Ist die Brenntag-Aktie die perfekte Dividendenaktie? 07.03.2023, 08:13 Uhr von Aktienwelt360

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Name Aktuell Diff. Börse
Brenntag 60,31 EUR +0,42 % Lang & Schwarz

Die Brenntag-Aktie (WKN: A1DAHH) hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Dividendenaktien auf dem Markt entwickelt. Doch was macht diese Aktie so attraktiv und ist sie eine perfekte Dividendenaktie?

Lasst uns in diesem Artikel einmal mehr auf diese Frage eingehen. Legen wir los.

Etwas zum Geschäftsmodell von Brenntag

Für all jene, die es noch nicht wissen: Brenntag ist ein weltweit führender Anbieter von Chemiedistribution. Das Geschäftsmodell des Unternehmens basiert darauf, chemische Produkte und Lösungen von Herstellern zu beziehen und sie an Kunden in verschiedenen Branchen weiterzuverkaufen.

Brenntag ist in der Lage, dank seines globalen Netzwerks und seiner umfangreichen Erfahrung in der Chemiedistribution einen Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. Als Marktführer betreibt das Unternehmen ein weltweites Netzwerk mit rund 700 Standorten in 78 Ländern und bedient Kunden in verschiedenen Branchen, einschließlich Pharma, Lebensmittel und Landwirtschaft.

Konsolidierung sollte Wachstumschancen bieten

Die Zukunftsaussichten von Brenntag sind vielversprechend. Das Unternehmen profitiert von einem wachsenden Bedarf an Chemieprodukten sowie -lösungen in verschiedenen Branchen. Darüber hinaus ist Brenntag gut positioniert, um von einer bevorstehenden Konsolidierung der Branche zu profitieren. Der weltweite Marktführer aus Deutschland kommt dabei gerade einmal auf einen Weltmarktanteil von 5 %.

2022 scheiterte der Versuch, den amerikanischen Marktführer und die globale Nummer zwei, Univar, zu übernehmen. Zu groß war hier die Skepsis der Investoren, die wenig Rückhalt für die relativ teuren Übernahmepläne gaben.

Dennoch sollten Investoren zukünftig weitere Akquisitionen auf dem Schirm haben. Der Wachstumshunger ist groß und wer sollte die besseren Konsolidierungschancen besitzen als der Marktführer?

Ein Blick auf die Dividende

Brenntag besitzt eine starke Dividendenhistorie, keine Frage. Das Unternehmen hat seine Dividende in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht.

Um genau zu sein, wurde die Dividende seit 2010 um jährlich 11 % erhöht – ohne Unterbrechungen. Auch für die Zukunft gehe ich von einer mindestens stabilen Dividende aus.

Die Chancen stehen gut, dass dies klappt. Schließlich wächst auch das operative Geschäft. Jedoch könnten große oder teure Übernahmen der Dividendenpolitik einen Wandel abverlangen.

Die aktuell erwartete Rendite liegt bei etwa 2 % (Stand: 5.3.23, Morningstar), was im Vergleich zu anderen Unternehmen als attraktiv angesehen werden kann. Gegenüber reinen Chemieproduzenten sieht sie jedoch recht mau aus.

Das Essener Unternehmen hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es in der Lage ist, seine Dividende sicher und stabil zu halten, was für sicherheitsorientierte Anleger interessant sein sollte. Eine Garantie gibt es dafür natürlich nicht. Auch die Ausschüttungsquote von Brenntag ist moderat, was diese Tendenz bestätigt und als positiv zu werten ist.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Brenntag-Aktie aufgrund ihres Geschäftsmodells und ihrer Zukunftsaussichten eine attraktive Option für Anleger sein könnte, die nach guten Dividendenaktien suchen.

Perfekt ist die Brenntag-Aktie jedoch nicht. So fällt die Dividendenrendite schwach aus und es bestehen Risiken aufgrund des zyklischen Geschäfts. Die Dividendenhistorie des Unternehmens, die zweistelligen Wachstumsraten und die relativ soliden Ausschüttungsquoten sind hingegen Pluspunkte.

Allerdings sollten Anleger auch die Bewertung der Aktie im Auge behalten. Mit einem erwarteten KGV von 13,3 (Stand: 5.3.23, Morningstar) fällt sie etwas höher aus als der Branchendurchschnitt, was einen Einstieg vorerst nicht zwingend aufdrängt.

Der Artikel Ist die Brenntag-Aktie die perfekte Dividendenaktie? ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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Frank Seehawer besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

Aktienwelt360 2023

Autor: Frank Seehawer, Investmentanalyst


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