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Goldpreis – Zwischenkorrektur im intakten Aufwärtstrend! 01.09.2026, 14:02 Uhr von DZBank

Goldpreis – Zwischenkorrektur im intakten Aufwärtstrend!
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© DZBank
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DAX 25.823,73 PKT -1,46 % Ariva Indikation

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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Der Goldpreis präsentierte sich in den vergangenen Wochen gut behauptet und konnte sich oberhalb der wichtigen Marke von 4.000 USD stabilisieren. Rückenwind kam dabei vor allem von der Währungsseite, nachdem der US-Dollar nach der Intervention des US-Finanzministeriums deutlicher unter Druck gekommen war. Übergeordnet profitiert das gelbe Edelmetall angesichts der weiterhin schwierigen geopolitischen Gemengelage aktuell weiterhin von seinem Nimbus als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten und bleibt daneben auch angesichts steigender Ölpreisnotierungen auch als Inflationsschutz gefragt. Nach dem zuletzt gesehenen Rücksetzer bietet sich bei Gold unserer Einschätzung nach eine interessante Chance für einen antizyklischen Long-Einstieg!

Die Lage – Goldpreis profitiert von Quantitative Easing und US-Dollarschwäche!

Angesichts rasant steigender Anleiherenditen entschloss sich das US-Finanzministerium Mitte August, sein Rückkaufprogramm langlaufender US-Staatsanleihen auf 4 Mrd. USD zu verdoppeln, um die Refinanzierungskosten für die US-Staatsverschuldung, die mittlerweile mit mehr als 40 Bio. USD ein neues Rekordhoch erreicht hatte, zu drücken. Damit rückte Gold als Asset wieder stärker in den Fokus. Denn angesichts fallender US-Realzinsen sinken auch die Opportunitätskosten für das gelbe Edelmetall, was Gold, das selbst keine Erträge abwirft, als Asset für Investoren attraktiver macht. Als weiterer Katalysator für den Goldpreis fungierte zuletzt die Schwäche des US-Dollars, zumal der Greenback gegenüber anderen Leitwährungen angesichts der ausgeweiteten US-Anleiherückkäufe zwischenzeitlich etwas deutlicher unter Druck kam. Obwohl der neue US-Notenbankchef Kevin Warsh im Rahmen des Notenbanktreffens in Jackson Hole angedeutet hatte, dass die US-Notenbank angesichts der wachsenden Inflationsgefahren im Zuge steigender Ölpreise wohl die Leitzinsen anheben wird, konnte sich der US-Dollar jedoch im Anschluss nicht nachhaltig erholen, was auch den Goldpreis tendenziell stützt. Da Gold wie andere Industrie- und Edelmetalle in US-Dollar gehandelt wird, verbilligt sich Gold für Käufer außerhalb des US-Dollarraums, was für eine tendenziell steigende Goldnachfrage vor allem in China und Indien spricht.

 

Die Perspektive: Zentralbanken kaufen weiter zu, Nahost-Konflikt sollte Goldnachfrage ankurbeln!

Gold bleibt angesichts der weiter bestehenden Inflationssorgen nicht nur bei Privatanlegern und institutionellen Investoren beliebt. Auch viele Zentralbanken setzen wohl auch aufgrund der rekordhohen US-Staatsverschuldung verstärkt auf das gelbe Edelmetall und fahren ihre Goldreserven weiter nach oben. Im abgelaufenen Q2 wurden laut einer Erhebung des World Gold Councils kumuliert 289 Tonnen Gold erworben, nachdem dieser Wert im Auftaktquartal 2026 lediglich bei 33 Tonnen gelegen hatte. Angesichts des erneut hochkochenden Nahost-Konflikts dürfte Gold wieder stärker als „sicherer Hafen“ in geopolitischen Krisenzeiten in den Fokus rücken, nachdem die USA am vergangenen Wochenende erneut Ziele im Iran angegriffen und das Mullah-Regime erneut US-Stützpunkte in Jordanien beschossen hatte.

 

Trading-Taktik: Der Goldpreis hatte nach den Anmerkungen von US-Notenbankchef Warsh sowohl am Freitag als auch am Montag etwas deutlicher korrigiert. Damit könnte nun ein Swing-Low beim Goldpreis entstanden sein, zumal Rücksetzer oberhalb der Marke von 4.200 USD zuletzt mit Käufen beantwortet wurden. Gelingt es den Bullen erneut, Kaufdruck zu entfalten, sollte der Goldpreis seine übergeordnete Aufwärtsbewegung wieder aufnehmen. Es bietet sich an, Long-Positionen mit einem Stop-Loss im Bereich unterhalb der Marke von 4.200 USD abzusichern.

 

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Gold Future Contract (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DN2E1E) auf den Gold Future Contract-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Gold-Future Contract-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negativen wie positiven) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen. Sollte der Kurs des Gold Future Contract-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-Out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis selbst werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf den Rohstoff des Basiswerts Gold Future Contract hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Basiswerts Gold Future Contract am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichen Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 0,1.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Gold Future Contract zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihre Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar

 

Stand: 01.09.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK AG

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Marcus Landau
Marcus Landau, Derivate-Experte der DZ BANK, ist seit 2003 in der Zertifikate- und Derivatebranche tätig und erstellt regelmäßig Analysen rund um die Aktien- und Rohstoffmärkte, die er mit spannenden Zertifikate-Ideen verknüpft.





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