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Asiens Elektroauto-Riesen drängen nach Europa 26.03.2024, 16:57 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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BYD expandiert nach Europa

Die Dynamik im Automobilsektor erfährt durch die Expansion chinesischer Automobilhersteller in den europäischen Markt eine spannende Wendung. Mit etablierten Namen wie BYD an der Spitze, die bereits Schritte zur Lokalisierung ihrer Produktion in Europa unternehmen, stehen die Zeichen auf Sturm. Der kühne Schachzug von Stellantis, sich mit 21% an Leapmotor zu beteiligen, mit dem Plan, ab 2026 jährlich bis zu 150.000 Fahrzeuge in Turin zu produzieren, unterstreicht diese Entwicklung. Parallel dazu kündigte BYD den Bau einer Elektroauto-Fabrik in Ungarn an, ein Vorhaben, das trotz unklarer Produktionsstarttermine, Optimismus ausstrahlt. Die Vorstellung, das BYD in Europa produziert, ist sicher keine einfache für die europäischen Hersteller. 

Wettbewerb belebt das Geschäft

Die Antwort der deutschen Automobilindustrie auf diese neuen Wettbewerber ist ebenfalls von Bedeutung. Mit der Anpassung an neue Trends, insbesondere im Bereich der Elektromobilität, sehen sich deutsche Marken gut gerüstet, um die neue Herausforderung anzunehmen. Die Präsenz japanischer und koreanischer Marken in der Vergangenheit hat gezeigt, dass sie ihr Terrain verteidigen können.

BYDs ambitionierte Ziele und Realitäten

BYD setzt sich ambitionierte Ziele für den europäischen Markt. Trotz eines Marktanteils von nur etwa einem Prozent in Europa und einer geringen Anzahl von 15.644 ausgelieferten Autos im Jahr 2023, hält das Unternehmen an seinem Ziel fest, bis 2026 einen Marktanteil von fünf Prozent zu erreichen. Dieses Vorhaben erscheint angesichts der aktuellen Verkaufszahlen und dem starken Einbruch zu Jahresbeginn in Deutschland als ein doch recht gewagtes Vorhaben.

Der Preiskampf ist noch nicht eröffnet

Die Preispolitik von BYD in Europa, die nahe an den Preisen etablierter Marken wie Volkswagen liegt, stellt wohl ein weiteres Hindernis dar. Trotz eines geringfügigen Preisvorteils scheinen Verbraucher zögerlich zu sein, den Wechsel zu vollziehen. Im Gegensatz dazu zeigt beispielsweise MG, das nun zur chinesischen SAIC Motor Corporation gehört, mit deutlich höheren Verkaufszahlen und einem attraktiveren Preis-Leistungs-Verhältnis, wie man Marktanteile angreift.

Weltweit sieht sich BYD mit rückläufigen Verkaufszahlen konfrontiert, dies macht die langfristige Strategie und Positionierung momentan besonders spannend. Dennoch bleibt die Citi-Group optimistisch und setzt ein mutiges Kursziel von fast 60 US-Dollar für die Aktie, basierend auf der Erwartung, dass sich die Verkaufszahlen erholen werden. 

Bn-Redaktion/ts
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