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ASML überrascht

Analysten heben Kursziel deutlich an 24.04.2026, 12:40 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Halbleiter
© Symbolbild von Vishnu Mohanan auf Unsplash
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
ASML Holding 1.240,10 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Starke Zahlen und höhere Prognosen treiben die Erwartungen

Die Bewertung von ASML durch große Investmentbanken fällt derzeit eindeutig aus: Die jüngste Kursschwäche wird nicht als Trendbruch interpretiert, sondern als temporäre Phase innerhalb eines intakten Wachstumspfads. Seit Jahresbeginn konnte die Aktie bereits rund 24 Prozent zulegen und notiert aktuell bei 1.226 Euro.

Goldman Sachs unterstreicht diese Einschätzung und hat am 23. April das Kursziel von 1.450 auf 1.570 Euro angehoben, während das „Buy“-Rating bestätigt wurde. Als zentrale Argumente nennen die Analysten ein starkes erstes Quartal 2026 sowie eine nach oben angepasste Jahresprognose. Für den Zeitraum von 2026 bis 2030 wurden die eigenen Umsatz- und Bruttogewinnschätzungen um sechs bis zehn Prozent erhöht. ASML gilt dabei weiterhin als Schlüsselprofiteur der global steigenden Nachfrage nach Hochleistungschips für KI-Anwendungen.

Die aktuellen Geschäftszahlen liefern die Grundlage für diese Einschätzung: Im ersten Quartal erzielte das Unternehmen einen Nettoumsatz von 8,8 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 2,8 Milliarden Euro. Die Bruttomarge erreichte 53,0 Prozent und lag damit am oberen Ende der eigenen Prognosespanne. Für das Gesamtjahr hebt das Management die Umsatzguidance auf 36 bis 40 Milliarden Euro an.

High-NA-Verzögerung sorgt für Unsicherheit — struktureller Trend bleibt

Für kurzfristige Irritationen sorgten Berichte über einen Großkunden, der die Massenproduktion mit High-NA-EUV-Systemen auf das Jahr 2029 verschieben will. Analysten von UBS und Citigroup ordneten diese Entwicklung jedoch ebenfalls am 23. April als temporären Gegenwind ein.


Die Argumentation: Einige Halbleiterhersteller priorisieren aktuell die Kosteneffizienz bestehender Anlagen, während andere Marktteilnehmer wie Intel und Samsung die Einführung der neuen Technologie deutlich offensiver vorantreiben. Dadurch dürfte sich die Nachfrage insgesamt stabilisieren, auch wenn sich einzelne Investitionsentscheidungen zeitlich verschieben. In diesem Kontext wird die Verzögerung weniger als strukturelles Risiko gesehen, sondern vielmehr als Frage des Timings innerhalb eines weiterhin wachsenden Marktes für fortschrittliche Lithografie-Technologie.

Kontinuität im Management — Blick richtet sich auf Auftragseingang

Auch auf Unternehmensebene setzt ASML auf Stabilität. Auf der Hauptversammlung am 22. April wurden mehrere Personalentscheidungen bestätigt: Marco Pieters übernimmt für vier Jahre die Rolle des Chief Technology Officer. CFO Roger Dassen bleibt ebenfalls für vier Jahre im Amt, während COO Frédéric Schneider-Maunoury für weitere zwei Jahre bestätigt wurde.

Der Aktienkurs liegt aktuell rund fünf Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 1.295 Euro. Vor diesem Hintergrund rückt die Frage in den Fokus, ob das von Goldman Sachs ausgegebene Kursziel von 1.570 Euro erreichbar ist. Entscheidend dürfte sein, ob die Nachfrage nach KI-Chips weiterhin die erwartete Dynamik entfaltet und sich dies im Auftragseingang der kommenden Quartale widerspiegelt.

Bn-Redaktion/aw
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