Mit der finalen Bauentscheidung für Nussir und der Planung zur möglichen Wiederaufnahme von Springer positioniert sich diese Kritische Metalle-Firma in zwei der spannendsten Engpassrohstoffe: Kupfer und Wolfram.
Anzeige/Werbung – Dieser Artikel erscheint im Auftrag von Blue Moon Metals Inc.! · Bezahlte Beziehung: SRC swiss resource capital AG unterhält einen entgeltlichen IR-Beratervertrag mit Blue Moon Metals Inc. · Ersteller: JS Research GmbH, Olsberg · Autor: Jörg Schulte (GF JS Research GmbH) · Vergütung durch SRC · Erstveröffentlichung: 16. Juni 2026, 5:36 Uhr Europa/Berlin ·
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
kritische Mineralien sind längst mehr als ein Spezialthema der Rohstoffwelt. Kupfer, Silber, Zink, Wolfram, Germanium und Gallium entscheiden heute mit darüber, ob Elektromobilität, Stromnetze, erneuerbare Energien, Halbleiter, Verteidigungstechnik und industrielle Lieferketten verlässlich funktionieren. Genau deshalb ist der Kampf um neue, westliche und politisch verlässliche Bezugsquellen in vollem Gange.
Die jüngsten Daten der Internationalen Energieagentur zeigen, wie stark Produktion und Verarbeitung vieler kritischer Mineralien regional konzentriert sind. Parallel haben Exportbeschränkungen einzelner Länder den Markt nervöser gemacht und bei mehreren Rohstoffen scharfe Preissprünge ausgelöst.
Quelle: IEA Global Critical Minerals Outlook 2025 ; Eigene Darstellung
Für Anleger entsteht damit ein klares Bild: Wer heute Projekte in stabilen Tier-1-Regionen bis in Richtung Produktion bringt, kann in einem Markt mit struktureller Knappheit deutlich stärker wahrgenommen werden. Je mehr Markt- und Handelsbeschränkungen in erster Linie durch die führenden Hersteller und Veredler in den letzten Jahren dazukamen, desto stärker war der Preisausschlag bei Kritischen Mineralien.
Quelle: IEA Global Critical Minerals Outlook 2025 ; Eigene Darstellung
Genau in dieses Umfeld stößt Blue Moon Metals Inc. (WKN: A413T9) vor.
Das Unternehmen entwickelt laut eigenen Angaben fünf Polymetall-Projekte mit vorhandener oder historischer Infrastruktur: ‚Nussir‘ und ‚NSG‘ in Norwegen sowie ‚Blue Moon‘, ‚Springer‘ und ‚Apex‘in den USA. Damit bündelt Blue Moon Metals (WKN: A413T9) mehrere Rohstoffthemen, die politisch und industriell immer wichtiger werden.
‚Nussir‘: Aus der Studie wird Bau!
Der zentrale Meilenstein ist die finale Investitionsentscheidung für den Bau des ‚Nussir‘-Kupfer-Gold-Silber-Projekts in Nordnorwegen. Aus einem Entwicklungsprojekt wird damit ein konkretes Bauprojekt. Nach Angaben des Unternehmens begann der Minenbau bereits im April 2026, die erste Produktion ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen. Für Anleger ist genau dieser Übergang entscheidend: Die Story wandert aus der reinen Planungsphase in die Umsetzungsphase.
‚Nussir‘ ist nicht irgendein Kupferprojekt. Die Liegenschaft liegt in Finnmark, verfügt über Zugang zu bestehender Infrastruktur, Wasser, erneuerbarer Hochspannungsenergie und einem ganzjährig eisfreien Hafenbereich. Zusätzlich erhielt ‚Nussir‘ im Juni 2025 von der EU-Kommission den Status eines strategischen Projekts im Rahmen des Critical Raw Materials Act. Das ist kein Freifahrtschein und keine Finanzierungsgarantie, aber ein starkes politisches Signal für die strategische Bedeutung des Projekts.
Die wichtigsten Eckdaten der Machbarkeitsstudie!
