„Geld interessiert mich nicht“: Mich schon 02.10.2022, 09:30 Uhr von Aktienwelt360

Geld interessiert mich nicht: Erst neulich habe ich wieder einmal gelesen, dass ein vermeintlich reicher Mensch diese Aussage tätigte. Ich finde das immer sehr witzig, auf der einen Seite. Schließlich ist es offenbar Allgemeinwissen, wie reich der Mensch ist. Aber weil es netter klingt, äußert man diese Worte.

Vielleicht ist es die Tätigkeit, die einen interessiert. Geld ist irgendwann womöglich Mittel zum Zweck. Es verliert vielleicht auch seinen Reiz, wenn man genug davon hat. Beispiele wie Warren Buffett oder andere Multi- und Centi-Milliardäre, die bis ins hohe Alter hinein arbeiten, beweisen konsequent das Gegenteil.

Ich sage ganz klar: Geld interessiert mich. Das ist heute so, das war im Jahr 1995 so, als ein damals 5-jähriger, viel kleinerer Vincent das erste Mal den Inhalt seiner Geldkassette gezählt hat. Und es wird auch in Zukunft so sein, egal welches Vermögen ich (hoffentlich) irgendwann einmal anhäufe.

Geld interessiert mich: Aus guten Gründen

Es ist für mich keine charakterliche Schwäche zu sagen, Geld interessiert mich. Vielleicht ist es für einige in der Wahrnehmung negativ, das zu sagen. Im Endeffekt besitzt diese Aussage jedoch für mich primär eine Funktion: Ich bin mir meiner finanziellen Situation bewusst und vergegenwärtige konsequent meinen Wasserstand. Außerdem achte ich proaktiv auf mögliche Probleme und versuche, mein Geld zu maximieren.

Mal ehrlich: Ist daran etwas verkehrt? Ist es nicht schlimmer, wenn ich sage: Geld ist mir vollkommen egal … und im Endeffekt nach einigen Jahren des Erfolgs plötzlich zu einem Sozialfall werde? Vielleicht führt dieser Gedankengang dazu, dass sich die Konnotation von Finanzfragen verändert und das Thema seine negative Seite verliert. Aber vermutlich nicht.

Trotzdem bin ich überzeugt, dass viele dieser Aussagen nicht ganz authentisch sind. Wenn einem Geld egal ist, warum äußert man sich so? Warum in einem finanziellen Kontext? Und ist es nicht indirekt vielleicht auch etwas Luxus, sagen zu können: Das Thema interessiert mich nicht. Falls ja, dann bin ich überzeugt, dass dieser Luxus und diese etablierte Sichtweise doch recht gefährlich erscheint.

Ich löse meine Probleme und maximiere meine Möglichkeiten

Geld interessiert mich, ich stehe dazu. Das heißt nicht, dass jeder vorsichtig vor mir sein muss oder dass ich ein Raffzahn bin und wie Dagobert Duck in einem Geldspeicher voller Münzen schwimme. Es ist für mich nämlich vor allem eines: Ein Thema, das lediglich mich betrifft.

Eigentlich heißt es nur, dass ich meine eigenen finanziellen Probleme löse und mit dem verdienten Geld und meinem Ersparten meine Möglichkeiten maximiere. Wenn du mich fragst, so ist das eigentlich ziemlich positiv. Daran ein Interesse zu leugnen, das passt nicht zu mir.

Der Artikel „Geld interessiert mich nicht“: Mich schon ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


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