Weder Volkswagen noch Mercedes-Benz: 2 Dinge, die die BMW-Aktie viel attraktiver machen! 07.03.2023, 08:26 Uhr von Aktienwelt360

Die deutschen Autobauer sind im Moment wirklich nicht zu beneiden. Denn nach Plänen der EU-Kommission soll bereits zum 01.07.2025 die neue Abgasnorm Euro-7 eingeführt werden. Weiterhin gibt es weltweit nur ein begrenztes Angebot an Lithium, was das Tempo bei der Herstellung von Elektroautos etwas abbremst.

Hier sind also Innovationen gefragt. Vor allem auch deswegen, um in Zukunft nicht den Anschluss an gewisse sich abzeichnende Trends zu verlieren. Genau an dieser Stelle kommt für mich BMW (WKN: 519000) aus der Deckung.

Gegenüber Volkswagen (WKN:  766403) und der Mercedes-Benz Group (WKN: 710000) ist mir der Münchener Autokonzern nämlich unter anderem aus diesen zwei Gründen positiv aufgefallen.

Setzt auf Wasserstoff-Auto in Serie

Im Kampf um die Mobilität der Zukunft könnte sich meiner Ansicht nach ein neues Wettrennen abzeichnen. In China werden dahin gehend schon Nägel mit Köpfen gemacht. Dort produziert der Hersteller Changan Automobiles nämlich bereits seit Mitte letzten Jahres ein Wasserstoff-Auto mit dem Namen „SL03“ in Serienproduktion.

Aber auch in Deutschland tut sich in dieser Hinsicht so einiges. Hier machte Ende letzten Jahres vor allem BMW Schlagzeilen. Denn während Mercedes-Benz die Produktion seines Wasserstoff-Modells „GLC F-Cell“ bereits 2020 wieder einstellte, ist BMW mit seinem Wasserstoff-Fahrzeug „iX5 Hydrogen“ 2022 in die Kleinserien-Produktion gestartet. CEO Oliver Zipse erklärte aber schon, dass man bereits ein „richtiges Serienangebot“ prüfe.

Meiner Ansicht nach ist BMW damit genau auf dem richtigen Weg. Auch wenn das Ende des Verbrennungsmotors aufgrund des geplanten Einsatzes synthetischer Brennstoffe noch nicht zu 100 % besiegelt ist, könnte eine zu einseitige Fokussierung auf batteriebetriebene Elektrofahrzeuge eventuell Probleme verursachen.

Wie schon angesprochen besteht eine Knappheit an Rohstoffen für die Akkus, und auch die Ladekapazitäten sind bis heute noch lange nicht ausreichend. Für BMW-Chef Zipse ist Wasserstoff allerdings derzeit nur „das fehlende Puzzle-Teil, das E-Mobilität dort vervollständigen kann, wo sich batterieelektrische Antriebe nicht durchsetzen werden“.

Doch was passiert, wenn sich Wasserstoff-Autos eventuell als ein gangbarer Weg zeigen, um die Mobilität der Zukunft auf solide Beine zu stellen? Dann hätte BMW hier meines Erachtens einen klaren Vorsprung. Denn gegenüber der deutschen Konkurrenz haben die Münchener mit dem „iX5 Hydrogen“ eben schon ein serienreifes Wasserstoff-Modell in ihrem Portfolio.

Noch ein fundamentales Detail

Betrachtet man sich die Aktien der drei Autobauer, dann könnte BMW auch hier etwas interessanter daherkommen. Hier geht es mir speziell darum, welcher der drei Kandidaten im Moment am profitabelsten wirtschaftet. Ein fundamentales Detail könnte uns einen klaren Hinweis auf die Antwort dieser Frage geben.

Wir müssen uns dazu eigentlich nur die Nettomargen für das abgelaufene Geschäftsjahr einmal kurz anschauen. Schließlich kann uns die Nettomarge Aufschluss darüber geben, wie viel Gewinn ein Unternehmen verglichen mit seinem Umsatz realisiert hat.

Alle drei Konzerne werden ihre Geschäftsergebnisse für 2022 allerdings erst Mitte März veröffentlichen. Somit können wir uns dabei nur auf vorläufige Schätzungen stützen, die wir beispielsweise bei MarketScreener einsehen können. Diesen kann man ganz klar entnehmen, dass BMW hier mit 12,7 % vor Mercedes-Benz (9,67 %) und Volkswagen (5,93 %) eine Spitzenposition einnimmt.

So wundert es mich natürlich auch nicht, dass die BMW-Aktie mit einem Plus von 39 % sowohl die Papiere von Mercedes-Benz als auch die VW-Aktie in der 1-Jahres-Performance hinter sich zurücklässt. Doch lässt sich aus den im Artikel genannten Punkten auch eine Investitionsthese für BMW ableiten?

Selbstverständlich kann man die zukünftige Kursentwicklung der drei Autoaktien nicht vorhersagen. Zumindest im Moment wirtschaftet BMW aber etwas profitabler. Und mit seinem Engagement im Bereich Wasserstoff-Fahrzeuge ist das Unternehmen in meinen Augen zusätzlich auch noch perfekt für die Zukunft gerüstet. Müsste ich mich also für einen der drei Titel entscheiden, würde meine Wahl wohl auf die BMW-Aktie fallen.

Der Artikel Weder Volkswagen noch Mercedes-Benz: 2 Dinge, die die BMW-Aktie viel attraktiver machen! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

Der Bärenmarkt-Überlebensguide: Wie du mit einer Marktkorrektur umgehst!

Ein erneutes Aufflammen von Corona in China, Krieg innerhalb Europas und eine schwächelnde Industrie in Deutschland in Zeiten hoher Inflation und steigender Zinsen. Das sind ziemlich viele Risiken, die deinem Depot nicht guttun.

Hier sind vier Schritte, die man unserer Meinung nach immer vor Augen haben sollte, wenn der Aktienmarkt einen Rücksetzer erlebt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

Aktienwelt360 2023

Autor: Andre Kulpa, Investmentanalyst


Jetzt den vollständigen Artikel lesen

Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer