist der Preis für diese Sicherheit und das Wahren möglicher Opportunitäten, dass wir kaum Rendite einfahren. Und gleichzeitig diese Position der Inflation aussetzen, die gewiss nicht unwesentlich ist.

Entscheide daher selbst, wie groß dein persönlicher Cash-König in deinem Depot sein kann. Er wächst zwar wieder ein bisschen, seitdem es steigende Zinsen gibt. Jedoch bleibt die Inflation das Merkmal, das ihn auch weiterhin eher kleinhält.

Der Artikel Cash ist ein kleiner King: Nicht mehr und nicht weniger ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


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