Strategy, das Unternehmen, das früher MicroStrategy hieß und von Michael Saylor geführt wird, hat in den vergangenen Jahren eine Entwicklung hingelegt, die in der Finanzwelt ihresgleichen sucht. Aus einem Softwareunternehmen wurde einer der größten Bitcoin-Halter weltweit. Nur Satoshi Nakamoto und BlackRock verwalten mehr BTC, wobei BlackRock die Bestände ausschließlich zur Absicherung seines Bitcoin ETFs hält. Doch auf den spektakulären Aufstieg könnte jetzt eine ebenso heftige Korrektur folgen. Anleger und Analysten diskutieren zunehmend die Frage, ob ein möglicher Indexausschluss sogar Auswirkungen auf den Bitcoin-Markt haben könnte.
Droht Strategy der Ausschluss aus Indizes wie dem MSCI World?
MSCI Inc. zählt zu den bedeutendsten Indexanbietern weltweit. Zahlreiche internationale ETFs, darunter der MSCI World, orientieren sich an den Vorgaben dieses Unternehmens. Aufgrund seiner stark gestiegenen Marktkapitalisierung ist Strategy in mehreren dieser Indizes vertreten.
Genau das könnte sich nun ändern. MSCI erwägt laut aktuellen Berichten, Firmen aus den Indizes zu entfernen, deren Bilanz zu mehr als 50 Prozent aus digitalen Vermögenswerten besteht. Die Entscheidung soll im Januar fallen. Betroffen wären damit vor allem Unternehmen, die große Mengen an Bitcoin halten, unter anderem Strategy.
Sollte es zu diesem Ausschluss kommen, müssten ETF-Anbieter automatisch Milliardenbeträge an Aktien verkaufen und andere Werte nachkaufen, um die Indexzusammensetzung neu auszubalancieren. Diese Umschichtungen erfolgen nicht aufgrund individueller Entscheidungen von Anlegern, sondern rein regelbasiert. Für die Strategy-Aktie würde das erheblichen Verkaufsdruck bedeuten.
Michael Saylor reagiert öffentlich auf die MSCI-Diskussion
Auf X hat Michael Saylor inzwischen selbst Stellung zu den Vorwürfen bezogen. In seiner ausführlichen Antwort betont er, dass Strategy kein Fonds und keine Holding sei, sondern ein operativ tätiges Softwareunternehmen mit einer aktiven Bitcoin-basierten Treasury-Strategie. Er versucht, Anleger zu beruhigen und betont vor allem die Tätigkeit als Software-Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 500 Millionen Dollar im Jahr in dieser Sparte. Im Vergleich zu den Bitcoin-Beständen des Unternehmens verpufft dieser Anteil allerdings.
Saylor betont, dass eine mögliche Neueinstufung durch MSCI zwar kurzfristig Auswirkungen auf die Aktie haben könnte, jedoch nichts am grundlegenden Geschäftsmodell von Strategy und seiner langfristigen Ausrichtung auf Bitcoin ändern werde.
Könnte Strategy auch Bitcoin mit nach unten ziehen?
Rund 650.000 Bitcoin gehören inzwischen zur Unternehmensbilanz von Strategy, aktuell gut 55 Milliarden US-Dollar wert. Zwischenzeitlich lag der Wert sogar deutlich höher, bei über 70 Milliarden US-Dollar.
Immer wieder tauchten Behauptungen auf, Saylor müsse seine Bitcoin verkaufen, wenn der Kurs unter seinen durchschnittlichen Einkaufspreis falle. Dieser liegt nach den letzten Käufen bei über 74.000 US-Dollar. Doch diese Annahme hält einer Prüfung nicht stand.
Ein Großteil der Bitcoin-Käufe in diesem Jahr wurde durch die Ausgabe neuer Aktien finanziert. Das Risiko liegt bei den Aktionären, nicht beim Unternehmen. Zusätzliche Schulden entstanden dadurch nicht. Frühere Käufe wurden teils über Wandelanleihen gestemmt, die inzwischen getilgt wurden. Viele Gläubiger wandelten ihre Forderungen in Aktien um, da der Kurs von Strategy über Jahre stark gestiegen war. Damit ist klar, selbst ein Bitcoin-Preis von 70.000 US-Dollar zwingt Strategy zu keinerlei Verkäufen.
Wie geht es für Strategy weiter?
Dass ein möglicher Indexausschluss die Aktie belasten könnte, gilt inzwischen als wahrscheinlich. Doch weder die bisher gekauften Bitcoin noch Saylors langfristige Strategie wären davon unmittelbar betroffen.
Für die Anleger stellt sich damit vor allem die Frage, wie stark ETF-Neugewichtungen die Aktie belasten könnten und ob sich nach einer möglichen MSCI-Neuordnung neue Chancen ergeben. Bitcoin selbst wäre von all dem nicht beeinträchtigt. Im Gegenteil. Bei Bitcoin erwarten die meisten Analysten inzwischen eine baldige Erholung, wobei auch einige Altcoins wie Bitcoin Hyper ($HYPER) stark profitieren könnten.
Bitcoin Hyper ist derzeit in aller Munde, da hier eine Layer-2-Lösung entwickelt wird, die Bitcoin mit den Vorteilen moderner Blockchains wie Solana ausstatten soll. Damit würde Bitcoin DeFi-fähig werden, was sich als Gamechanger erweisen könnte. Im Zentrum steht der $HYPER-Token, der aktuell noch im Vorverkauf erhältlich ist und dem Druck des Marktes standhält, da die Nachfrage schon jetzt explodiert ist, während der restliche Markt unter Druck steht.
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