Der Bitcoin-Markt befindet sich in einer entscheidenden Phase. Nach einem deutlichen Kursrückgang in den vergangenen Wochen mehren sich nun die Signale, dass sich ein mögliches Markt-Tief ausbilden könnte. Besonders auffällig ist dabei der jüngste Rückgang der Bitcoin-Hashrate. Ein aktueller Bericht von VanEck liefert jetzt Argumente dafür, warum genau diese Entwicklung eine neue Bitcoin-Rallye vorbereiten könnte.
Rückgang der Hash Rate: Stresssignal für Miner, Chance für Anleger?
VanEck veröffentlichte zu Wochenbeginn eine Analyse, die einen Rückgang der Bitcoin-Hashrate um rund 4 % hervorhebt, den stärksten Einbruch seit April 2024. Konkret fiel der 30-Tage-Durchschnitt der Rechenleistung nach einem Höchststand Anfang November deutlich zurück. Laut den Autoren Patrick Bush und Matthew Sigel ist dies kein Zufall, sondern Ausdruck zunehmenden Drucks auf die Mining-Industrie.
— Cointelegraph (@Cointelegraph) December 23, 2025
BULLISH: VanEck says Bitcoin tends to rally after sharp hash rate declines, with $BTC posting positive returns in the following 90 days in 65% of cases when the hash rate is shrinking. pic.twitter.com/AZwcX0Mku4
Ein wesentlicher Faktor ist dabei das verschlechterte wirtschaftliche Umfeld für Miner. Die Profitabilität ist stark gesunken: Der Break-even-Strompreis für moderne Antminer S19 XP fiel von rund 0,12 US-Dollar pro Kilowattstunde im Jahr 2024 auf nur noch etwa 0,077 US-Dollar im Dezember 2025. Viele Miner arbeiten damit nahe an der Verlustschwelle oder sogar darunter.
Zusätzlich verschärft die strukturelle Dynamik des Bitcoin-Netzwerks die Lage. Durch das regelmäßige Halving sinkt die Blockbelohnung alle vier Jahre, während die Hashrate seit 2020 mit rund 62 % CAGR gewachsen ist. Miner müssen also ständig investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
China, Kapitulation und historische Parallelen
Ein weiterer Auslöser für den Hashrate-Rückgang liegt in China. In der Provinz Xinjiang wurden im Zuge staatlicher Untersuchungen rund 1,3 Gigawatt Mining-Kapazität vom Netz genommen. Schätzungen zufolge betrifft dies zwischen 400.000 und 500.000 Mining-Geräte, was bis zu 10 % der globalen Bitcoin-Hashrate entsprechen könnte. Laut Luxor Hashrate Index fiel die 7-Tage-Durchschnitts-Hashrate seit dem 12. Dezember von 1.125 EH/s auf rund 1.062 EH/s.
— Mr. Crypto Whale
BITCOIN IS DROPPING — AND HERE’S THE REAL REASON
Bitcoin is down today for a very clear reason, but almost no one is explaining it correctly.
The source is China, and the timing matters.
Yes — China is shaking Bitcoin once again.
Here’s what’s going on:
China has… pic.twitter.com/GRa8jTR6mF(@Mrcryptoxwhale) December 24, 2025
Trotz des offiziellen Mining-Verbots in China seit 2021 existieren dort weiterhin Mining-Aktivitäten, die laut Schätzungen noch rund 14 % der globalen Hashrate ausmachen. Die aktuellen Abschaltungen könnten daher einen spürbaren, aber temporären Effekt haben. Zusätzlich belasteten Kälteperioden in den USA die Strompreise, was auch dort Miner zu einer Drosselung ihrer Aktivitäten zwang.
VanEck interpretiert diese Phase als klassische „Miner-Kapitulation“. Historisch betrachtet ging ein Rückgang der Hashrate jedoch häufig positiven Kursentwicklungen voraus. Die Analyse zeigt: Wenn das Hashrate-Wachstum über 90 Tage negativ war, lagen die durchschnittlichen Bitcoin-Renditen in den darauffolgenden 180 Tagen bei rund 72 %. In Phasen steigender Hashrate betrug dieser Wert lediglich etwa 48 %. Besonders bemerkenswert ist, dass in 77 % aller Fälle mit negativer 90-Tage-Hashrate-Wachstumsrate auch die 180-Tage-Rendite positiv ausfiel.
Während Miner leiden, kaufen Unternehmen aggressiv Bitcoin
Parallel zum Rückgang der Hashrate und einem Kursverlust von rund 9 % innerhalb von 30 Tagen zeigten sich Unternehmensinvestoren äußerst aktiv. Digitale Asset Treasuries nutzten die Schwächephase gezielt zum Aufbau von Positionen. Zwischen Mitte November und Mitte Dezember wurden insgesamt rund 42.000 BTC hinzugekauft, die größte monatliche Akkumulation seit Juli 2025.
Besonders aktiv war Micro Strategy, das allein 29.400 BTC erwarb und dafür frisches Kapital aus einer Aktienemission einsetzte. Auch das japanische Unternehmen Metaplanet kündigte an, seine Bitcoin-Bestände ausbauen zu wollen und plant eine entsprechende Abstimmung der Aktionäre.
Bitcoin Hyper: Utility-Projekte als Profiteure einer Erholung
Sollte sich die von VanEck skizzierte historische Dynamik erneut entfalten und Bitcoin nach der Phase der Miner-Kapitulation in eine neue Aufwärtsbewegung übergehen, könnten nicht nur BTC selbst, sondern auch ausgewählte Altcoins profitieren. Besonders in den Fokus rücken dabei Utility-Projekte, die echten Mehrwert liefern und nicht ausschließlich auf Hype basieren.
Ein solches Projekt ist Bitcoin Hyper. Die Entwickler verfolgen das ambitionierte Ziel, die erste voll funktionsfähige Layer-2-Blockchain für Bitcoin zu schaffen. Durch die Auslagerung von Transaktionen auf eine L2-Lösung soll das Bitcoin-Netzwerk entlastet und deutlich schneller sowie günstiger gemacht werden.
Technologisch setzt Bitcoin Hyper auf die Solana Virtual Machine, um hohe Effizienz und geringe Latenz zu ermöglichen. Während Bitcoin-Transaktionen heute teils Minuten oder sogar Stunden dauern und mehrere Dollar kosten können, soll die L2-Lösung Micropayments und neue Anwendungen ermöglichen. Das könnte Bitcoin erstmals auch für DeFi-Use-Cases attraktiver machen.
Für Anleger ist insbesondere der native Token HYPER interessant, der sich aktuell noch im Presale befindet. Rund 30 Millionen US-Dollar an Vorverkaufsinvestitionen wurden bereits eingesammelt. Der Token kann derzeit zu einem festen Preis von 0,013475 US-Dollar erworben werden, noch bevor er an Börsen gelistet ist. Da der Preis aktuell nicht vom Sekundärmarkt bestimmt wird, ist HYPER kurzfristig weniger anfällig für starke Marktschwankungen.
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