Die Schnittstelle zwischen Kryptowährungen und künstlicher Intelligenz rückt zunehmend in den Fokus institutioneller Investoren. Während klassische Krypto-Narrative wie DeFi oder Layer-2-Lösungen zuletzt an Dynamik verloren haben, gewinnt das Thema dezentrale KI spürbar an Bedeutung. Ein aktueller Schritt von Grayscale verdeutlicht diesen Trend eindrucksvoll: Mit einem geplanten US-ETP auf Bittensor soll erstmals regulierter Zugang zu einem der führenden KI-Tokens geschaffen werden.
Grayscale reicht ersten US-Bittensor-ETP-Antrag ein – dezentrale KI rückt ins Rampenlicht
Mit der Einreichung einer S-1-Registrierung bei der US-Börsenaufsicht SEC hat Grayscale einen wichtigen Schritt unternommen, um institutionellen Investoren direkten Zugang zum TAO-Token zu ermöglichen. Der geplante Grayscale Bittensor Trust soll unter dem Kürzel GTAO gehandelt werden und TAO physisch halten. Damit würde erstmals ein reguliertes US-Anlageprodukt entstehen, das gezielt auf dezentrale künstliche Intelligenz setzt.
Der Vorstoß ist strategisch bemerkenswert. Grayscale gilt als einer der einflussreichsten Akteure im Bereich digitaler Vermögenswerte und hat mit Produkten wie dem Bitcoin-Trust früh institutionelles Kapital in den Markt geholt. Dass nun ausgerechnet Bittensor als nächstes Narrativ adressiert wird, unterstreicht die wachsende Relevanz dezentraler KI. Auch Grayscale-CEO Barry Silbert betonte öffentlich, dass sich dieser Sektor rasant entwickle und zunehmend nach regulierten Investmentvehikeln verlange.
Today we filed the initial S-1 for Grayscale Bittensor Trust (ticker: $GTAO) with the @SECGov
— Grayscale (@Grayscale) December 30, 2025
This milestone is the next step in converting $GTAO to an ETP, which would make it the first $TAO ETP in the U.S. and another first for Grayscale.
Read the S-1:… pic.twitter.com/2qg6AgqYOg
Bittensor selbst positioniert sich als offenes Netzwerk zur Koordination von maschinellem Lernen. Über kryptoökonomische Anreize werden Entwickler, Datenanbieter und Betreiber von Rechenleistung belohnt. Der native Token TAO fungiert dabei als zentrales Anreiz- und Steuerungselement. Für viele Investoren stellt das Projekt eine Alternative zu klassischen Smart-Contract-Plattformen dar, da hier nicht DeFi oder NFTs, sondern produktive KI-Infrastruktur im Fokus steht.
Der geplante US-ETP reiht sich zudem in einen globalen Trend ein. Bereits zuvor wurde in Europa ein Bittensor-ETP angekündigt, was zeigt, dass das Interesse an regulierten KI-Krypto-Produkten nicht auf die USA beschränkt ist. Auch wenn eine Genehmigung durch die SEC noch aussteht, signalisiert allein die Einreichung, dass institutionelle Nachfrage nach dezentraler KI kein Nischenthema mehr ist.
TAO-Kurs im Fokus: Unterbewertet trotz KI-Boom?
Parallel zur regulatorischen Entwicklung lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Marktlage von Bittensor. TAO notiert derzeit bei rund 222 US-Dollar und weist eine Marktkapitalisierung von etwa 2,3 Milliarden US-Dollar auf. Damit gehört der Token zwar zu den Top-40-Kryptowährungen, liegt aber deutlich unter früheren Bewertungsniveaus. Das zirkulierende Angebot beträgt rund 10,5 Millionen TAO bei einer fixen Maximalmenge von 21 Millionen Tokens.
Aus technischer Sicht zeigt TAO eine auffällige Stabilität. Während viele Altcoins ihre Tiefs aus dem Jahr 2022 unterschritten haben, konnte Bittensor diese Struktur halten. Mehrere Analysten sprechen daher von einer sauberen Bodenbildung. Modelle wie das sogenannte Power-Law oder alternative Bewertungsansätze sehen den fairen Wert aktuell deutlich höher, teils im Bereich von 500 bis 600 US-Dollar.
$TAO Cycle most alts are cooked (peaked early, broke 2022 lows, down only till 2026 bear).$TAO? Checks every box for still has a chance.
— Andy ττ (@bittingthembits) December 29, 2025
– Hasn't peaked (right translated)
– Never broke 2022 lows holding structure tight
– Trading 62% below fair value ($224 vs $589 today… pic.twitter.com/b1Fjh81w44
Fundamental wird diese Einschätzung durch mehrere Faktoren gestützt. Zum einen wirkt das begrenzte Angebot von TAO langfristig deflationär, insbesondere nach dem letzten Halving. Zum anderen wächst die Aktivität im Netzwerk. Neue Subnets entstehen, erste Anwendungen generieren Umsätze, und die Zahl produktiver KI-Modelle nimmt zu. Damit unterscheidet sich Bittensor von vielen KI-Tokens, die bislang primär auf Narrativ und weniger auf tatsächliche Nutzung setzen.
Sollte sich das Marktumfeld 2026 aufhellen und Bitcoin in eine neue Expansionsphase eintreten, könnte TAO überproportional profitieren. Einige Szenarien sehen kurzfristig eine Erholung in Richtung 250 US-Dollar, während langfristig auch vierstellige Kurse nicht ausgeschlossen werden. Der geplante Grayscale-ETP würde in diesem Fall als zusätzlicher Katalysator wirken, da er neues institutionelles Kapital in den Markt lenken könnte.
Frühphase statt Milliardenbewertung: Warum Anleger auch PepeNode beobachten
Während TAO bereits eine Milliardenbewertung aufweist, richten risikofreudige Investoren ihren Blick zunehmend auch auf Projekte in einer deutlich früheren Phase. Ein Beispiel dafür ist PepeNode, das sich aktuell noch vor seinem ersten Börsenlisting befindet. Der Coin ist ausschließlich über den laufenden Presale auf der offiziellen Projektwebseite erhältlich und kostet derzeit rund 0,0012161 US-Dollar pro Einheit.
Bereits über 2,4 Millionen US-Dollar wurden im Presale eingesammelt, was auf ein wachsendes Interesse hindeutet. Besonders auffällig ist die Kombination aus Meme-Ästhetik und funktionalem Ansatz. Zwar greift PepeNode visuell auf das bekannte „Pepe“-Motiv zurück, doch das Projekt will über reinen Hype hinausgehen und eine spielerische Utility schaffen. Im Zentrum steht ein virtueller Mining-Mechanismus, der es Nutzern ermöglicht, ihre Tokens produktiv einzusetzen.
Anleger können mit ihren PEPENODE-Coins ein virtuelles Mining-Rig aufbauen, das automatisiert neue Rewards generiert. Im Gegensatz zu klassischem Kryptomining sind weder technische Vorkenntnisse noch physische Hardware erforderlich. Zusätzlich lassen sich diese virtuellen Rigs upgraden, um die Erträge zu steigern. Ergänzt wird das Konzept durch sehr hohe Staking-Renditen, die aktuell noch bei über 500 Prozent pro Jahr liegen.
Langfristig sollen weitere Gamification-Elemente wie Ranglisten, Referral-Systeme und Community-Anreize folgen. Ziel ist es, das Engagement der Nutzer auch über den Presale hinaus hochzuhalten.
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