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Eine turbulente Achterbahnfahrt: Die Inflation in Deutschland 31.03.2023, 12:11 Uhr von BörsenNEWS.de

Eine turbulente Achterbahnfahrt: Die Inflation in Deutschland
© / Bild: iStock.com/Yingko

Kaum hat das neue Jahr begonnen, ist auch schon das erste Quartal vorüber – und was für ein Quartal das war! Die Märkte haben in den vergangenen Monaten eine Achterbahnfahrt hingelegt, die es in sich hatte:

  • Renditeanstieg bei Staatsanleihen
  • Zinssenkung und Erdgas-Kontrakten
  • Steigende Rohstoffpreise
  • Aufwärtstrend bei Währungs- und Aktienmärkten

Der Januar startete völlig anders als der darauf folgende Februar, der geradezu das diametrale Gegenteil des ersten Monats des Jahres darstellte. Der März wiederum war eine spannende Mischung aus beiden Vormonaten und sorgte für eine aufregende Zeit an den Märkten. Auch die rasante Entwicklung der Inflationsrate stellte den deutschen Markt vor einige Herausforderungen.

Inflationsentwicklung im März

Die Inflation in Deutschland hat im März einen deutlichen Rückgang erfahren, wie das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung bekannt gab. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Inflationsrate auf 7,4 Prozent, nachdem sie im Februar noch bei 8,7 Prozent gelegen hatte. Analysten hatten einen Rückgang von 7,3 Prozent erwartet, doch der zugrunde liegende Inflationsdruck bleibt trotz des Rückgangs hoch. Die monatliche Veränderung der Gesamtinflation blieb mit 0,8 Prozent im Vergleich zum Februar unverändert, was bedeutet, dass es keinen Grund für eine vorzeitige Entwarnung gibt.

Teuerungsrate in Spanien sinkt ebenfalls

Die vorläufigen Schätzungen aus Spanien zeigen ein ähnliches Bild. Die jährliche Teuerungsrate der Verbraucherpreise sank im März auf 3,3 Prozent, nachdem sie im Februar noch bei sechs Prozent gelegen hatte. Dieser Wert liegt nicht nur deutlich unter den Markterwartungen von 3,8 Prozent, sondern ist auch der niedrigste seit August 2021. Doch trotz des Rückgangs bleibt der zugrunde liegende Preisdruck in Spanien hoch. Die jährliche Kerninflationsrate sank nur leicht von 7,6 Prozent im Februar auf 7,5 Prozent.

Das Dilemma der EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) steht vor einem Dilemma, wenn es darum geht, die Zinssätze zu erhöhen. Der Gesamtindex und der Kernindex entwickeln sich in entgegengesetzte Richtungen. Die niedrigeren Energiepreise drücken die Gesamtinflation nach unten, während die nachhaltigeren Inflationskomponenten weiterhin ansteigen. Entsprechend steigen die Erwartungen der Geldterminmärkte hinsichtlich des Gipfels des EZB-Einlagesatzes an. Die Märkte antizipieren mittlerweile zwei zusätzliche Zinsschritte von je 25 Basispunkten.

Hier mehr erfahren zum FED-Zinsentscheid vom 22.03.2023.

Schwankungsbreite der Rendite deutscher Staatsanleihen

Die Rendite zweijähriger deutscher Staatsanleihen reagierte empfindlich auf geldpolitische Veränderungen. Nach Veröffentlichung der leicht schwächer als erwarteten Inflationsdaten aus Spanien sank die Rendite zwischenzeitlich von 2,6 Prozent auf 2,5 Prozent. Im weiteren Handel kam es jedoch zu einer spürbaren Gegenbewegung, die von den stärker als erwarteten Inflationsdaten aus Deutschland zusätzlich gestützt wurde. In der Spitze erreichte die Rendite zweijähriger Bunds knapp die 2,8-Prozent-Marke.

Status Quo

Die Inflationsrate in Deutschland ist im März auf 7,4 Prozent gesunken, während die Teuerungsrate in Spanien auf 3,3 Prozent gefallen ist. Trotz des Rückgangs bleibt der zugrunde liegende Inflationsdruck hoch und die Europäische Zentralbank steht vor einem Dilemma bezüglich einer Zinserhöhung. Die Rendite deutscher Staatsanleihen schwankte in Reaktion auf geldpolitische Veränderungen.

Börsennews-Redaktion / RB

Quelle: Newsletter Deutsche Bank „Märkte am Morgen: Weitere Entspannung an den Märkten“, 31.03.2023

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