Silber – Rallybewegung nimmt weiter Fahrt auf! 17.09.2025, 10:00 Uhr von DZBank

Silber – Rallybewegung nimmt weiter Fahrt auf!
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Silber setzte seine dynamische Rally in den vergangenen Wochen weiter fort und konnte erstmals seit September 2011 über die Marke von 40 USD/Feinunze klettern. Zuletzt konnte Silber wie die klassische Krisenwährung Gold angesichts der wachsenden geopolitischen Spannungen von seinem Nimbus als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten profitieren. Support kam außerdem von der Währungsseite, zumal Silber weiterhin von der anhaltenden Schwäche beim US-Dollar profitieren konnte. Auch technisch präsentiert sich Silber unserer Einschätzung nach weiterhin in einer starken Verfassung, zumal das Edelmetall zuletzt seine Aufwärtsbewegung nach dem Breakout über die psychologisch wichtige Marke von 40 USD weiter fortsetzen konnte!

Die Lage: Geopolitische Spannungen und US-Dollar-Schwäche sorgen weiter für Support!

Die Spannungen zwischen Russland und den NATO-Staaten bestimmen aktuell weiterhin das Geschehen auf dem Parkett. Nach dem Eindringen russischer Drohnen in den polnischen Luftraum sorgte zuletzt ein gemeinsames Militärmanöver von Russland und Belarus an der Ostgrenze der NATO erneut für Verunsicherung. Da am vergangenen Wochenende erneut mehrere russische Drohnen in der Nähe des polnischen und rumänischen Luftraums gesichtet wurden, gehen viele NATO-Beobachter von einer gezielten Provokation Russlands aus. Unterdessen hat die russische Armee ihre Angriffe auf Ziele in der Ukraine weiter intensiviert, sodass eine von vielen erhoffte Beilegung des seit Jahren andauernden Russland-Ukraine-Konflikts trotz der Vermittlungsbemühungen von US-Präsident Donald Trump in weite Ferne gerückt zu sein scheint. Entsprechend dürfte Silber als günstige Alternative zur klassischen Krisenwährung Gold weiter gefragt bleiben. Support kam zuletzt bei Silber erneut von der Währungsseite. Da die Fed im Rahmen der kommenden Notenbanksitzung aller Wahrscheinlichkeit nach die Leitzinsen senken wird, gab der Greenback zuletzt gegenüber anderen Leitwährungen wie dem Euro erneut ab. Da Silber wie andere Industrie- und Edelmetalle in US-Dollar gehandelt wird, verbilligt sich das Edelmetall für Käufer außerhalb des US-Dollarraums, was die Silbernachfrage vor allem in Indien und China weiter ankurbelt.

Die Perspektive: Solarausbau sorgt für steigende Silbernachfrage!

Als einer der wesentlichen Treiber für die Silbernachfrage dürfte sich der weiter forcierte Ausbau der Solarkapazitäten erweisen. Da nicht nur China und Indien den Ausbau ihrer Solarkapazitäten mit milliardenschweren Subventionen weiter vorantreiben, dürfte auch die Nachfrage bei Silber mittelfristig weiter anziehen. Bekanntlich spielt das Industriemetall bei Solarzellen eine wichtige Rolle, da der Einsatz von Silberpaste aufgrund der überlegenen elektrischen Leitfähigkeit für einen deutlich höheren Wirkungsgrad sorgt, weshalb die Nachfrage nach Silber auch mittelfristig deutlich anziehen dürfte. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Ghent University könnte der Silberbedarf der Photovoltaikindustrie bis 2030 auf rund 14.000 Tonnen pro Jahr anziehen, was angesichts einer weltweiten Jahresproduktion von 34.000 Tonnen Silber für Angebotsengpässe bei Silber sorgen könnte. Vor allem Indien steht aktuell bei Silber weiter auf der Käuferseite, wobei die Silberimporte in den Monaten Januar bis August 2025 kumuliert bei 6.148 Tonnen gelegen hatten. Da Indien die Einfuhrzölle für Silber im Juli von 15 auf 6 % gesenkt hatte, rechnen viele Marktbeobachter damit, dass die Silberimporte nach Indien auch in den Folgemonaten weiter überdurchschnittlich stark zulegen dürften.

Trading-Taktik: Nachdem Silber Anfang September auf ein neues Jahreshoch oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 40 USD ausbrechen konnte, setzte sich die Aufwärtsbewegung in der Folge weiter fort. Bullisch zu werten ist dabei die Tatsache, dass der Silberpreis nach knapp zweiwöchiger Konsolidierung zuletzt auf ein neues Jahreshoch oberhalb der Marke von 42 USD ausbrechen konnte. Damit stehen die Zeichen unserer Einschätzung nach auf Trendfortsetzung. Es bietet sich an, den Stop-Loss bei bestehenden Long-Positionen auf 34 USD nachzuziehen.

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Silber Future Contract (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DU24A3) auf den Silber Future Contract-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Silber-Future Contract-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negativen wie positiven) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen. Sollte der Kurs des Silber Future Contract-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-Out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis selbst werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf den Rohstoff des Basiswerts Silber Future Contract hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Basiswerts Silber Future Contract am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichen Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 1,0.

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Silber Future Contract zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihre Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar. 

Stand: 16.09.2025, DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Marcus Landau
Marcus Landau, Derivate-Experte der DZ BANK, ist seit 2003 in der Zertifikate- und Derivatebranche tätig und erstellt regelmäßig Analysen rund um die Aktien- und Rohstoffmärkte, die er mit spannenden Zertifikate-Ideen verknüpft.





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