Coinbase wagt den größten strategischen Schritt seit seiner Gründung: Die US-Kryptobörse startet den Handel mit klassischen Aktien. Damit tritt das Unternehmen nicht nur direkt gegen Robinhood, Fidelity und Schwab an, sondern schärft zugleich seine Vision einer „Everything Exchange“, die Krypto, Aktien, Prediction Markets und künftig auch tokenisierte Vermögenswerte unter einem Dach vereinen soll.
Coinbase öffnet den Aktienhandel – und greift die traditionellen Broker an
Die Kryptobörse hat erstmals den Handel mit US-Aktien freigeschaltet, abgewickelt über Apex Fintech Solutions. Der Start erfolgt bewusst begrenzt, da die Plattform die Funktionalität in den kommenden Wochen schrittweise auf alle Kunden ausrollen will. Der Schritt katapultiert Coinbase in direkte Konkurrenz zu Schwergewichten wie Robinhood, das seit Jahren einen Mischbetrieb aus Aktien- und Krypto-Handel anbietet und dessen Aktienkurs Coinbase in den vergangenen Jahren deutlich outperformte.
CEO Brian Armstrong hält den Zeitpunkt dennoch für ideal und verweist darauf, dass Coinbase langfristig denke und nicht auf kurzfristige Markttrends setze. In einem ausführlichen Interview betonte er, dass die Börse bestens positioniert sei, um eine Brücke zwischen traditionellem Finanzmarkt und der Blockchain-Ökonomie zu schlagen. Coinbase verwalte weltweit die meisten Krypto-Vermögenswerte, verfüge über die stärkste Marke der Branche und könne daher als zentraler Zugangspunkt für neue Formen digitalisierter Vermögenswerte dienen.
Here are our top priorities for 2026 at Coinbase:
— Brian Armstrong (@brian_armstrong) January 1, 2026
1) Grow the everything exchange globally (crypto, equities, prediction markets, commodities – across spot, futures, and options)
2) Scale stablecoins and payments
3) Bring the world onchain through @CoinbaseDev, @base chain,…
Tokenisierte Aktien sieht Armstrong dabei als langfristigen Endpunkt der Entwicklung: vollständig blockchain-basierte Wertpapiere, die ein echtes Eins-zu-eins-Abbild eines Unternehmensanteils darstellen. Der CEO räumt jedoch ein, dass die Umsetzung mehrjährige Zusammenarbeit mit der SEC erfordert. Bis dahin bleibt der Aktien-Handel zunächst konventionell strukturiert, mit klassischer Abwicklung über Apex.
Tokenisierte Zukunft: Warum Coinbase langfristig auf das Onchain-Finanzsystem setzt
Während der Start des Aktien-Handels klassisch erfolgt, liegt der strategische Fokus klar auf der Tokenisierung realer Vermögenswerte. Bereits jetzt steigen die Volumina tokenisierter Aktien und RWAs deutlich an – zuletzt um rund 19 % innerhalb eines Monats auf 2,41 Milliarden US-Dollar. Armstrong erwartet, dass vor allem junge Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Jahre beginnen werden, Aktien nativ auf einer Blockchain auszugeben. Langfristig sollen alle Kapitalmärkte onchain migrieren, da Blockchain-Infrastruktur schnellere Abwicklung, niedrigere Kosten und deutlich effizientere Kapitalallokation bietet.
Coinbase positioniert sich aggressiv für diese Zukunft und verfolgt dabei eine klare strategische Ausrichtung. Im Zentrum steht die Vision einer „Everything Exchange“, die Krypto, Aktien, Prediction Markets, Rohstoffe und Derivate auf einer global integrierten Plattform vereint. Parallel dazu setzt das Unternehmen stark auf die Skalierung von Onchain-Zahlungen und Stablecoins. Ergänzt wird das durch massive Investitionen in Developer-Tools und die Base-Blockchain, mit denen Armstrong die Welt über Coinbase Developer, die Layer-2-Lösung Base und die Base-App vollständig „onchain“ bringen möchte.
According to Fortune, Coinbase has begun offering stock trading to a limited group of users, expanding beyond crypto as it explores a broader “all-in-one” investment platform. CEO Brian Armstrong said stocks will initially be offered in a conventional format, with tokenized…
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) January 16, 2026
Auch im Bereich der Prediction Markets expandiert Coinbase. In Zusammenarbeit mit der regulierten Plattform Kalshi sollen Event-Contracts in Politik, Wirtschaft, Sport und Technologie handelbar werden. Interne Leaks zeigten bereits eine Coinbase-eigene Oberfläche für Vorhersagemärkte, die über USDC oder USD betrieben wird.
Viele Coinbase-Nutzer interessieren sich heute auch für HYPER
Bitcoin Hyper zieht derzeit besonders viel Aufmerksamkeit auf sich – auch unter Nutzern großer Plattformen wie Coinbase, die nach den nächsten Chancen außerhalb etablierter Coins suchen. Das junge Projekt befindet sich seit Monaten in einer extrem erfolgreichen Presale-Phase und hat bereits über 30 Millionen Dollar an Investments eingesammelt.
Der Token ist aktuell noch zu einem Presale-Preis von etwa 0,013 Dollar erhältlich. Der Kauf läuft direkt über die offizielle Website und ist sowohl per Kreditkarte als auch mit gängigen Kryptowährungen wie ETH, USDT oder BNB möglich.
Der eigentliche Hype entsteht durch die klare Vision: Bitcoin Hyper soll die erste wirklich leistungsfähige Layer-2-Lösung für Bitcoin werden. Durch die Nutzung der Solana Virtual Machine werden BTC-Transaktionen ausgelagert, um sie vielfach schneller und günstiger abzuwickeln – ohne die Sicherheit der Bitcoin-Blockchain aufzugeben.
Aktuell kosten Bitcoin-Überweisungen oft mehrere Dollar und dauern Minuten bis Stunden. Bitcoin Hyper könnte das grundlegend ändern und BTC endlich für Micropayments, DeFi-Anwendungen und viele weitere Alltagsnutzungen öffnen.
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