Börse Aktuell – Korrekturgefahr steigt 20.12.2023, 07:58 Uhr von IG Europe

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DAX 24.322,60 PKT -0,28 % Ariva Indikation

An der Wall Street sind die Bullen los. Vor allem seit gut zwei Wochen kennt der S&P Kein Halten mehr. Allerdings mehren sich die Warnsignale. Die Anleger jenseits des Atlantiks werden zunehmend gierig. Und dies könnte zu einem Problem werden.

Der DAX hat ein wenig auf die Kursbremse getreten und sich von dem jüngsten Intraday-Rekordhoch von 17.000 Punkten erst einmal nach unten entfernt. Dagegen haben S&P & Co. das Tempo erhöht.

US-Anleger werden gieriger

Gier ist an der Börse kein allzu guter Ratgeber. Wenn immer mehr und mehr Anleger auf den fahrenden Börsenzug aufspringen, gibt es folglich immer weniger Marktteilnehmer, die den Index gen Norden heben können. Und diese Situation könnte nun beim S&P eintreten. Der Fear and Greed Index, der aus sieben Markttechnikindikatoren besteht, hat nun die Extremzone von 75 überwunden. Wird diese nach unten verlassen, kommt es in der Regel an der Wall Street zu einer Korrektur. Umgekehrt funktioniert der Fear and Greed Index sehr gut bei Übertreibungen auf der Unterseite, spricht also, wenn die Angst am Größten ist. In den vergangenen zwölf Monaten gab es zwei sehr gute Einstiegssignale. Das letzte stammt von Ende Oktober. Seit dem konnte der marktbreite US-Index um mehr als 16% gestiegen. Eine sehr beachtliche Performance.

S&P 500 – Reif für eine Korrektur

Auch die klassischen und beliebten Oszillatoren signalisieren eine Übertreibung. Hierbei wenden wir drei „Dinosaurier“ an. Im Augenblick notiert der S&P seit fünf Tagen oberhalb des oberen Bollinger Bandes (Einstellung 20 Handelstage und zwei Standardabweichungen). Der Relative Stärke-Index (RSI mit der Einstellung 14 Tage befindet sich seit sieben Tagen in der überkauften Zone. Auch der Stochastic warnt vor einer Überhitzung des Kursmotors. Allerdings kann der derzeit überkaufte Zustand noch eine Weile andauern. Auch der erwähnte Fear and Greed Index wird sich nicht plötzlich gen Süden bewegen. Kommt es zu Gewinnmitnahmen, wäre das ehemalige fallende Hoch bei 4.638 Punkten das erste Korrekturziel.


Christian Henke ist Senior Market Analyst beim Onlinebroker IG Europe GmbH für Deutschland und Österreich und seit mehr als 20 Jahren im Finanzsektor tätig. Er ist seit 2001 Mitglied in der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands (VTAD) und hat den Abschluss zum Certified Financial Technician (CFTe). Seine Schwerpunkte sind die Konstruktion von Handelssystem und die Point & Figure-Charts.




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