CFD-Trading

So funktioniert CFD-Trading 28.07.2026, 17:33 Uhr von MediaFeed

CFD-Trading: So funktioniert  CFD-Trading
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Was steckt hinter einem Contract for Difference? In Teil 1 unserer 4-teiligen CFD-Serie erklären wir Ihnen die Grundlagen. Wie funktionieren CFDs , was unterscheidet sie von Aktien und wie wirkt der Hebel.

Was ist ein CFD?

CFD steht für „Contract for Difference“. Auf Deutsch: Differenzkontrakt. Wir kaufen dabei keine Aktie und keinen Rohstoff. Stattdessen schließen wir mit dem Broker einen Vertrag ab, der die Kursdifferenz zwischen unserem Einstieg und unserem Ausstieg abbildet. Wenn der Kurs nach dem Kauf steigt, bekommen wir die Differenz gutgeschrieben. Wenn er fällt, wird die Differenz vom Konto abgezogen. Das Konzept ist ähnlich wie bei einer Wette, nur dass hier keine Quoten festgelegt werden, sondern echte Marktpreise in Echtzeit laufen.

Wir können das an einem Beispiel durchspielen:
Wir gehen im DAX bei 18.000 Punkten long, also kaufen und setzen auf steigende Kurse. Der DAX steigt im Laufe des Tages auf 18.100 Punkte und wir schließen die Position. Unser Gewinn beträgt 100 Punkte. Je nach Kontraktgröße kann das ein ordentlicher Betrag sein. Wenn der DAX allerdings auf 17.900 gefallen wäre, hätten wir 100 Punkte verloren.

Was CFDs von anderen Produkten unterscheidet

Die Frage kommt bei Tradern häufig: Warum nicht einfach das eigentliche Produkt wie z.B. die Aktie oder die Kryptowährung handeln? Wir können mit CFDs auch auf fallende Kurse setzen. Wenn wir davon ausgehen, dass der Bitcoin sinkt, eröffnen wir eine Short-Position und profitieren, wenn der Preis tatsächlich fällt. Und verlieren wiederrum, wenn der Preis vom Bitcoin steigt.

Der zweite Unterschied ist die Margin. Wenn wir eine Aktie für 500 Euro kaufen möchten, brauchen wir 500 Euro auf dem Konto. Bei einem CFD müssen wir nur einen Bruchteil davon hinterlegen. Wenn wir zum Beispiel eine DAX-Position im Wert von 18.000 Euro eröffnen wollen und der Hebel bei 1:20 liegt, dann brauchen wir nur 900 Euro als Sicherheitsleistung. Das restliche Kapital bleibt frei für andere Positionen oder als Puffer für Schwankungen.

Die Auswahl der im MetaTrader handelbaren CFDs. Aktuell können über 1.000+ unterschiedliche CFDs gehandelt werden.

Und dann wäre da noch die Produktvielfalt. Mit einem CFD-Konto können wir Indizes wie den DAX handeln, Währungspaare wie den EUR/USD, Rohstoffe wie Gold und Öl, Einzelaktien und teilweise auch Kryptowährungen. Alles über eine einzige Plattform und bei einem Broker. Wir brauchen kein separates Depotkonto für Aktien und kein extra Konto für den Devisenhandel.

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Der Hebel: Wie er funktioniert

Der Hebel ist beim CFD-Trading ein zentrales Thema und gleichzeitig der Punkt, der am häufigsten missverstanden wird. Der Hebel sorgt dafür, dass wir mit weniger Kapital größere Positionen bewegen können. Das verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen.

Seit einigen Jahren hat die europäische Finanzmarktaufsicht ESMA den maximalen Hebel für Privatanleger auf 1:30 begrenzt. Das war damals umstritten, weil viele Trader sich eingeschränkt gefühlt haben. Wenn wir aber mal durchrechnen, was ein höherer Hebel in der Praxis bedeutet, sieht die Sache anders aus. Bei einem Hebel von 1:200 brauchen wir für ein Lot im EUR/USD nur 500 Euro Margin. Ein Lot bewegt sich pro Pip um circa zehn US-Dollar. Der EUR/USD schwankt am Tag durchschnittlich zwischen 60 und 80 Pips. Das heißt, eine Gegenbewegung von nur 50 Pips würde unsere gesamte Margin aufbrauchen.

Mit dem Hebel von 1:30 und einem Konto von 5.000 Euro liegt die Margin für ein Lot bei rund 3.333 Euro, es bleiben circa 1.667 Euro Puffer. Das hält eine Gegenbewegung von über 160 Pips aus. Auf die Kosten, Spreads und weiteren Gebühren gehen wir im zweiten Teil dieser Artikelserie genauer ein.

Selbstverständlich hat der Hebel auch ein hohes Risiko. Liegen wir mit unserem Trade falsch und der Markt läuft gegen uns, ist das Kapital schneller verloren, als wenn wir ohne Hebel gehandelt hätten. Und auch bei einer Hebelbegrenzung von 1:30 ist ein schneller Totalverlust möglich.

CFDs zur Absicherung: Hedging

CFDs können theoretisch zur Absicherung eingesetzt werden, sind für Privatanleger jedoch komplex und mit erheblichen zusätzlichen Risiken verbunden.

Nehmen wir an, wir haben ein Aktienportfolio im Wert von 50.000 Euro. Die Nachrichtenlage verschlechtert sich und wir rechnen mit einer Korrektur. Alle Aktien zu verkaufen wäre eine Möglichkeit, aber das kostet Gebühren und vielleicht liegt unsere Einschätzung auch daneben. Also eröffnen wir eine Short-Position auf den DAX per CFD. Wenn der Markt tatsächlich fällt, gleicht der Gewinn aus dem Short einen Teil unserer Aktienverluste aus. Wenn der Markt weiter steigt, verlieren wir im CFD, profitieren dafür aber von den steigenden Aktienkursen.

 

Für wen eignet sich CFD-Trading?

CFDTrading eignet sich nur für risikobewusste, erfahrene Trader und ist für viele Privatanleger ungeeignet. Wenn wir unser Geld für die nächsten 20 Jahre anlegen und nicht mehr anrühren wollen, dann sind ETFs oder ein klassisches Aktiendepot wohl die bessere Wahl. CFDs sind für Trader gedacht, die sich aktiv mit den Märkten beschäftigen wollen.

Wer sich für das Thema interessiert und den Einstieg ausprobieren möchte, kann auf Smartbroker-CFD.de mit einem kostenlosen Demokonto starten. Dort handeln wir als Trader mit virtuellem Geld und echten Kursen und können uns mit der Software vertraut machen.

Bei Smartbroker-CFD arbeiten wir mit der GBE Brokers Limited als  CFD-Broker zusammen der dir den MetaTrader 4, MT5 und TradingView als Plattformen anbietet.

Ausblick auf Teil 2

In diesem Artikel haben wir die Grundlagen gelegt: Was sind CFDs und wie funktioniert der Hebel. Im nächsten Teil der Serie geht es um die Praxis: Welche Kosten entstehen beim CFD-Trading, worauf sollten wir bei der Wahl des Brokers achten, welche Plattform passt zu welchem Trader und welche typischen Fehler können wir von Anfang an vermeiden.

 

 

Risikohinweis:

93,62% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFDHandel bei diesem Anbieter.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.

Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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