Conti-Abspaltung Aumovio-Aktie

Mehr als eine Resterampe 24.09.2025, 06:15 Uhr von Aktienwelt360

Welches Schicksal steht der Aumovio-Aktie (WKN: AUM0V1) bevor? Die erste große Abspaltung von Continental namens Vitesco hatte nur ein kurzes Leben. Ohne das Cashflow-starke Reifengeschäft an seiner Seite muss für Aumovio auf die Tube drücken, um sich im Wettbewerb zu behaupten und nicht selbst geschluckt zu werden.

Lasst uns daher im Folgenden einmal genauer ansehen, welche Stärken und Potenziale in Auomovio stecken. Und ob es sich lohnen könnte, bei diesem noch ungewohnten Namen beteiligt zu sein. Was aus meiner Sicht dafür spricht und was dagegen, erfahrt ihr hier.

Aumovio im Überblick

Im Kern geht Aumovio auf die 1929 gegründete Vereinigte DEUTA-OTA (VDO) zurück, einem Zusammenschluss zweier Hersteller von Tachometern. VDO kam im Mannesmann-Konzern unter, der später spektakulär zerschlagen wurde. Siemens sah eine Gelegenheit, eine Automobilzulieferer-Sparte aufzubauen. Doch schon wenige Jahre später verlor das Management die Lust daran, weil es nicht zum restlichen Industriegeschäft passte. Continental wiederum hatte große Lust darauf. Die VDO-Übernahme war der Startschuss einer Reihe von Akquisitionen, welche den Reifenkonzern zu einem Technologieführer machten, der zeitweise als Branchenprimus galt.

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