Anzeige
+++Antimon wieder im Fokus: ATMY erreicht Allzeithoch – Verteidigungsnachfrage treibt den Markt ATMY erreicht Allzeithoch – Verteidigungsnachfrage treibt den Markt+++

Wie du mit der Dividende allein den Markt schlägst! 07.04.2026, 06:02 Uhr von Aktienwelt360

Die Dividende allein ist in der Regel nur ein Teil der Gesamtrendite. Selbst starke Aktien liefern vielleicht 2 bis 4 % pro Jahr. In Anbetracht des mit Aktien verbundenen Risikos ist es daher nicht besonders ratsam, nur für eine solche Rendite ein Wertpapier zu kaufen.

Deshalb gilt auch für heute, dass die Dividende einfach ein Teil der Investition bleibt. Es handelt sich um eine Entscheidung. Einen variablen Anteil am Gewinn. Nicht mehr, nicht weniger. Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass wir mit der Dividende allein den Markt bereits schlagen können. Auch dann handelt es sich lediglich um einen Teil der Gesamtrendite. Aber das Gedankenspiel zeigt, wie auch hier der Zinseszinseffekt wirken kann. Legen wir also los mit unseren Gedanken!

Die Dividende allein soll den Markt schlagen!

Um das kurz vorwegzunehmen: Es geht mir nicht um High-Yield-Aktien, also um Aktien mit hoher Dividendenrendite, die 8 oder 10 % zu Beginn auszahlen. Solche Werte sind in der Regel mit hohen Risiken verbunden. Ob sie den Markt schlagen, sei im Einzelfall dahingestellt. In der Regel sind die Risiken jedoch so groß, dass sie es nicht tun. Es gibt bei 8 oder 10 % pro Jahr keinen Free Lunch und keine magische Renditemaschine. Selbst qualitative REITs oder BDCs besitzen, wenn, eher 5 oder 6 % und zahlen dabei einen sehr großen Anteil ihrer Gewinne aus.

Wie kann man dann also mit der Dividende allein den Markt schlagen? Die einfache Antwort: Mit dem Zinseszinseffekt. Wer zum Beispiel 3 % initiale Dividendenrendite bekommt, seine Dividende konsequent reinvestiert und bloß 4 % Dividendenwachstum pro Jahr erzielt, der kommt innerhalb von 20 Jahren auf eine Dividendenrendite von knapp über 10 % pro Jahr. Das wäre ausreichend, um vor der Steuer eine annähernd marktschlagende Rendite zu erzielen.

Aber es geht noch deutlich stärker. Wer selbst zu Anfang eine Dividendenrendite von 2 % in Kauf nimmt, aber rund 15 % Dividendenwachstum pro Jahr erzielt, schafft es mit reinvestierten Ausschüttungen innerhalb von 15 Jahren auf eine Dividendenrendite von über 19 %. Solche Rechenbeispiele zeigen, dass es mit der Dividende möglich ist, allein den Markt zu schlagen. Es braucht zu Beginn gar keine maximal hohen Ausschüttungen pro Jahr. Wachstum ist der Schlüssel für den langfristigen Erfolg.

Der Aktienkurs steigt, mit weiterem Wachstum nur ein Etappenziel

Natürlich ist es wichtig, dass die Dividende konsequent wächst und zuverlässig ausgeschüttet wird. Dann können solche Aktien allein mit den Ausschüttungen den Markt schlagen. Vergessen sollten wir zudem nicht, dass solche Dividendenwachstumsaktien oft den Markt schlagen. Wenn sich die Dividende je Aktie verdreifacht, neigt der Aktienkurs in der Regel dazu, eine ähnliche Performance zu liefern.

Besonders wichtig ist jedoch, dass diese Rendite bei einer zuverlässigen Aktie bleibt. Mehr noch: Es handelt sich teilweise bloß um ein Etappenziel. Denn starkes Wachstum besitzt häufig Qualitätsmerkmale wie eine gute Wettbewerbsposition, Pricing-Power oder noch vorhandenen Raum, um weiter zu wachsen. Wenn die Dividende je Aktie dann immer weiter steigt, sind die beispielhaften 10 % oder auch 19 % nur eine Wegmarkierung hin zu einer guten Gesamtrendite.

Übrigens: Solche Aktien gibt es nicht nur in der Theorie. Münchener Rück, Allianz oder auch American Tower und die Kreditkartenkonzerne wie Visa zeigen, dass hohe Wachstumsraten bei der Dividende möglich sind. Nicht alle Aktien mögen jederzeit ein Kauf sein. Ja, nicht einmal aktuell mit hohen Dividenden überzeugen. Aber das Wachstum ist der Schlüssel, um mit solchen Chancen den Markt zu schlagen.

Der Artikel Wie du mit der Dividende allein den Markt schlägst! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

Nicht zittern – handeln! Der Bärenmarkt-Überlebensguide für Börsenkrisen

Der Aktienmarkt ist derzeit wieder höheren Risiken ausgesetzt. Droht vielleicht sogar ein Bärenmarkt? Vielleicht – aber steck jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand!

Wenn die Märkte schwanken und die Nerven flattern – genau dann zählt es, wie du dich als Anleger verhältst. Unser Bärenmarkt-Überlebensguide zeigt dir in vier Schritten, wie du klug, ruhig und strategisch durch jede Korrektur kommst – und sie vielleicht sogar zu deiner größten Chance machst.

Jetzt lesen und vorbereitet sein, wenn andere in Panik verfallen!

Vincent besitzt Aktien der Allianz, American Tower und der Münchener Rück. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien der Allianz, von American Tower, der Münchener Rück und von Visa.

Aktienwelt360 2026

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer