Nach schlechtem Quartal Kritik von allen Seiten

Hat die Marke Starbucks etwa wirklich ihren Glanz verloren? 11.05.2024, 03:50 Uhr von Aktienwelt360

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Es ist immer wieder erstaunlich mit anzusehen. Aber hin und wieder geraten auch regelrechte Top-Aktien aufgrund einzelner Quartalsergebnisse unter die Räder. Genauso ist es vor Kurzem den Papieren der wohl bekanntesten Kaffeehauskette Starbucks (WKN: 884437) ergangen.

Denn nachdem die Ergebnisse für das zweite Quartal für die Marktteilnehmer schwer zu verdauen waren, hatte die Starbucks-Aktie am 01.05.2024 ihren schlechtesten Handelstag seit März 2020. Gleichzeitig mehren sich die kritischen Stimmen. Sind die besten Tage für den Kaffeeröster also etwa vorbei?

Rückgang der Kundenfrequenz als Hauptproblem

Die letzten Quartalszahlen von Starbucks waren sicherlich alles andere als umwerfend. Ganz konkret kam es in den ersten drei Monaten des Jahres zu einem Umsatzrückgang von gut 2 %. Dieses eher kleine Minus ist aber nicht der Hauptgrund für die negative Reaktion der Investoren.

Vielmehr ist gleichzeitig der Nettogewinn gegenüber dem Vergleichsquartal um 15 % auf einen Betrag von 773 Mio. US-Dollar eingebrochen. Doch beide Ergebnisse sind auf einen gewissen Kundenschwund zurückzuführen. Denn angesichts inflationsbedingter Ebbe im Geldbeutel findet so manch treuer Besucher jetzt anscheinend etwas weniger häufig den Weg zu Starbucks.

Dieser Entwicklung möchte man natürlich entgegenwirken. Deshalb zielt Starbucks nun mit verschiedenen Taktiken wie günstigeren Angeboten, einigen neuen Produkten und einem schnelleren Service darauf ab, Kunden zurückzugewinnen.

Aber verschiedene Wall-Street-Analysten reagierten skeptisch und sind sich nicht sicher, ob die Bemühungen tatsächlich ausreichen werden, um den Kurs zu korrigieren. Sie halten es daher eher für unwahrscheinlich, dass die aktuellen Pläne von Starbucks das Geschäft nennenswert ankurbeln werden.

Was eben einfach auch damit zu tun hat, dass viele Leute den Gürtel immer enger schnallen müssen. Und da hilft es natürlich aus ihrer Sicht nicht viel, das Angebot auszuweiten oder die Kunden schneller zu bedienen.

Aktie geht auf Tauchstation

Der Aktie von Starbucks ist die allgemeine Gemengelage nicht gut bekommen und hat sie nach Bekanntgabe der Quartalszahlen um 16 % in die Tiefe geschickt. Auf ihrem aktuellen Niveau von 73,35 US-Dollar (03.05.2024) notiert sie damit mittlerweile 22 % niedriger als Anfang Januar und etwas mehr als 40 % unter ihrem Allzeithoch.

Durch den derzeit gedrückten Kurs ist die Bewertung der Papiere übrigens auf ein moderates KGV von 20 zurückgegangen. Ganz anders sieht es dagegen bei der Dividendenrendite aus. Diese ist etwas angestiegen und wir können hier im Moment einen Wert von 3,11 % ermitteln.

Es mag durchaus sein, dass sich Starbucks im derzeitigen Umfeld etwas schwertut. Doch ich denke, man kann davon ausgehen, den Stern nicht einfach so verblassen zu sehen. Denn Starbucks hat in seiner Geschichte sicherlich schon herausfordernde Phasen gemeistert.

Außerdem sollten wir den weiterhin intakten Expansionskurs nicht vergessen. Alleine in den letzten zwölf Monaten (Stichtag: 31.03.2024) hat Starbucks 1.734 neue Filialen eröffnet. Was immerhin einem Anstieg um 9 % gleichkommt.

Vielleicht könnte uns zudem auch die mittelfristige Prognose von MarketScreener einen Anhaltspunkt geben. Deren Experten sehen nämlich sowohl für das aktuelle als auch für die kommenden zwei Jahre einen weiteren Umsatz- und Gewinnanstieg.

Letztendlich könnte das derzeitige Kursniveau der Starbucks-Aktie auf langfristig orientierte Investoren einen interessanten Eindruck machen. Denn meiner Ansicht nach sollte man auch den hohen Bekanntheitsgrad der Marke Starbucks nicht vergessen, welcher den Kundenstrom sicherlich nicht zum Versiegen bringen wird.

Des Weiteren kommen jedes Jahr viele neue Filialen hinzu, die für ein weiteres Wachstum sorgen könnten. Ich bin jedenfalls der Auffassung, dass die Erfolgsgeschichte von Starbucks noch lange nicht zu Ende ist. Und sich somit auch ein Engagement in die Aktie zumindest auf lange Sicht auszahlen könnte.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

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