Die im April 2026 veröffentlichte Machbarkeitsstudie wurde von Worley Europe Limited mit Wirksamkeitsdatum 14. April 2026 erstellt und nach NI 43-101 unterstützt. Sie umfasst den Untertage-Abbau der definierten Mineralreserven des ‚Nussir‘-Vorkommens und zeigt eine 13-jährige Minenlaufzeit mit einer geplanten Nennkapazität von 6.000 Tonnen pro Tag.
Quelle: Blue Moon Metals
Im Konsensszenario rechnet die Studie mit 185.000 Tonnen Kupferproduktion über die Lebensdauer der Mine, durchschnittlich 77,2 Mio. USD freiem Cashflow pro Jahr in den Vollproduktionsjahren, einem Nachsteuer-NPV von 235 Mio. USD bei 8 % Diskontsatz sowie einer internen Verzinsung von 19 %. Die ‚All-in Sustaining Costs‘ liegen in diesem Szenario bei 2,05 USD/lb Kupfer, jeweils nach Nebenproduktgutschriften.
Noch spannender wird das Bild im Spotpreis-Szenario der Studie, das auf Metallpreisen vom 4. März 2026 basiert. Dort steigt der durchschnittliche jährliche freie Cashflow auf rund 125 Mio. USD, der Nachsteuer-NPV8 auf 559 Mio. USD und die interne Verzinsung auf 31,2 %. Wichtig für eine faire Einordnung: Diese Spotwerte sind keine Garantie, sondern eine Sensitivität auf höhere Metallpreise.
Quelle: Blue Moon Metals
Finanziell hat Blue Moon (WKN: A413T9) ebenfalls einen großen Schritt gemacht. Das Unternehmen erwartet, die verbleibenden geschätzten Investitionskosten von rund 184 Mio. USD für ‚Nussir‘ durch vorhandene Mittel, noch nicht gezogene Beträge aus dem bereits angekündigten Projektfinanzierungspaket über 140 Mio. USD und die jüngst abgeschlossenen ‚Bought-Deal‘-Finanzierungen über rund 156 Mio. CAD zu decken. Damit wirkt das Projekt im Rohstoff-Junior-Vergleich ungewöhnlich weit fortgeschritten: technische Studie, Bauentscheidung,Finanzierungsbausteine und konkreter Zeitplan greifen ineinander.
Zusätzliche Fantasie liefert die Geologie!
Die aktuelle Studie ist stark - und sie bildet nicht das gesamte mögliche Potenzial ab. Blue Moon (WKN: A413T9) verweist darauf, dass die Lagerstätte nach Westen und in die Tiefe offen bleibt. Das Unternehmen sieht zudem Chancen, durch zusätzliche Bohrungen Ressourcen zu erweitern und die Minenlaufzeit perspektivisch auszudehnen.
Quelle: Blue Moon Metals
Die im April gemeldeten Bohrergebnisse unterstreichen diese Chance: unter anderem 6,7 m wahre Mächtigkeit mit 1,75 % Kupfer, 0,16 g/t Gold und 27,9 g/t Silber.
‚Springer‘: Wolfram-Neustart in Nevada rückt in den Fokus!
Während ‚Nussir‘ die Kupferseite der Investmentstory schärft, öffnet ‚Springer‘ in Nevada ein zweites, strategisch hochinteressantes Kapitel. Blue Moon hat die Übernahme der ehemals produzierenden ‚Springer‘-Wolfram-Mine und des Verarbeitungskomplexes im Februar 2026 abgeschlossen und anschließend die Planung für eine mögliche Wiederaufnahme der Produktion gestartet. Das Ziel des Unternehmens ist ein Neustart bis zum vierten Quartal 2027.
Quelle: Blue Moon Metals
‚Springer‘ verfügt laut Unternehmensangaben über einen 1.300 Fuß tiefen Vertikalschacht, Untertagebaue, eine Aufbereitungsanlage mit 1.200 Tonnen Tageskapazität, Mahl- und Flotationskreisläufe sowie einen stillgelegten ‚APT‘-Kreislauf. Hinzu kommen Wasserrechte, überwiegend vorhandene Genehmigungen und Infrastruktur. Genau diese Kombination macht ‚Springer‘ für Blue Moon (WKN: A413T9) so interessant: Es geht nicht um eine grüne Wiese, sondern um den möglichen Neustart eines historischen US-Wolfram-Komplexes.
