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DAX schaltet einen Gang höher

RWE – Vorsicht! Das darf jetzt nicht passieren 06.10.2026, 13:06 Uhr Jetzt kommentieren: 0

DAX schaltet einen Gang höher: RWE – Vorsicht! Das darf jetzt nicht passieren
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Rahmenbedingungen haben sich (noch) nicht grundlegend geändert

Die jüngste DAX-Erholung scheint zunächst „nur“ auf einer technischen Gegenreaktion zu basieren, denn an den fundamentalen Rahmenbedingungen hat sich nicht sonderlich viel geändert. Die Ölpreise verharren auf ihren hohen Niveaus. So notiert Brent-Öl zur Stunde nur unwesentlich unterhalb von 100 US-Dollar. Hohe Ölpreise füttern die Anleiherenditen. So liegen die Renditen der 30-jährigen US-Staatsanleihen noch immer nahe der Marke von 5,3 Prozent. Ölpreisen und auch den Anleiherenditen ist das Aufwärtsmomentum etwas abhandengekommen; mehr aber noch nicht. Eine Trendumkehr – und die wäre für die Aktienmärkte von zentraler Bedeutung – ist noch nicht abzusehen.

Wie kann es für den DAX nun weitergehen?

Sollte sich das Erholungsszenario weiter manifestieren, kann es durchaus zu einem Test der 26.000er Marke kommen. Ein Ausbruch auf neue Rekordhochs ist indes (noch) nicht zu erwarten. Der DAX markierte sein bislang gültiges Rekordhoch Ende August dieses Jahres im Bereich von 26.650 Punkten. Mit Blick auf die Unterseite gilt unverändert: Etwaige Rücksetzer sollten auf 25.000 Punkte begrenzt bleiben.

Chart

RWE – Vorsicht! Das darf jetzt nicht passieren

Die RWE-Aktie (WKN: 703712 | ISIN: DE0007037129 | Ticker-Symbol: RWE) zählte bis zuletzt zu den aus charttechnischer Sicht vielversprechendsten DAX-Titeln. Doch in den entscheidenden Momenten, immer, wenn es darum ging, den Widerstandsbereich 60 Euro / 62 Euro zu überwinden, versagten der Aktie die Kräfte. Zuletzt schwächelte die RWE-Aktie ein wenig. Infolgedessen steht der kurzfristige Aufwärtstrend zur Disposition.

Aus charttechnischer Sicht ist die Aufgabenstellung klar definiert. RWE muss den Aufwärtstrend (grün) verteidigen. Ein kurzes Abtauchen unter die Trendlinie ist vertretbar, solange der zentrale Unterstützungsbereich von 55 Euro nicht deutlich unterschritten wird. Sollte dieser Fall eintreten, muss die Lage neu bewertet werden. Gleichzeitig würden in diesem Fall weitere Abgaben in Richtung 50 Euro drohen. Bei einem Ausbruch über die 62-Euro-Marke würde eine Bewegung auf 70 Euro winken.

Aktuelle Analystenstimmen

Die Analysten von JPMorgan bestätigten zuletzt ihr Votum „overweight“ für die Aktie. Das Kursziel sehen sie unverändert bei 68,5 Euro.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

Bn-Redaktion/mt
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