Kryptomärkte bluten

$1.6 Milliarden an Liquidationen treffen Bitcoin und Altcoins hart 31.01.2026, 11:45 Uhr von Clickout Media

Innerhalb von 24 Stunden wurden am Kryptomarkt Positionen im Wert von rund $1.6 Milliarden zwangsweise geschlossen. Der Großteil davon waren Long-Trades, die auf steigende Kurse gesetzt hatten. Bitcoin fiel zeitweise in den Bereich um $82.000, Ethereum rutschte ebenfalls deutlich ab. Solche Bewegungen entstehen selten durch einzelne Verkäufe, sondern durch automatische Schließungen auf Terminbörsen. Wenn Sicherheiten nicht mehr ausreichen, werden Positionen glattgestellt, was zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugt. 

Für viele Spot-Anleger wirkt das wie Panik. Für erfahrene Marktteilnehmer ist es ein klassischer Reset im Derivatemarkt. Zu viele einseitige Wetten, zu wenig Puffer, dann reicht ein technischer Bruch, und die Abwärtsbewegung beschleunigt sich von selbst. Wichtig ist, das als Marktstruktur zu verstehen, nicht als isoliertes Drama.

Warum die Reaktion so heftig ausfiel

Der Kern des Problems lag in der einseitigen Positionierung. Viele Trader waren stark auf steigende Kurse ausgerichtet. Als wichtige Kursbereiche fielen, wurden Stop-Orders ausgelöst, danach griffen automatische Liquidationen. Solche Kettenreaktionen sind typisch, wenn sich zu viel Risiko auf einer Marktseite sammelt.

Dazu kam ein schwächeres Umfeld an den klassischen Finanzmärkten. Tech-Aktien gaben nach, die Risikobereitschaft sank. In solchen Phasen werden liquide Positionen verkauft, und dazu gehört Bitcoin. Der Markt trennt dann nicht sauber zwischen langfristigem Potenzial und kurzfristigem Risiko. Alles, was schnell zu Geld gemacht werden kann, gerät unter Druck. Diese Mischung aus Derivate-Druck und vorsichtiger Stimmung von außen hat die Bewegung verstärkt.

Bitcoin stabiler als viele Altcoins, aber unter Druck

Bitcoin selbst hat wichtige Unterstützungsbereiche getestet. Entscheidend ist nun, ob Käufer diese Zonen verteidigen und sich eine stabile Basis bildet. Technisch wirkt der Markt überdehnt, nicht strukturell zerstört. Solche Phasen treten häufig nach starken Anstiegen auf, wenn zu viel Optimismus im System steckt. 

Altcoins trifft es traditionell härter. Sie haben geringere Liquidität, größere Kursschwankungen und oft mehr spekulatives Kapital. Wenn Bitcoin fällt, reduzieren viele Händler zuerst ihre Altcoin-Positionen. Das verstärkt die Verluste dort zusätzlich. Für Anleger bedeutet das, ein Liquidations-Tag sagt oft mehr über kurzfristige Positionierung aus als über langfristige Fundamentaldaten einzelner Projekte.

Wie erfahrene Trader nach so einem Ereignis agieren

Nach einem massiven Liquidations-Event geht es selten sofort ruhig weiter. Die Schwankungen bleiben erhöht, weil der Markt erst ein neues Gleichgewicht finden muss. Viele professionelle Händler reduzieren in dieser Phase bewusst ihre Positionsgrößen und handeln klar definierte Preisbereiche statt große Richtungswetten. 

Privatanleger machen oft das Gegenteil. Sie sehen stark gefallene Kurse und steigen aggressiv ein, ohne zu warten, ob sich der Markt wirklich stabilisiert. Das kann funktionieren, ist aber riskant, wenn weitere Verkaufswellen folgen. Geduld wird in solchen Phasen zu einem echten Vorteil. Der Markt zeigt meist relativ klar, ob sich Käufer durchsetzen oder ob jede Erholung wieder verkauft wird.

Spekulatives Kapital sucht neue Chancen, Maxi Doge (MAXI) im Fokus

Während große Coins um Stabilität ringen, wandert ein Teil des spekulativen Kapitals in kleinere Story-Projekte. Maxi Doge (MAXI) wird in diesem Zusammenhang häufiger diskutiert. Das Projekt lebt stark von Community-Dynamik, Social-Media-Präsenz und kurzfristiger Marktpsychologie. Gerade nach starken Rücksetzern suchen Trader nach Coins, die unabhängig von Bitcoin-Levels Momentum entwickeln können. 

Berichte aus dem Presale-Umfeld sprechen von solider Nachfrage und aktiver Beteiligung der Community. Solche Zahlen stammen in der Regel aus projektbezogenen Updates, nicht aus klassischen Geschäftskennzahlen. Entscheidend ist hier das Sentiment. Wenn der Gesamtmarkt wieder risikofreudiger wird, bekommen solche Meme-Coins oft zusätzlichen Schub.

Wer sich dafür interessiert, sollte offizielle Projektkanäle verfolgen und die Teilnahme am Presale direkt über die Projektseite prüfen.

Bereinigung mit Potenzial für einen Neustart

Große Liquidationswellen sind schmerzhaft, aber sie räumen auch auf. Überladene Positionen werden aus dem Markt gedrückt, die extreme Einseitigkeit nimmt ab. Danach entscheidet sich, ob echte Käufer zurückkehren oder ob der Markt weiter nach unten tendiert. 

Wichtige Faktoren in den kommenden Tagen sind Handelsvolumen, Reaktionen an Unterstützungszonen und das Verhalten der traditionellen Märkte. Eine sofortige Trendwende ist nie garantiert. Dennoch markieren solche Tage häufig Wendepunkte, weil sie übertriebenes Risiko aus dem System entfernen. Für Anleger bleibt Risikomanagement wichtiger als perfekte Kursprognosen.

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