Wolfram ist für hitzebeständige Legierungen, Werkzeuge, Industrieanwendungen,Pulvermetallurgie und Verteidigungstechnik von strategischer Bedeutung. Gleichzeitig wird der Markt stark von China geprägt. Blue Moon (WKN: A413T9) verweist darauf, dass China rund 80 % der globalen Wolframversorgung ausmacht und dass Wolframpreise in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen sind.
Quelle: Fortune Business Insights ; Eigene Darstellung
In einem solchen Umfeld hätte eine wiederaufgenommene US-Produktion eine hohe strategische Signalwirkung.
Die ‚Springer‘-Zahlen müssen jedoch sauber eingeordnet werden!
Historische Schätzungen für ‚Springer‘ nennen 355.000 Tonnen mit 0,537 % WO3 in der Kategorie ‚angezeigt‘ sowie 1.934.600 Tonnen mit 0,493 % WO3 in der Kategorie ‚abgeleitet‘. Diese Werte sind geologisch interessant, dürfen aber nicht wie aktuelle Ressourcen oder Reserven behandelt werden.
Quelle: Blue Moon Metals
Das Managementmodell von Blue Moon (WKN: A413T9) geht davon aus, dass ‚Springer‘ potenziell 107.000 bis 124.000 MTU Wolframtrioxid in einem hochwertigen Scheelit-Konzentrat produzieren könnte. Eine MTU entspricht bei Wolfram üblicherweise 10 Kilogramm WO3. Die geschätzten Cash Costs liegen laut Blue Moon bei 300 bis 400 USD/MTU nach Molybdän-Gutschriften. Gleichzeitig weist das Unternehmen selbst darauf hin, dass ‚Springer‘ derzeit ohne aktuelle Machbarkeitsstudie und ohne aktuelle Mineralreserven in Richtung Wiederaufnahme vorangetrieben wird. Damit ist das Chance-Risiko-Profil außergewöhnlich spannend, aber auch deutlich risikobehaftet.
Konsolidierung rund um ‚Springer‘!
Parallel zur Neustartplanung hat Blue Moon (WKN: A413T9) die Landposition rund um ‚Springer‘ gestärkt. Das Unternehmen vereinbarte den Erwerb von neun nicht patentierten Mineral-Claims in der Nähe der ‚Springer‘-Mine von GoldPlay LLC und Robert Schafer. Die Gegenleistung umfasst 188.199 Blue-Moon-Aktien, 1 Mio. USD in bar und eine gestaffelte Bruttoertragslizenzgebühr. Die ‚Claims‘ umfassen Teile historisch identifizierter Adern, darunter Stank, O'Byrne und Teile von Sutton.
Quelle: Blue Moon Metals
Historische Bohrungen auf den neu erworbenen ‚Claims‘ zeigten unter anderem 1,0 m mit 3,95 % WO3 in Bohrung SU-43. Auch hier gilt: Solche Daten sind ein starker Hinweis auf das Potenzial, ersetzen aber keine aktuelle Ressourcenschätzung und müssen durch weitere technische Arbeiten bestätigt werden.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=H0Tlgt2k2sg&t=2434s
Fazit: Zwei Rohstofftrends, ein klarer Transformationspfad!
Blue Moon Metals (WKN: A413T9) verbindet aktuell zwei der spannendsten Rohstoffthemen des Westens: Kupfer für Elektrifizierung, Netze und Industrie - und Wolfram für strategische Industrie- und Verteidigungsanwendungen. Mit ‚Nussir‘ verfügt das Unternehmen über ein weit fortgeschrittenes Kupfer-Gold-Silber-Projekt in Norwegen, das bereits die finale Bauentscheidungerhalten hat und laut aktueller Planung 2027 in Richtung Produktion gehen soll. Mit ‚Springer‘ kommt ein US-Wolfram-Neustart hinzu, der bei Erfolg in einem extrem engen Markt erhebliches strategisches Gewicht bekommen könnte.
