Hohe Zinsen & 60/40

So sind die aktuellen Konditionen eine Chance für deinen Ruhestand 22.10.2023, 06:15 Uhr von Aktienwelt360

Im Ruhestand von den aktuellen Zinsen profitieren? Ja, unbedingt. Insbesondere mithilfe einer etablierten Formel können wir als Investoren einen großen Nutzen hieraus ziehen. Dem bekannten Verhältnis von 60 zu 40. Oder auch: 60/40.

Dahinter steckt die Idee, dass wir in einem Ruhestandsportfolio zu 60 % in Aktien investieren sollten. Sowie 40 % unserer Investitionen in Anleihen oder anderen kurz- bis mittelfristigen Produkten investiert sein sollten. Laut wissenschaftlicher Berechnungen habe ein solches Portfolio bei einer Entnahme von 4 % pro Jahr plus den jeweiligen Inflationsausgleich über einen Zeitraum von 30 Jahren nie versagt.

In den letzten Jahren und eigentlich über das vergangene Jahrzehnt hinweg hat es jedoch kaum Zinsen und Anleiherenditen gegeben. Das Verhältnis von 60/40 galt als tot. Jetzt können wir jedoch wieder die Chance ergreifen. Für uns und für unseren Ruhestand.

60/40 im Ruhestand: Wiederbeleben dank der Zinsen!

Wenn du mich fragst, sollten wir dem Verhältnis von 60/40 für unseren Ruhestand wieder eine Chance geben. Je nach Vermögen bleibe ich dabei, dass wir die Quotelung auch anders staffeln könnten. Beispielsweise mehr in Richtung von Aktien, um das Renditepotenzial zu maximieren. Der springende Punkt ist jedoch: Durch die hohen Zinsen können wir jetzt auch wieder kurz- und mittelfristig Renditen auf das eingesetzte Kapital erhalten. Übrigens: Auch das Renditepotenzial von Aktien dürfte durch die Zinsen wieder gestiegen sein, da die Bewertungen teilweise doch deutlich preiswerter geworden sind.

Aber zurück zum Thema Ruhestand und der Aufteilung. Wir als Investoren können mit 40 % in Tagesgeld, Festgeld oder auch Anleihen eine sichere Rendite erzielen. Das bedeutet, wir können mit 40 % unseres Vermögens teilweise sichere 3 % Rendite pro Jahr generieren. Oder möglicherweise sogar 4 % oder vielleicht noch ein Quäntchen darüber hinaus, wenn wir in konservative und sichere Anleihen investieren. Das ist der Anteil unseres Portfolios, der uns Stabilität und planbare Renditen ermöglicht. Zinserträge gelten in sehr vielen Fällen schließlich als eine der risikoloseren Varianten.

Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass auch die Inflation weiterhin eher hoch ist. Das heißt, dass wir mit unseren Tages- und Festgeld-Investitionen im Ruhestand kaum eine reale Rendite erzielen. Es ist trotzdem besser, als einfach unverzinstes Cash auf der hohen Kante zu haben und zugleich alles in Aktien zu investieren. Wie gesagt: Im Ruhestand und mit Blick darauf, dass wir in dieser Zeit Flexibilität benötigen.

Der Markt hat sich verändert und dadurch können wir auch unsere Strategie anpassen. Meine persönliche Präferenz wäre außerdem noch, die 40 % des Zins-Portfolios etwas aufzuteilen. Beispielsweise in jeweils ein Drittel in Tagesgeld zu den aktuell besten Konditionen. Sowie kurzfristiges Festgeld zu möglicherweise noch besseren Konditionen und zuletzt Anleihen, um hier die Rendite ein wenig zu optimieren.

Nutze deine Chance!

Im Ruhestand dürften Aktien mittel- bis langfristig weiterhin die besten Renditen ermöglichen. Allerdings benötigen wir auch Flexibilität für einen Teil unseres Vermögens. Durch eine Quotelung von 60/40 können wir das vermutlich nun wiederherstellen. Glücklicherweise hat sich der Markt verändert und wir erhalten auf Tages- und Festgeld, sowie auf Anleihen wieder eine Rendite. Es wäre als Ruheständler wirklich fahrlässig, das nicht zu nutzen, um die Flexibilität bestmöglich mit Rendite zu nutzen.

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Der nächste Bullenmarkt steht in den Startlöchern!

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Aktienwelt360 2023

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