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Bitcoin ETFs verzeichnen massive Abflüsse – droht tiefere Korrektur oder ist eine Erholung in Sicht? 26.12.2025, 09:00 Uhr von Cryptopr

Krypto News: Bitcoin ETFs verzeichnen massive Abflüsse – droht tiefere Korrektur oder ist eine Erholung in Sicht?
© cryptopr.com

Der Bitcoin-Markt sendet zum Jahresende widersprüchliche Signale. Während der Kurs wichtige Unterstützungszonen bislang verteidigen kann, ziehen institutionelle Investoren in großem Stil Kapital aus Spot-Bitcoin-ETFs ab. An fünf aufeinanderfolgenden Tagen kam es zu deutlichen Nettoabflüssen, was Fragen nach der kurzfristigen Marktrichtung aufwirft. Droht nun eine tiefere Korrektur oder handelt es sich lediglich um eine temporäre Schwächephase vor einer erneuten Erholung?

Massive ETF-Abflüsse belasten die Stimmung am Markt

Nach Daten von Farside Investors verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs zuletzt den fünften Nettoabflusstag in Folge. Allein am Mittwoch beliefen sich die Abflüsse auf rund 175 Millionen US-Dollar. Besonders auffällig ist dabei die Rolle von BlackRock: Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) verlor weitere 91,4 Millionen US-Dollar, nachdem bereits am Vortag über 157 Millionen US-Dollar abgezogen worden waren.

Auch andere große Anbieter blieben nicht verschont. Der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) verzeichnete Abflüsse von 24,6 Millionen US-Dollar, während Fidelitys FBTC weitere 17,2 Millionen US-Dollar verlor. ETFs von Bitwise, Ark 21Shares, VanEck und Franklin Templeton meldeten ebenfalls Nettoabflüsse. Insgesamt sind die kumulierten Zuflüsse aller Spot-Bitcoin-ETFs damit von zuvor 62,7 Milliarden auf rund 56,8 Milliarden US-Dollar gefallen.

Das deutet auf eine spürbare Zurückhaltung institutioneller Investoren hin. Viele Marktteilnehmer scheinen aktuell nicht davon überzeugt zu sein, dass Bitcoin kurzfristig den psychologisch wichtigen Bereich um 100.000 US-Dollar zurückerobern kann. Zusätzlich sorgt der bevorstehende Optionsverfall für Unsicherheit: Auf Deribit laufen BTC-Optionen im Volumen von rund 23 Milliarden US-Dollar aus, während beim IBIT-ETF ein Open Interest von rund 457.000 Optionen aussteht.

Technische Struktur hält trotz Korrektur

Trotz der ETF-Abflüsse bleibt das technische Bild von Bitcoin überraschend stabil. Der jüngste Rückgang wird von vielen Analysten nicht als Trendbruch, sondern als gesunde Korrektur eingeordnet.

Der bekannte Analyst Michaël van de Poppe verweist darauf, dass Bitcoin gezielt den Bereich um 86.500 US-Dollar angelaufen hat, um dort neue Nachfrage zu generieren. Die Zone konnte bislang erfolgreich verteidigt werden. Aus technischer Sicht bleibt damit die Struktur höherer Tiefs intakt.

Hinzu kommen saisonale Effekte. Rund um Weihnachten und den Jahreswechsel ist die Liquidität traditionell geringer, da viele institutionelle Akteure pausieren. Größere Bewegungen sind in solchen Phasen seltener, weshalb Analysten kurzfristig eher mit Seitwärtsbewegungen oder moderaten Schwankungen rechnen. Van de Poppe hält es für möglich, dass Bitcoin in den kommenden Tagen oder zu Beginn der nächsten Woche einen erneuten Anlauf auf die 90.000-US-Dollar-Marke unternimmt, sofern frische Liquidität in den Markt zurückkehrt.

On-Chain-Daten schwächeln – der Fokus verlagert sich auf Makro und Liquidität

Während die Charttechnik Stabilität signalisiert, zeigen On-Chain-Daten ein zurückhaltenderes Bild. Laut CryptoQuant ist die Zahl aktiver Bitcoin-Adressen zuletzt gesunken, was auf eine geringere Netzwerkaktivität und weniger außerbörsliche Transaktionen hindeutet.

Allerdings argumentieren einige Analysten, dass On-Chain-Aktivität aktuell nicht der entscheidende Treiber ist. Stattdessen rückt das makroökonomische Umfeld stärker in den Fokus. Steigende Goldpreise und gleichzeitige ETF-Abflüsse bei Bitcoin werden teilweise als Zeichen von Steueroptimierung und temporärer Umschichtung interpretiert. Ähnliche Muster waren bereits im Vorjahr rund um Weihnachten und den Jahreswechsel zu beobachten, ohne dass daraus ein nachhaltiger Abwärtstrend entstand.

Bei vielen Anlegern rückt Bitcoin Hyper jetzt ins Blickfeld

Gerade in Phasen erhöhter Unsicherheit beginnen viele Anleger, ihren Blick über den reinen Bitcoin-Kurs hinaus zu erweitern. Neben ETFs und Spot-Investments rücken zunehmend Infrastrukturprojekte in den Fokus, die vom langfristigen Wachstum des Bitcoin-Ökosystems profitieren könnten. Ein Beispiel dafür ist Bitcoin Hyper.

Bitcoin Hyper verfolgt das Ziel, eine leistungsfähige Layer-2-Lösung für Bitcoin zu entwickeln, die schnelle und kostengünstige Transaktionen ermöglicht. Während die Bitcoin-Base-Layer weiterhin auf Sicherheit und Dezentralität ausgelegt ist, sollen Transaktionen auf die Bitcoin-Hyper-Chain ausgelagert und dort effizient verarbeitet werden. Technologisch setzt das Projekt auf die Solana Virtual Machine, um hohe Geschwindigkeit und niedrige Latenz zu erreichen.

Der native Token HYPER befindet sich aktuell noch im Presale und ist damit vor dem ersten Börsenlisting verfügbar. Der Preis liegt derzeit bei 0,013485 US-Dollar, und es wurden bereits signifikante Mittel im Vorverkauf eingesammelt. Sollte Bitcoin nach der aktuellen Konsolidierungsphase wieder an Dynamik gewinnen, könnten Utilityprojekte wie Bitcoin Hyper eine wichtige Rolle im nächsten Wachstumszyklus spielen.

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