Für risikobewusste Rohstoffanleger ist genau diese Mischung interessant: ‚Nussir‘ liefert den fortgeschrittenen, studiengestützten Kern. ‚Springer‘ liefert die zusätzliche Wolfram-Fantasie. Dazu kommen ein breiteres Portfolio kritischer Metalle, prominente strategische Aktionäre und ein Marktumfeld, in dem westliche Rohstoffversorgung wieder Chefsache geworden ist. Die Aktie bleibt wegen Projekt-, Finanzierungs-, Genehmigungs-, Rohstoffpreis- und Umsetzungsrisiken spekulativ. Wer diese Risiken einordnen kann, findet bei Blue Moon Metals (WKN: A413T9) jedoch eine der dynamischeren Transformationsstorys im Segment kritischer Mineralien.
Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte
Quellen und Methodik
Blue Moon Metals Inc.: Pressemitteilung vom 16.04.2026, "Blue Moon Announces Results of ‚Nussir‘ Project Feasibility Study".
Blue Moon Metals Inc.: Pressemitteilung vom 27.04.2026, "Final Investment Decision to Construct ‚Nussir‘ Project Mine / Intention to Construct ‚Springer‘ Tungsten Mine".
Blue Moon Metals Inc.: Pressemitteilung vom 28.04.2026, "Blue Moon Consolidates ‚Springer‘ Tungsten Claims".
Blue Moon Metals Inc.: Pressemitteilung vom 06.05.2026, "Closing of C$156 Million Bought Deal Offerings".
Blue Moon Metals Inc.: Projektseiten ‚Nussir‘ und ‚Springer‘ sowie Unternehmenspräsentationen.
International Energy Agency: Global Critical Minerals Outlook 2025.
Fortune Business Insights: Tungsten Market Outlook.
Marketplace.org und Tagesschau.de zu Wolframpreis-/Lieferkettenentwicklung.
BCSC/NI 43-101-Hinweise zu historischen Schätzungen, Mineralressourcen und Mineralreserven.
Methodik/Annahmen: Auswertung öffentlich zugänglicher Unternehmensmeldungen, Projektseiten, technischer Kennzahlen und Marktquellen; keine eigenen Kursmodelle; qualitative werbliche Einordnung. Update-Policy: kein automatisches Update geplant. Stand: 15. Juni 2026.
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Besondere NI-43-101-/BCSC-Hinweise zu ‚Springer‘: Historische Schätzungen, historische Bohrergebnisse und historische Projektangaben zu ‚Springer‘ sind nicht als aktuelle Mineralressourcen oder Mineralreserven zu verstehen, sofern sie nicht ausdrücklich durch eine qualifizierte Person nach aktuellem Standard bestätigt wurden. Eine qualifizierte Person hat nach Unternehmensangaben bisher nicht ausreichend Arbeit geleistet, um die historischen ‚Springer‘-Schätzungen als aktuelle Mineralressourcen oder Mineralreserven zu klassifizieren. Blue Moon behandelt diese historischen Schätzungen daher nicht als aktuelle Mineralressourcen oder Mineralreserven.
Besondere Hinweise zur ‚Springer‘-Wiederaufnahme: Die vom Unternehmen avisierte Wiederaufnahme der ‚Springer‘-Produktion basiert derzeit wesentlich auf internen Managementmodellen und nicht auf einer aktuellen Machbarkeitsstudie mit ausgewiesenen Mineralreserven, die technische und wirtschaftliche Tragfähigkeit demonstriert. Nach Unternehmensangaben weisen Projekte, die ohne aktuelle Machbarkeitsstudie in Richtung kommerzielle Produktion vorangetrieben werden, ein deutlich höheres technisches und wirtschaftliches Risiko auf. Es gibt keine Gewähr, dass ‚Springer‘ wie geplant, zu den erwarteten Kosten, mit den erwarteten Produktionsmengen oder überhaupt wieder in Betrieb genommen wird.
Mineralressourcen und Mineralreserven: Mineralressourcen sind keine Mineralreserven und weisen nicht zwingend eine nachgewiesene wirtschaftliche Abbaubarkeit auf. Abgeleitete Ressourcen sind geologisch spekulativer als gemessene oder angezeigte Ressourcen und dürfen nach NI 43-101 grundsätzlich nicht als Grundlage von Machbarkeits- oder Vormachbarkeitsstudien dienen, außer im Rahmen der dafür zulässigen Ausnahmen. Es darf nicht unterstellt werden, dass weitere Arbeiten zu wirtschaftlich abbaubaren Reserven führen.
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