Ist das die Lektion aus „dem Scheitern von Cathie Woods Ark Innovation ETF“?! 29.09.2022, 08:26 Uhr von Aktienwelt360

Zunächst einmal: Der Ark Innovation ETF von Cathie Wood ist nicht gescheitert. Trotzdem ist er seit mehr als anderthalb Jahren nicht mehr wirklich erfolgreich. Das liegt natürlich am Marktumfeld, in dem Growth-Aktien nicht mehr so gefragt sind. Vielleicht auch, weil sie im Laufe der Pandemie einfach sehr teuer geworden sind.

Der Misserfolg des Ark Innovation ETF und die eher schlechte mittelfristige Performance von Cathie Wood ist seit geraumer Zeit ein Thema. Ein US-amerikanischer Artikel beschäftigt sich jetzt mit der Frage, was mögliche Gründe für die schlechte Performance der Starinvestorin sind. Hier ist der finale Take. Ich habe übrigens eine gänzlich konträre Sichtweise.

Cathie Wood und der Ark Innovation ETF: Zu konzentriert?

Im Rahmen dieses Beitrags ging es darum, dass Cathie Wood und ihr Ark Innovation ETF zu konzentriert seien. So würde sie einzelne Positionen wie Roku, Tesla oder auch Teladoc Health zu stark gewichten. Konkret bedeute das, dass sich das Klumpenrisiko ebenfalls maximiere. Eigentlich ziemlich einleuchtend, oder?

Na ja, in der Theorie schon. In der Praxis können wir sagen: Selbst auf dem Höhepunkt hat Tesla ca. 10 % des Portfolios ausgemacht. Roku und Teladoc Health kamen hingegen auf ca. 5 %. Heute bilden die Top 10 der Aktien ihres Ark Innovation ETF ca. 57 % ihres Gesamtdepots ab. Natürlich ist das stärker konzentriert als zum Beispiel ein marktbreiter Indexfonds. Allerdings möchte die Starinvestorin bekanntlich die besten Growth-Aktien identifizieren und mit innovativen Geschäftsmodellen den breiten Markt hinter sich lassen.

Der Ark Innovation ETF ist daher konzentrierter als so manch anderer Passivfonds. Aber Cathie Wood als Starinvestorin und Vermögensverwalterin agiert trotzdem deutlich diversifizierter als zum Beispiel ein Warren Buffett. Das sollten wir ebenfalls berücksichtigen: Die Konzentration dürfte daher nicht der alles entscheidende Faktor sein.

Vielleicht auch eher die Growth-Schwäche

Im Endeffekt ist Cathie Wood in Teilen so konzentriert gewesen, weil eine Beteiligung an Tesla durch die Decke gegangen ist. Ihr Ansatz zielt jedoch insgesamt auf eine eher breite Growth-Strategie ab. Nur eben konzentriert auf qualitative Aktien und Marktchancen. Das ist eigentlich ziemlich clever.

Entscheidender ist für mich, dass viele Innovation-Stocks und Growth-Aktien momentan einfach nicht gefragt sind. Vor allem diejenigen nicht, die kein Value-Profil und kaum eine profitable Basis besitzen. Da könnte Cathie Wood mit ihrem Ark Innovation ETF noch so diversifiziert sein: Im Moment würde das kaum einen Unterschied machen in ihrem Metier.

Der Artikel Ist das die Lektion aus „dem Scheitern von Cathie Woods Ark Innovation ETF“?! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Roku und Teladoc Health. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Roku, Teladoc Health und Tesla.

Motley Fool Deutschland 2022

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


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