Die erste Woche des neuen Jahres bringt direkt Bewegung in die technische Grundlage des Bitcoin-Netzwerks. Zum ersten Mal 2026 ist die Mining Difficulty gesunken. Doch trotz dieses kleinen Rücksetzers bleibt der Druck im Mining-Sektor hoch, und die Chartstruktur bei BTC deutet auf eine Phase bevorstehender hoher Volatilität hin.
Mining Difficulty sinkt, doch die Entlastung dürfte nur kurz anhalten
Bitcoin hat am Donnerstag die erste Difficulty-Anpassung des Jahres abgeschlossen. Die Schwierigkeit sank moderat auf 146,4 Billionen Hashes, nachdem sie im Jahr 2025 mehrfach Rekordwerte erreicht hatte. Grund für den Rückgang sind leicht langsamere Netzwerkbedingungen zum Jahresende, doch die Situation könnte sich schon bald wieder drehen.
Zum Zeitpunkt des Adjustments lagen die durchschnittlichen Blockzeiten bei 9,88 Minuten, also etwas schneller als das 10-Minuten-Ziel der Bitcoin-Protokollregeln. Genau das deutet darauf hin, dass die nächste Anpassung am 22. Januar voraussichtlich wieder nach oben geht. Laut CoinWarz-Prognose könnte die Difficulty auf etwa 148,2 Billionen steigen.
Damit bleibt klar: Trotz des leichten Rücksetzers befindet sich die Mining Difficulty weiterhin auf historisch hohem Niveau, nur knapp unter dem Allzeithoch von rund 155,9 Billionen aus November 2025. Für Miner bedeutet das: Der Wettbewerb bleibt brutal.
2025 hatte die Branche den wohl härtesten Margendruck der Geschichte erlebt. Das Bitcoin-Halving im April 2024 hatte die Block Rewards halbiert, während gleichzeitig das Marktumfeld wirtschaftlich schwieriger wurde. Viele Mining-Unternehmen sahen ihre Profitabilität massiv einbrechen, da der Hashprice im November unter 35 US-Dollar pro PH/s pro Tag fiel. Für viele Betreiber gilt jedoch ein Niveau von mindestens 40 US-Dollar als notwendig für tragfähige Geschäftsmodelle.
Zusätzlich belasteten externe Faktoren wie neue US-Handelszölle, die unter Präsident Trump eingeführt wurden und Lieferketten für ASIC-Miner unter Druck setzten. Der anschließende Kryptomarkt-Crash im Oktober hatte die Lage weiter verschärft und den Bitcoin-Kurs bis auf knapp 80.000 US-Dollar gedrückt.
BTC-Chart: Enge Range signalisiert eine bevorstehende explosive Bewegung
Trotz des belastenden Umfelds für Miner zeigt sich Bitcoin selbst erstaunlich stabil. Der Kurs hält sich seit Tagen über der Marke von 90.000 US-Dollar, während eine klare technische Formation entsteht: ein sich zuspitzendes Dreieck mit einer zweiwöchigen Serie höherer Tiefs.
Die Oberseite ist durch den Widerstand bei 91.500 US-Dollar gedeckelt, an dem bisher jeder Ausbruchsversuch scheiterte. Innerhalb der Range werden die Kerzenkörper kleiner, ein klassisches Zeichen für fallende Liquidität und wachsende Spannung.
Mehrere technische Indikatoren stützen derzeit das neutrale Marktbild. Die 50-EMA und die 100-EMA liegen eng beieinander und bilden einen Squeeze-Zustand, der häufig einer starken Marktbewegung vorausgeht. Der RSI bei 46 signalisiert zudem Spielraum in beide Richtungen, ohne Hinweise auf Überkauftheit oder Divergenzen. Gleichzeitig bewegt sich Bitcoin weiter entlang einer seit Ende Dezember bestehenden steigenden Trendlinie, die bisher jedes lokale Tief stabil abgefangen hat.
Aus diesem Setup ergeben sich zwei kurzfristige Hauptszenarien. Ein bullischer Ausbruch wäre möglich, wenn der Kurs einen klaren Schlusskurs über 91.500 US-Dollar markiert. In diesem Fall könnte BTC zügig in Richtung 93.000 US-Dollar ansteigen und anschließend den wichtigen Bereich um 94.800 US-Dollar testen, wo sich auch die 200-EMA befindet. Sollte hingegen die Trendlinie brechen, wäre ein bärisches Szenario denkbar. In diesem Fall könnten sich Rücksetzer auf 89.000 US-Dollar oder sogar bis in den Bereich um 87.000 US-Dollar einstellen, bevor der Markt eine neue Richtung findet.
BTC-Ausblick und Fokus der Anleger – warum HYPER jetzt in den Vordergrund rückt
Während Miner unter Druck stehen und Bitcoin selbst in einer Phase technischer Richtungsfindung steckt, richtet sich der Blick vieler Anleger zunehmend auch auf neue Projekte, die strukturelle Probleme des Bitcoin-Netzwerks adressieren. Ein prominentes Beispiel ist das junge Projekt Bitcoin Hyper, das in der Presale-Phase bereits über 30 Millionen US-Dollar einsammeln konnte.
Die Grundidee des Projekts ist ambitioniert: Bitcoin Hyper soll die erste voll funktionsfähige Layer-2-Blockchain für Bitcoin werden. Auf Basis der Solana Virtual Machine soll es möglich sein, BTC-Transaktionen auszulagern und dort um ein Vielfaches schneller und kostengünstiger abzuwickeln.
Das ist aus mehreren Gründen relevant. Bitcoin-Transaktionen kosten heute häufig mehrere Dollar, was vor allem bei kleineren Zahlungen unattraktiv ist. Zudem kann die Bestätigung einer Transaktion Minuten bis hin zu mehreren Stunden dauern. Dadurch eignet sich das Netzwerk derzeit weder für Micropayments noch für moderne DeFi-Anwendungen, bei denen hohe Geschwindigkeit und niedrige Gebühren essenziell sind.
Bitcoin Hyper will genau diese Engpässe lösen und BTC neue Einsatzfelder erschließen – von sofortigen Zahlungen bis zu komplexen DeFi-Strukturen. Anleger können den HYPER-Token im Presale noch für 0,013565 US-Dollar erwerben und optional mit attraktiven Staking-Renditen kombinieren.
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