Am gestrigen Mittwoch teilte der Chemiekonzern BASF die Zahlen zum dritten Jahresviertel mit. Laut dem Bericht verdiente das Unternehmen deutlich weniger als vor einem Jahr: Aktien von BASF sind bereits mehr als 56 Prozent gefallen. Analysten hatten mit einem größeren Gewinn gerechnet.

Aktuelle Lage

Der Ludwigshafener Chemiekonzern, der in der Zeiten der Gaskrise unter Druck steht, bemüht sich um die Verbesserung der Situation. Die Vertretenden von BASF teilten mit, dass massive Anstrengungen für die Minimierung der drohenden Folgen der Gaskrise auf die Industrie, vorgenommen wurden.

Das macht noch Hoffnung!

Ein langfristiges Ziel, das der Konzern BASF sich setzt, ist die Senkung der Kosten. Von 2023 bis 2024 soll ein Sparprogramm eingeführt werden, welches die jährlichen Kosten außerhalb der Produktion um voraussichtlich 500 Millionen Euro senken könnte. Mehr als die Hälfte dieser Einsparungen sollen am Standort von BASF im Ludwigshafen realisiert werden. Am Ludwigshafener Standort werden aktuell circa 39 000 der weltweit 111 000 BASF-Mitarbeitende beschäftigt. Unternehmens-, Service- und Forschungsbereiche sowie auch die Konzernzentrale sollen für die Verfolgung dieses Ziels gestrafft werden. Dementsprechend arbeitet der Konzern intensiv an der Verbesserung seiner Kostenposition in Deutschland.

Die BASF-Aktie

Die Anteilsscheine von BASF sind im XETRA- Handel um 0,93 Prozent auf 41,75 Euro gefallen. Laut dem letzten Bericht bezüglich der Zahlen vom dritten Jahresviertel sei der Gewinn nach dem Steuerabzug voraussichtlich von 1,25 Milliarden Euro im Vorjahr auf 909 Millionen Euro zurückgegangen. Jedoch rechnet BASF weiterhin mit einem operativen Ergebnis zwischen 6,8 Milliarden und 7,2 Milliarden Euro. Die detaillierten Quartalsergebnisse von dem Chemiekonzern BASF sollen am 26. Oktober dargestellt werden.

/sn

Quelle: BörsenNEWS.de