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Trump-Zölle

Die größten Gewinner und Verlierer an den Märkten 18.04.2025, 06:10 Uhr von Aktienwelt360

Wenn Donald Trump eines kann, dann ist es die Weltwirtschaft durcheinander zu wirbeln. Zumindest ist eine weltwirtschaftliche Achterbahnfahrt das Ergebnis seiner neuerdings angekündigten – und wenig später um 90 Tage verschobenen – „Trump-Zölle“.

Die Diskussionen rund um die Strafzölle, die sich gegen die ganze Welt, aber vor allem gegen China, richten, sorgen nicht nur in der Politik für hitzige Debatten. Besonders die Finanzmärkte befinden sich seit der Ankündigung der „Trump-Zölle“ in einem stark volatilen Zustand.

Als langfristig orientierter Anleger versuche ich den kurzfristigen Lärm an der Börse auszublenden und mich auf die sich auftuenden, langfristige Chancen zu konzentrieren. Denn wie immer gilt: Wo es Verlierer gibt, da gibt es auch Gewinner. Und wer genau hinschaut, kann langfristig profitieren.

Kurz erklärt: Warum gibt es die „Trump-Zölle“ überhaupt?

Nun, die genauen Leitmotive lassen sich aus meiner Sicht nicht feststellen. Der US-Präsident ist in seinem Tun sehr eigen und widerspricht sich auch gerne Mal. Das beste Beispiel ist die bereits erwähnte Ankündigung der „Trump-Zölle“ und die kurz darauf einhergehende Verschiebung dieser.

Die naheliegendste Erklärung findet man im angestrebten Protektionismus, der auch schon in der ersten Legislaturperiode von Donald Trump eine große Rolle spielte. Importierte Waren sollen durch Strafzölle teurer werden. Das Ziel ist dabei, amerikanische Unternehmen vor billigen Produkten aus dem Ausland zu schützen (wie vor allem aus China) und die Binnenwirtschaft anzukurbeln.

Durch die künstliche Verteuerung der Importwaren, wird die inländische Bevölkerung dazu verleitet, im Heimatland produzierte Produkte zu kaufen. Die Grundidee dahinter: Amerikanische Unternehmen sollen so mehr Umsätze und Gewinne erzielen, wovon schlussendlich auch die in diesen Unternehmen arbeitende US-Bevölkerung automatisch profitieren soll.

Die Verlierer: Unternehmen, die direkt von den Strafzöllen betroffen sind

Am offensichtlichsten treffen die „Trump-Zölle“ Unternehmen, die viele Waren in die USA exportieren. Als Exportnation ist Deutschland mit Autoherstellern wie BMW oder Volkswagen besonders betroffen. Auch Airbus ist als Flugzeughersteller ein prominenter Verlierer. Tatsächlich treffen die „Trump-Zölle“ auch viele US-Unternehmen und, entgegen der soeben skizzierten Grundidee, auch die US-Bevölkerung stark.

Sehr viele US-Unternehmen beziehen Waren aus der gesamten Welt, um ihre eigenen Produkte zu fertigen. Beispielhaft möchte ich an dieser Stelle den Tech-Riesen Apple nennen. Der iPhone-Konzern verfügt über eine globale Lieferkette und wird, falls es bei den angekündigten Strafzöllen bleibt, für viele Einzelteile in der Produktion entsprechend der neuen Zolltarife einen Mehrpreis zahlen müssen.

Es ist unwahrscheinlich, dass Apple die (gesamten) Mehrkosten selbst trägt. Schlussfolgernd werden allen voran die US-Verbraucher für Apple-Produkte tiefer in die Tasche greifen müssen. Weitere betroffene Unternehmen sind unter anderem US-Autohersteller, die ebenfalls aus dem Ausland importieren, US-Motorradhersteller oder Whiskey-Hersteller. Sogar Werbekonzerne wie Meta könnten unter den Strafzöllen leiden, wenn beispielsweise chinesische Kunden infolge der Zölle weniger Anzeigen schalten.

Die Gewinner: Wer im Schatten der Zollmauern aufblüht

Wenn die Konkurrenz aus dem Ausland plötzlich teurer wird, profitieren vor allem Unternehmen, die komplett in den USA produzieren und wenig auf Importe angewiesen sind. Diese Unternehmen blühen im Schatten der „Trump-Zölle“ auf und erhalten durch diese einen Wettbewerbsvorteil.

Zu den Profiteuren der Zoll-Politik von Donald Trump gehören vor allem kleinere Industrie- oder Agrarfirmen, die bislang mit der ausländischen Konkurrenz zu kämpfen hatten. Besonders Rohstoffunternehmen würden bei den geplanten Zöllen als große Gewinner hervorgehen. Wenn beispielsweise chinesischer Stahl teurer wird, steigt die Nachfrage nach heimischen Produzenten. Nennenswerte US-Firmen aus diesem Bereich sind beispielsweise Nucor, Steel Dynamics und Cliffs Natural Resources.

„Trump-Zölle“ bieten cleveren Anlegern Chancen

Ich möchte festhalten, dass man seine Investitionsstrategie keinesfalls von den aktuellen politischen Ereignissen abhängig machen sollte. Ja, es gibt Möglichkeiten, um auch als Anleger als Profiteur der „Trump-Zölle“ hervorzugehen. Allerdings wird die gesamte Zoll-Thematik sehr wahrscheinlich von viel Ungewissheit geprägt bleiben. Trump bleibt eben eine Persönlichkeit, die nicht für ihre Konstanz und Planungssicherheit bekannt ist.

Als Fazit lässt sich sagen, dass die „Trump-Zölle“ in der Weltwirtschaft insgesamt mehr Verlierer als Gewinner hervorbringen. Unternehmen, die den Fokus sehr stark im US-Inland haben und nicht auf Importe angewiesen sind, profitieren. Alle restlichen Unternehmen, einschließlich derer, die hohe Umsätze durch Exporte in die USA erzielen, gehören zu den Verlierern.

Um von der aktuellen Situation zu profitieren, sollte man Aktien in den Fokus nehmen, die nicht so stark von globalen Lieferketten abhängig sind. Obwohl diese und viele andere Aktien nicht unmittelbar von den Strafzöllen betroffen sind, bleibt der Gesamtmarkt an der Börse volatil.

Das heißt, auch weniger von den Zöllen betroffene Aktien verlieren aufgrund der negativen Stimmung an Wert. Und genau hier kann man dann als smarter, langfristiger Investor zuschlagen.

Der Artikel Trump-Zölle: Die größten Gewinner und Verlierer an den Märkten ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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Caio Reimertshofer besitzt Aktien von Apple. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Apple und Meta Platforms.

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