Mit Aktien 1.000 Euro Dividende? Prinzipiell ist eine hohe Dividendenrendite für mich verlockend. Aber ich...">
Anzeige
+++Die FED hat die Zinsen erhöht.: Gold explodiert. Was kommt jetzt?+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Mit 2 Aktien die magische Grenze von 1.000 € Dividende knacken! 07.09.2026, 06:45 Uhr von Aktienwelt360

Mit Aktien 1.000 Euro Dividende? Prinzipiell ist eine hohe Dividendenrendite für mich verlockend. Aber ich weiß auch, dass es einen Unterschied macht, ob man kurzfristig hohe Zahlungen erhält oder langfristig ein Vermögen nachhaltig aufbaut.

British American Tobacco (WKN: 916018) und Enbridge (WKN: 885427) eignen sich dabei primär für Ersteres. Unter der Voraussetzung, dass bestimmte Annahmen für die Zukunft eintreten, könnten sie potenziell aber auch für Letzteres geeignet sein.

British American Tobacco

British American Tobacco ist weit mehr als ein klassischer Zigarettenkonzern ohne Perspektive. Neben etablierten Tabakmarken baut BAT seit Jahren sein Geschäft mit E-Zigaretten, Tabakerhitzern und modernen oralen Nikotinprodukten aus. 

Das Geschäft brummt: Der Umsatz der sogenannten New Categories legte im ersten Halbjahr 2026 um 18 % auf 1,9 Mrd. Pfund zu, während deren Ergebnisbeitrag deutlich stärker wuchs. Hier kauft man Wachstumsfantasie kombiniert mit Substanz.

Der Burggraben von BAT besteht vor allem aus starken Marken, globaler Distribution, großen Skaleneffekten und hohen regulatorischen Eintrittsbarrieren. Wer hier einen neuen Wettbewerber aufbauen möchte, braucht nicht nur viel Kapital, sondern auch jahrzehntelange Markenbekanntheit und Zugang zu einem komplex regulierten Markt. 

Und seien wir mal ehrlich: Wer wäre wirklich so dumm und würde in einen solchen Markt noch viel Geld investieren? Für die etablierten Big 3 ist das eine Lizenz zum Gelddrucken.

Die Aktie gibt es zudem historisch zum Discount. Das KGV für 2026 liegt bei 12, die erwartete Dividendenrendite übersteigt 6 %. 

Sofern BAT den Wandel hin zu rauchfreien Produkten erfolgreich fortsetzt, dort Marktanteile gewinnt und die rückläufigen klassischen Tabakvolumina gleichzeitig durch höhere Preise und neue Produkte ausgleicht, könnte ein interessantes Chancen-Risikoverhältnis entstehen.

Enbridge-Aktie

Enbridge spielt dagegen eine andere Karte. Der kanadische Energiekonzern betreibt umfangreiche Pipeline- und Gasinfrastruktur, Energieversorgungsnetze sowie weitere Energieanlagen.

Ein großer Teil des Geschäfts basiert auf langfristigen Verträgen oder regulierten Einnahmen. Genau das schafft einen robusten Burggraben.

Aber es gibt mehr, was aus fundamentaler Sicht für die Aktie spricht: Die bestehende Infrastruktur ist teuer und aufwendig zu ersetzen. Zudem schrecken Genehmigungen und der notwendige Kapitaleinsatz potenzielle Konkurrenten ab.

Zudem profitiert der Konzern indirekt von Megatrends. Eine potenzielle Energieknappheit macht die Infrastruktur nur noch wertvoller.

Enbridge hat seine Ausschüttung 2026 auf 0,97 US-Dollar je Quartal erhöht. Über die vergangenen 30 Jahre lag das durchschnittliche Dividendenwachstum laut Unternehmen bei rund 9 % pro Jahr. Weitere Steigerungen sind möglich.

Bei Enbridge hängt das Potenzial aber vor allem davon ab, dass die zahlreichen Infrastrukturprojekte wie geplant in Betrieb gehen, die regulierten und vertraglich abgesicherten Cashflows stabil bleiben und das Unternehmen seine Verschuldung trotz hoher Investitionen im Griff behält.

Sollte das gelingen, wäre das aktuelle KGV von 24 bezahlbar. Zum Einstieg gibt es 5,6 % Dividende.

Fazit: Nicht die höchste Rendite gewinnt

BAT und Enbridge verfolgen unterschiedliche Geschäftsmodelle, besitzen aber jeweils einen nachvollziehbaren Burggraben und eine ausgeprägte Dividendenkultur. Für Anleger können die beiden Titel daher durchaus spannend sein.

Aber wie wir alle wissen, ist eine Aktie mit moderaterer Anfangsrendite perspektivisch interessanter als ein vermeintliches Rendite-Schnäppchen. Stell dir daher nicht die Frage: „Wie viel Dividende bekomme ich heute?“ Sondern: „Wie viel könnte dieses Unternehmen in fünf, zehn oder 20 Jahren ausschütten?“

Wenn du diese Frage beantworten möchtest, solltest du dich nicht auf die Dividendenrendite beschränken. Ob eine Dividende tatsächlich nachhaltig wachsen kann, hängt vom Geschäftsmodell, den Burggräben, der Bilanzqualität, der Verschuldung, dem Cashflow, den Margen und der Ausschüttungsquote ab.

Der Artikel Mit 2 Aktien die magische Grenze von 1.000 € Dividende knacken! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

Investieren wie ein Profi: Mit diesen Kennzahlen meisterst du jede Aktienanalyse!

Wenige Kennzahlen – maximaler Durchblick: In unserem exklusiven Sonderbericht zeigt dir Aktienwelt360-Chefanalyst Florian König, wie du mit 15 clever ausgewählten Bilanzkennzahlen jedes Unternehmen im Handumdrehen durchleuchtest.

Lerne, wie das Wälzen trockener Zahlen zur spannenden Schatzsuche für smarte Anleger werden kann. Praxisnah, fundiert und überraschend einfach erklärt – in unserem Sonderbericht „15 Bilanzkennzahlen, die dich zu einem besseren Anleger machen”.

Jetzt lesen und deinen Investment-Kompass schärfen!

Frank besitzt Aktien von British American Tobacco und Enbridge. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

Aktienwelt360 2026

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

2:02 Uhr • Artikel • dpa

Gestern 23:50 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 23:35 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 23:24 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 23:20 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 23:14 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer