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ASML vor den Zahlen

Ist der aktuelle Rücksetzer ein schlechtes Vorzeichen? 08.10.2026, 11:49 Uhr Jetzt kommentieren: 0

ASML vor den Zahlen: Ist der aktuelle Rücksetzer ein schlechtes Vorzeichen?
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© © Bart van Overbeeke, 2018
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Name Aktuell Diff. Börse
ASML Holding 1.594,50 EUR -1,26 % Lang & Schwarz
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Zuletzt verzeichnete die Aktie jedoch kleinere Gewinnmitnahmen. Wie sind diese einzuordnen?

Zahlen zum 3. Quartal 2026 müssen überzeugen

ASML überzeugte mit dem Zahlenwerk zum 2. Quartal 2026 in allen wichtigen Punkten. Die Umsatz- und Gewinnentwicklung fiel im Juni-Quartal stark aus und auch die Verbesserung der Bruttomarge auf 54 Punkte wusste zu gefallen. ASML hob im Rahmen der Q2-Datenveröffentlichung zudem die Prognosen für das Gesamtjahr 2026 deutlich an. Auch diese Anhebung der Prognose gilt es nun, mit den Q3-Daten zu bestätigen.

Analysten sind im Vorfeld optimistisch für die Aktie

Das Gros der Analysten ist unmittelbar vor den Q3-Daten unverändert optimistisch. So bewerten die Analysten von JPMorgan die Aktie mit „overweight“. Das Kursziel sehen sie nach wie vor bei 2.100 Euro. Die Analysten der Schweizer UBS bestätigten ihr Votum „buy“ für die Aktie, lehnen sich mit ihrem Kursziel von 2.350 Euro für die ASML-Aktie sogar noch etwas weiter aus dem Fenster. Zurückhaltung herrscht  hingegen bei den Analysten von Jefferies. Deren Votum lautet „hold“, das Kursziel 1.650 Euro.

Enorm spannendes Chartbild

In unserem Kommentar zur ASML-Aktie (WKN: A1J4U4 | ISIN: NL0010273215 | Ticker-Symbol: ASME) vom 25. September thematisierten wir eine große symmetrische Dreiecksformation. Symmetrische Dreiecke (orange dargestellt) sind ambivalente Formationen. Nicht selten entscheidet jedoch der Haupttrend über die Richtung des Ausbruchs. Im Falle von ASML ist dieser Haupttrend ein Aufwärtstrend. Und so standen die Chancen so schlecht nicht, dass das Dreieck aufwärtsgerichtet aufgelöst werden würde. So kam es dann auch. Die ASML-Aktie brach über die obere Begrenzung des Dreiecks aus. Das erste potenzielle Bewegungsziel war der Kursbereich 1.600 Euro / 1.640 Euro. Auch dieser Widerstand wurde überwunden. Der Weg in Richtung 52-Wochen-Hoch bei 1.750 Euro war frei. Gewinnmitnahmen setzten allerdings im Bereich von 1.670 Euro ein und verhinderten einen Test der 1.750 Euro.

Wie könnte es nun weitergehen?

Nach der zurückliegenden Kursrallye kommt diese Verschnaufpause nicht überraschend. Aus bullischer Sicht wäre es ideal, wenn sie sich oberhalb von 1.600 Euro abspielen würde. Ein Rücksetzer unter die 1.520 Euro wäre hingegen ein deutliches Warnzeichen. Letztendlich werden aber wohl erst die Q3-Zahlen dem Aktienkurs nachhaltige Impulse geben.

Bn-Redaktion/mt
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