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Was bedeutet der Umbau für die Aktie? 29.05.2025, 10:16 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Iphone
© Symbolbild

Apple kündigt radikalen Umbau an: So will der Tech-Riese 2026 alles verändern

Neues Betriebssystem-Namensschema sorgt für Aufsehen

Apple plant einen grundlegenden Wechsel: Künftig sollen die Betriebssysteme nicht mehr durch Versionsnummern, sondern durch Jahreszahlen gekennzeichnet werden. Das bedeutet, dass nach dem aktuellen iOS 18 direkt „iOS 26“ folgt – ebenso iPadOS 26, macOS 26, watchOS 26, tvOS 26 und visionOS 26. Laut Insidern will Apple damit für Klarheit bei Kunden und Entwicklern sorgen, da die bisher unterschiedlichen Nummerierungen auf asynchron gestartete Produkte zurückgehen. Offiziell äußerte sich Apple dazu nicht. Die Ankündigung wird für den 9. Juni auf der Worldwide Developers Conference erwartet, begleitet von einem umfassenden Redesign der Benutzeroberflächen, intern „Solarium“ genannt.

Von Samsung und Microsoft inspiriert, aber mit eigenem Twist

Das neue Schema erinnert an Strategien anderer Tech-Giganten: Samsung etwa benannte 2020 seine Galaxy-S-Serie nach dem Jahr (Galaxy S20 statt S11), Microsoft machte es mit Windows 95, 98 und 2000 vor. Apple geht aber noch einen Schritt weiter – die Systeme werden nach dem kommenden Jahr benannt. So erscheinen die 2025 veröffentlichten Updates bereits als „26er“-Version, ähnlich wie bei Autoherstellern, die ihre Modelle vorausschauend labeln. Sollte Apple den Plan fortführen, käme 2026 dann „Version 27“.

iPad wird mehr wie ein Mac, AI-Offensive für Entwickler

Neben der Namensänderung stehen auch inhaltlich große Neuerungen an. Das iPad erhält eine stärker Mac-ähnliche Nutzererfahrung, was es vor allem für Office-Anwendungen attraktiver machen soll. Außerdem wird Apple seine KI-Modelle für Drittentwickler öffnen – ein klarer Schritt, um die Apple-Intelligence-Plattform zu stärken. Zu den weiteren Features zählen Live-Übersetzungen für AirPods und Siri, Augensteuerung für die Vision Pro, eine arabisch-englische Tastatur, ein digitaler Kalligrafiestift für den Apple Pencil sowie eine neue Gaming-App.

Handelskrieg-Risiken setzen Aktie unter Druck

Während sich die Software-Zukunft neu sortiert, hat Apple mit geopolitischem Gegenwind zu kämpfen. Donald Trump drohte zuletzt mit einem 25%-Zoll auf alle im Ausland gefertigten Smartphones, wenn Apple die iPhone-Produktion nicht in die USA verlagert. Die Aktie verlor daraufhin 3 % und markierte die achte Verlustwoche in Folge – die längste Durststrecke seit Januar 2022. Analysten wie Haris Khurshid (Karobaar Capital) warnen: „Auch wenn die Drohung politisch motiviert ist, kann der Markt die Risiken nicht ignorieren.“

iPhone-Produktion in den USA? Ein teures Märchen

Laut Daniel Ives (Wedbush) wäre eine komplette US-Produktion ein „Märchen, das nicht machbar ist“. Bloomberg Intelligence schätzt, dass die Verlagerung mehrere Quartale dauern würde, während Bank of America berechnete, dass iPhones dann bis zu 90 % teurer würden. Um die Margen zu halten, müsste Apple laut Wells Fargo die Preise um 250–300 USD anheben. Ives meint sogar, ein US-iPhone würde etwa 3.500 USD kosten.

Gewinnschätzungen unter Druck, Aktie überbewertet?

Das Marktumfeld bleibt angespannt: Die Konsensschätzungen für Apples Nettogewinn 2026 sind in den letzten drei Monaten um 5,1 % gefallen, die Umsatzerwartungen um 3,9 %. Apple wird derzeit mit dem 26-fachen der geschätzten Gewinne bewertet – mehr als der Zehnjahresdurchschnitt und höher als bei Megacap-Peers mit schnellerem Wachstum. Brian Mulberry (Zacks Investment Management) warnt: „Man versucht hier, ein fallendes Messer zu fangen.“ Für langfristige Investoren könnte sich ein attraktiver Einstiegspunkt bieten – noch sei es aber nicht soweit.

Bn-Redaktion/ts
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