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Krypto-Prognose von Saylor

100 Billionen US-Dollar? 07.10.2026, 16:20 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Krypto-Prognose von Saylor: 100 Billionen US-Dollar?
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Bild von pattymalajak auf Pixabay

KI-Agenten könnten neue Nachfrage schaffen

Künstliche Intelligenz könnte nach Saylors Einschätzung die Nachfrage nach digitaler Finanzinfrastruktur deutlich vergrößern. KI-Agenten könnten für Privatpersonen und Unternehmen Informationen beschaffen, Preise aushandeln und Einkäufe erledigen. Dafür seien digitale Wallets, programmierbare Zahlungen und übertragbare Vermögenswerte notwendig. Ebenso brauche es Finanzmärkte, die rund um die Uhr zugänglich sind. Saylor betrachtet diese Infrastruktur deshalb nicht ausschließlich als Grundlage für weiteres Krypto-Wachstum, sondern auch als wichtigen Baustein einer zunehmend durch KI geprägten Wirtschaft.

Die Prognose reicht weit über Bitcoin hinaus

Saylor berücksichtigt neben Bitcoin, Altcoins und Stablecoins auch tokenisierte Aktien, weitere Wertpapiere sowie digitale Zahlungs- und Finanzdienstleistungen. Der Vergleich mit einem klassischen Kryptomarkt von 2,94 Billionen US-Dollar, umgerechnet rund 2,61 Billionen Euro, ist deshalb nur eingeschränkt aussagekräftig. Unternehmen sollen leichter Kapital über digitale Märkte aufnehmen und Finanzprodukte entwickeln können. Privatpersonen und Firmen müssten zudem mehr Möglichkeiten erhalten, digitale Vermögenswerte zu schaffen, auszugeben, zu verwahren, zu übertragen und im Alltag einzusetzen. 

Banken und Versicherungen stärker einbinden

Banken sollten nach Saylors Vorstellungen Bitcoin für Kunden verwahren und Kredite gegen hinterlegte BTC vergeben können. Auch Versicherungen müssten digitale Vermögenswerte stärker in ihre Bilanzen und Produkte integrieren können. Bei tokenisierten Aktien setzt er auf größere Wahlfreiheit für Anleger. Bestände sollten zwischen verschiedenen Verwahrstellen übertragbar sein. Anleger könnten dann selbst bestimmen, wo sie ihre Vermögenswerte halten und bei welchem Anbieter sie diese als Kreditsicherheit einsetzen. Damit würden digitale und klassische Finanzangebote enger verbunden. 

Clarity Act soll Innovationen nicht ausbremsen

Beim geplanten Clarity Act sieht Saylor Nachbesserungsbedarf. Das Gesetz könne die Branche gegen eine künftig wieder kryptofeindlichere Regierung absichern. Zugleich dürften Vorgaben neue Produkte und Geschäftsmodelle nicht verhindern. Für digitale Dollar-Produkte verlangt er mehr Wettbewerb zwischen Banken, Fintech-Unternehmen und Technologieplattformen. Die Anbieter sollten sich sowohl durch ihre Dienstleistungen als auch durch angebotene Renditen unterscheiden können. Entscheidend sei ein Rahmen, der regulatorische Sicherheit mit ausreichenden Freiräumen für neue Finanzprodukte und Geschäftsmodelle verbindet. 

Steuerliche Hürden bei Krypto-Zahlungen senken

Für alltägliche Krypto-Zahlungen verlangt Saylor eine inflationsangepasste Freigrenze. Hintergrund ist die steuerliche Behandlung in den USA, wo bereits das Ausgeben digitaler Vermögenswerte eine Ermittlung von Gewinnen oder Verlusten auslösen kann. Bei kleineren Einkäufen sieht er darin ein Hindernis. Seine Forderung zielt darauf ab, solche Zahlungen von diesem Aufwand zu entlasten. Mit einer entsprechenden Regelung könnten Privatpersonen digitale Vermögenswerte leichter für tägliche Ausgaben verwenden, ohne kleinere Einkäufe durch steuerliche Berechnungen zu verkomplizieren.

 
 
Bn-Redaktion/ar
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