Selbst die Höchstrente zeigt, wie schmal der Grat zur Altersarmut ist 28.11.2022, 13:16 Uhr von Aktienwelt360

Rente und das Thema Altersarmut liegen inzwischen leider oft eng beieinander. Aktuelle Wasserstandsmeldungen zeigen, dass es zwar ein komplexes Thema ist und auch andere Vorsorgelösungen immer wichtiger erscheinen. Jedoch ist ein durchschnittliches Niveau kaum auskömmlich, um im Alter bequem leben zu können.

Mal ist es eine Rentenlücke von bis zu 800 Euro, die die Dringlichkeit in der Altersvorsorge unterstreicht. Oder auch ein Rentenniveau von unter 1.000 Euro, das einige Erwerbstätige in Zukunft treffen dürfte. In vielen Fällen sogar heute schon trifft.

In unserem heutigen Überblick wollen wir das Thema Rente und Altersarmut einmal von der anderen Seite angehen: Nämlich den Maximalbeträgen. Auch diese zeigen, dass es sich dabei um ein Modell handelt, das nicht gerade auf einen großen Puffer setzt.

Höchstrente: Keine Altersarmut, kein gigantischer Betrag

Wie das Vermögenszentrum berechnet hat, liegt die Höchstrente derzeit bei 2.961,90 Euro brutto oder auch 2.636,09 Euro netto. Dafür ist es jedoch nötig gewesen, zwischen den Jahren 1977 und 2021 und damit über 45 Jahre an der Beitragsbemessungsgrenze zu verdienen. Das ergäbe rein rechnerisch die maximale Anzahl an Entgeltpunkten, die zum Stand jetzt zu diesen Werten führen.

Natürlich sind 2.636,09 Euro netto ausreichend, um auskömmlich leben zu können. Die andere Frage ist jedoch, wie wahrscheinlich das Erreichen dieses Wertes ist. Um jetzt an die Beitragsbemessungsgrenze zu stoßen, müssten wir in jedem Jahr der 45 Jahre 84.600 Euro verdient haben. Nicht jeder erreicht im Laufe seiner Karriere irgendwann einmal ein solches Entgelt. Geschweige denn über einen so langen Zeitraum von viereinhalb Jahrzehnten. Für die meisten ist der Betrag daher nur theoretisch.

Jedoch ist auch die Praxis ein Aspekt, der Altersarmut beim Thema Rente nahelegt. Wenn es so schwierig und kompliziert überhaupt möglich ist, die maximale gesetzliche Alterssicherung von 2.636 Euro zu erhalten: Was ist dann, wenn man erheblich unterhalb dieser Beitragsbemessungsgrenze verdient? Tja, da wären wir wieder bei anderen Themen: der Rentenlücke und einem Niveau, das womöglich eher der Grundsicherung entspricht.

Es ist wirklich wichtig, privat vorzusorgen!

Die Höchstrente ist für mich ein weiterer alarmierender Faktor. Im Endeffekt erkennen wir anhand dieses Wertes, dass Altersarmut zwar nicht unbedingt die Folge ist, wenn wir das erreichen. Jedoch erreichen die meisten diese Werte nicht, und auch nicht das nötige Einkommen und die benötigten Entgeltpunkte.

Wir müssen uns im Alter daher mit deutlich weniger zufriedengeben. Oder privat vorsorgen. Das ist mein Pfad, um das Thema Ruhestand proaktiv anzugehen und eben nicht diese krassen finanziellen Einbußen hinzunehmen.

Der Artikel Selbst die Höchstrente zeigt, wie schmal der Grat zur Altersarmut ist ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

Unsere Top-Aktie für das Jahr 2022

Es gibt ein Unternehmen, dessen Name zurzeit bei den Analysten von The Motley Fool sehr, sehr häufig fällt. Es ist für uns DIE Top-Investition für das Jahr 2022.

Du könntest ebenfalls davon profitieren. Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen. Deshalb haben wir jetzt einen kostenlosen Spezialreport zusammengestellt, der dieses Unternehmen detailliert vorstellt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Motley Fool Deutschland 2022

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


Jetzt den vollständigen Artikel lesen

Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer