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Tether gerät ins Wanken

Warum S&P den größten Stablecoin plötzlich als „weak“ einstuft und was das für Anleger bedeutet 26.11.2025, 21:43 Uhr von Cryptopr

Tether gerät ins Wanken: Warum S&P den größten Stablecoin plötzlich als „weak“ einstuft und was das für Anleger bedeutet
© cryptopr.com

Es gibt Tage im Krypton Markt, an denen man fast spürt, wie die Stimmung kippt. Die Nachricht über Tethers neue S&P-Bewertung hat genau diesen Effekt gehabt. Viele Analysten hatten zwar damit gerechnet, dass irgendwann etwas passieren würde, aber als S&P den größten Stablecoin der Welt tatsächlich auf „weak“ herunterstufte, war die Aufregung auf dem Krypto Markt greifbarer.

Tether, der digitale Dollar, den Trader seit Jahren fast reflexartig nutzen, um ihr Kapital gegen Kursschwankungen abzusichern, bekam das schlechteste Rating, das S&P zu vergeben hat. Und das ausgerechnet in einer Phase, in der ohnehin viel Nervosität in der Luft liegt. Bitcoin schwächelt, Altcoins rutschen tiefer, und viele Anleger klammern sich an digitale Vermögenswerte, die Stabilität vermitteln.

Dass ausgerechnet Tether in so einem Moment ins Rampenlicht gerät, hat schon eine gewisse Ironie.

Wie S&P die Entscheidung begründet

Wenn die Entscheidung von S&P analysiert wird, gibt es keinen dominierenden Grund, warum die Entscheidung getroffen wurde. Es ist eher eine Ansammlung kleinerer Probleme, die S&P jetzt offen anspricht.

Zum einen ist Tethers Reservekorb, das Kapital, um den Wert der Kryptowährung gegen den USD zu stabilisieren, in den vergangenen Monaten riskanter geworden. Er besteht inzwischen nicht mehr nur aus Staatsanleihen, sondern auch aus anderen Vermögenswerten wie Gold, Bitcoin, Krediten und Corporate Bonds. Vermögenswerte also, die auch Kursveränderungen unterliegen. Bei anderen Vermögensverwaltern wäre das eigentlich kein Problem, aber bei einem Stablecoin spielt die Stabilität des Reservekorbs eine wichtige Rolle.

Ein vielleicht noch größeres Problem ist die Kommunikation von Tether. Die Vertreter scheinen viel Informationen zu veröffentlichen, tatsächliche Beweise sind aber sehr rar. Es werden viele Berichte publiziert, aber es fehlen tatsächliche Informationen und Beweise. Wer genau welche Gelder hält, wer Kreditnehmer ist, wie solide Partnerbanken dastehen – all das bleibt vage. Genau diese Lücken hat S&P jetzt viel stärker bewertet.

Die Folge davon war eine Herabstufung. Nicht, weil Tether kurz vorm Kollaps steht, sondern weil das Gesamtbild einfach zu viele Fragen aufwirft.

Je mehr Zweifel, desto mehr Nachfrage – das seltsame Tether-Paradoxon

Was nach der Abwertung geschah, ist typisch auf dem Krypto Markt. Statt Panik auf dem Markt hervorzurufen, wurden mehr Tether gekauft. Der USDT wurde im November sogar stärker genutzt als in den Monaten davor. Daten von CoinDesk zeigen, dass die Dominanz des Stablecoins auf den höchsten Wert seit April kletterte.

Die Logik dahinter ist fast schon menschlich. Wenn die Märkte unter Druck stehen, wird in vertraute Vermögenswerte investiert, auch wenn diese unter Verdacht stehen.

Bitcoin verlor über 10 Prozent an Wert, sodass viele Investoren ihre Bitcoins verkauften. Das Kapital floss aber nicht zurück ins Bankensystem, sondern wurde wieder in USDT umgetauscht. Und so ist Tether plötzlich wieder ein Rettungsring, auch wenn der Ring selbst inzwischen leichte Gebrauchsspuren zeigt.

Ein System, das größer ist als seine Schwachstellen

Stablecoins haben auf dem Krypto Markt eine besondere Funktion. Sie sind das Bindeglied zwischen den volatilen Kryptowährungen und den kontrollierten Fiat-Währungen. Sie ermöglichen eine gesunde Liquidität auf dem Markt und werden besonders im DeFi-Bereich benötigt.

Und genau das macht die Situation heikel. Wenn eine Währung so dominant wird, dass praktisch jede Börse und jede dApp davon abhängt, dann wird jedes kleine Problem automatisch zu einem großen Risiko. Nicht heute, nicht morgen, aber vielleicht irgendwann.

Darum wird die S&P-Herabstufung auch nicht als „Crash-Warnung“ gesehen, sondern vielmehr als ein wichtiger informativer Hinweis. Es wäre naiv zu glauben, dass ein Billionenmarkt so weiterwächst, ohne irgendwann klare Regeln, echte Transparenz und vollständige Sicherheitskonzepte zu verlangen.

Wie Anleger reagieren – zwischen Bauchgefühl und Fakten

Die Analystenwelt ist gespalten. Tether ist zu groß, um einfach zu verschwinden und trotzdem wird die Warnung als ein wichtiges Signal angesehen, das Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Interessant ist, wie gelassen Tether selbst auf die Abstufung reagiert. Vertreter verweisen auf die eigene Stabilität, die weltweite Nutzung, und darauf, dass die Kryptowährung „voll gedeckt“ sei. Aber ein Rating wie dieses wirft Fragen auf und genau diese Fragen können Konsequenzen haben, vielleicht schlimmere als Tether lieb ist.

Warum ausgerechnet Pepenode jetzt so viel Aufmerksamkeit bekommt

Inmitten dieser eher schweren Diskussionen tauchen Projekte auf, die einen komplett anderen Ansatz verfolgen. Zum Teil spielerisch, innovativ, und etwas leichter. Eines davon ist Pepenode, ein Projekt, das schon im Presale über 2,3 Millionen USD eingesammelt hat und erstaunlich viel Zuspruch aus der Community bekommt.

Der Charme liegt im Konzept. Kein echtes Mining, kein Lärm, kein Stromverbrauch, sondern ein virtuelles Mining-Spiel, das in jedem Browser läuft. Teilnehmer bauen ein kleines digitales Serverzimmer, stellen Mining-Nodes hinein und verbessern sie Stück für Stück. Ein Großteil der für Upgrades ausgegebenen Token wird verbrannt, was langfristig Knappheit schafft. In einer Zeit, in der große Projekte wie Tether auf regulatorische Grenzen stoßen, wirken solche frischen Ideen fast befreiend und bieten vielen Tradern genau die Möglichkeit, ein interessantes Nebeneinkommen aufzubauen, an dem der gesamte Krypto Markt in den vergangenen Monaten gescheitert ist.

Jetzt in Pepenode investieren

Wohin das alles führt

Stablecoins stehen an einem Wendepunkt. Nicht nur Tether, sondern die ganze Kategorie. Seit Terra/LUNA 2022 gefallen ist, wird ohnehin genauer hingeschaut. Jetzt kommen Forderungen nach Standards, Audits, klaren Reserveregeln. Manche Alternativen wie USDC hoffen, davon zu profitieren. Andere experimentieren mit Algorithmen, was bisher selten gut endete. Es ist ein bisschen wie auf einer Baustelle. Alle wissen, dass am Fundament gearbeitet werden muss, aber niemand möchte den laufenden Betrieb stoppen.

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